Forschung & Entwicklung

Projektübersicht

Alle aktuellen Forschungsprojekte der FHM gibt es hier in der Übersicht.

Aktuelle nationale Forschungsprojekte der FHM

Diversity und Chancengleichheit – Selbstbewertungsinstrument, Praxistools, Umsetzungshilfen und Transferstrukturen

Projektbeschreibung:
Das Thema Diversity und Chancengleichheit wird vor allem für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die vom demografischen Wandel besonders betroffen sind sowie für Verwaltungen immer wichtiger, um den Fachkräftebedarf absichern und um Zugewanderte zielgerichtet integrieren zu können. Nach wie vor haben jedoch gerade KMU Schwierigkeiten, die Potenziale des Themas zu erkennen und zu nutzen. Auch viele Berater/-innen greifen das Thema zwar auf, können es aber nicht adäquat für KMU umsetzen. Hilfreich wäre ein Qualitätsstandard und Praxisinstrument INQA-Check "Diversity" als Themensäulen-Check, mit dem KMU und ggf. auch Verwaltungen ihre Potenziale zum Thema Diversity selbst erschließen können und mit dem Berater/-innen aus dem INQA-Zusammenhang das Thema systematisch aufgreifen können. Das Vorbild der anderen INQA-Themensäulen-Checks und des INQA-Unternehmenschecks zeigen, welches Potenzial ein solches Instrument erschließen kann. In dem Projekt soll daher nach dem Vorbild der anderen INQA-Themensäulenchecks ein INQA-Check "Diversity" der Offensive Mittelstand gemeinsam mit INQA und möglichst unter Einbindung der Charta der Vielfalt entwickelt werden. Der INQA-Check "Diversity“ soll nachhaltig in die bestehenden Transferstrukturen der Offensive Mittelstand und der anderen INQA-Netzwerke sowie in die Strukturen der Projektpartner integriert werden. KMU und ggf. auch Verwaltungen soll damit ein INQA-Instrument an die Hand gegeben werden, mit dem sie sich selbst systematisch über wirkungsvolle INQA-Unterstützungsstrukturen die Potenziale des Themas Diversity erschließen können. 

Laufzeit:
September 2016 – August 2019

Projektpartner:
Antragsteller und Koordinator: Fachhochschule des Mittelstands (FHM)

Projektpartner:

  • RKW Kompetenzzentrum e. V.,
  • ifaa Forschungsinstitut der Metall- und Elektroindustrie,
  • Bildungswerk der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) im Lande Hessen e. V.,
  • BC GmbH Forschungsgesellschaft,
  • Prof. Dr. Oliver Kruse,
  • itb – Institut für Technik der Betriebsführung im Deutschen Handwerksinstitut e.V.,
  • BBE – Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement

Budget / Fördervolumen:
1.488.687,35 €

Schlagworte:
Diversity, Unternehmensführung, Fachkräftesicherung

Kontaktpersonen in der FHM:
Wissenschaftliche Projektleitung: Prof. Dr. Patrick Lentz (lentz@fh-mittelstand.de)
Wissenschaftliche MitarbeiterIn: Christian Wilken (wilken@fh-mittelstand.de)

Automotive-Region Bergisches Städtedreieck 2030

Schwerpunkt der FHM: Digitalisierungsindex der Automobilzulieferer im Bergischen Städtedreieck

Dieses Projekt wird gefördert aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie.

Projektpartner (Antragsteller):  

  • Bergische Universität Wuppertal (Link: https://www.uni-wuppertal.de)
  • Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (Link: http://www.bergisches-dreieck.de)


Projektbeschreibung:
Ziel des Projektes ist die wissenschaftliche Erhebung des Digitalisierungsstands der Automobilzulieferindustrie im Bergischen Städtedreieck und die Überführung der Befragungsergebnisse in einen Digitalisierungsindex. Des Weiteren werden die Innovations- und Antizipationsfähigkeit der Unternehmen sowie die Kenntnisse und Relevanz von globalen Megatrends (wie zum Beispiel „New Work“, „Urbanisierung“, „Silver Society“) und branchenspezifischen Trends (Elektrifizierung und autonomes Fahren) erhoben. Die Ergebnisse der Onlinebefragung fließen als empirischer Teil in die Studie „Automotive Region Bergisches Städtedreieck 2030“ ein, die noch vor Ende des Jahres 2017 dem Ministerium überreicht werden soll.

Die FHM übernimmt im Projekt folgende Aufgaben wahr:
- Erstellung des Befragungsinstruments - Durchführung der Onlinebefragung - Auswertung der Befragungsergebnisse - Verfassen des Abschlussberichts

Laufzeit: Oktober-Dezember 2017
Projektleitung: Friedel Heuwinkel (heuwinkel@@fh-mittelstand.de)
Wissenschaftliche Projektbetreuung: Charlotte Sandoval, M.A. (sandoval@@fh-mittelstand.de)

INSPIRED – der Ideenwettbewerb in MV.

Dieses Vorhaben wird gefördert aus den Mitteln der/des: Europäischen Union, Europäischen Fonds EFRE, ESF und ELER in Mecklenburg-Vorpommern

  • Projektziel: studentischer Ideenwettbewerb auf Landesebene
  • Projektlaufzeit: : 01.01.2016-31.12.2019

Projektpartner:

PROJEKTBESCHREIBUNG:

Existenzgründung oder die Entwicklung einer komplett neuen Produktserie mag für einige Studierende nicht das primäre Ziel bei Aufnahme ihres Studiums sein. Dennoch, der Ideenwettbewerb „INSPIRED“ dient zur Sensibilisierung, Motivation und (getreu des Namens) zur Inspiration für Alle! Der Wettbewerb findet nicht nur auf Hochschulebene statt, sondern wird landesweit ausgetragen.

Im Grunde ist INSPIRED in zwei Stufen aufgebaut: Zunächst werden die besten Ideen der beiden FHM-Standorte in Mecklenburg-Vorpommern gesucht. Dazu findet im Mai ein Vorausscheid statt. Die Finalisten aus diesem Hochschul-Wettbewerb treten dann gegen die anderen Hochschulen und Universitäten des Landes im Landeswettbewerb an.
Im Wettbewerb werden zwei Kategorien von Teilnehmenden berücksichtigt:
1. Teams, die ausschließlich aus Studierenden bestehen und damit studentische Ideen oder Projekte verfolgen.
2. Teams, die sich aus Professoren, Hochschullehrern, Wissenschaftlichen Mitarbeitern oder auch Alumni zusammensetzen. Hier können also konkrete Forschungsprojekte, aber auch Unternehmensgründungen oder Produktentwicklungen vorangetrieben werden.

Ideen können fortwährend eingereicht werden. Ende Juni jeden Jahres werden die besten Ideen der FHM-Standorte verkündet und werden dann Anfang Juli zum Landeswettbewerb antreten. Nach erfolgreicher Teilnahme am Wettbewerb werden die Teilnehmenden mit individuellen Workshops und Coachings weiterhin unterstützt, um so deren Ideen weiter zu entwickeln.

Evaluierung des Pilotprojektes Ganzjährige Beschäftigung von Saisonarbeitskräften im Gastgewerbe Mecklenburg-Vorpommern

Dieses Vorhaben wird gefördert aus den Mitteln des: Land Mecklenburg-Vorpommern, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Soziales


PROJEKTBESCHREIBUNG
:

Ziel des Projektes ist eine wissenschaftliche Überprüfung eines neu entwickelten Förderinstrumentes, das modellhaft in Mecklenburg Vorpommern erprobt wird. Dabei soll unter anderem untersucht werden, inwieweit sich das Instrument im gesamten Bundesgebiet zum Einsatz kommen kann.

Der Umfang der Untersuchung beträgt 10-15 Unternehmen, die jeweils bis zu fünf Saisonarbeits-kräfte beschäftigen. Die teilnehmenden Unternehmen sollen im Zuge der Untersuchung zweimal hinsichtlich der Maßnahme befragt werden. Ergänzend sollen alle Mitgliedsunternehmen der DEHOGA MV zum Thema Saisonbeschäftigung befragt werden, um einen Vergleich und einen Rückschluss auf den Bedarf von Saisonarbeitskräften zu ermöglichen. Abschließend sind Gespräche mit der regionalen Agentur für Arbeit vorgesehen, um zu ermitteln welche Effekte aus dem Förderprogramm zu erwarten sind

Folgende Fragestellungen sind von Bedeutung:

  • Messung der Motivation für die Beteiligung am Pilotprojekt
  • Ermittlung und Bewertung des Kosten-Nutzen-Verhältnis der Projektteilnahme
  • Bestimmung und Messung eines zusätzlich generierten Geschäfts
  • Ermittlung von positiven und negativen Nebeneffekten sowie Spill Overs
  • Messung der Einstellung einer ganzjährigen Beschäftigung auch ohne Förderung
  • Bewertung der Bedeutung von Arbeitszeitkonten
  • Bestimmung des Aufwands für die Betreuung von Saisonarbeitskräften
  • Erfassung der Förderfälle bei einem möglichen landesweiten Programm
  • Bestimmung von Einspareffekten

Aktuelle internationale Forschungsprojekte der FHM

VeChi Diet-Studie: Studie zur Ernährung von vegetarisch, vegan und mit Mischkost ernährten Kleinkindern in Deutschland

Dieses Projekt wird gefördert aus Mitteln der
Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz

Projektlaufzeit
01.06.2017 – 01.12.2019

Fördervolumen
99.975 €

Projektpartner

  • Fachhochschule des Mittelstands (FHM)
  • Universität Bonn (DONALD Studie)
  • Institut für alternative und nachhaltige Ernährung (IFANE)

Projektbeschreibung
Die VeChi Diet-Studie (Vegetarian and Vegan Children Study) untersucht in einer bundesweiten Erhebung das Ernährungsverhalten sowie die Energie- und Nährstoffzufuhr von ein- bis dreijährigen Kleinkindern mit unterschiedlichen Ernährungsweisen. Die zentrale Fragestellung lautet: Was essen vegetarische, vegane und mit Mischkost ernährte Kleinkinder in Deutschland und wie wirkt sich die Ernährung auf die Nährstoffversorgung aus? Die teilnehmenden Probanden führen an drei aufeinanderfolgenden Tagen ein Wiegeernährungsprotokoll. Außerdem werden Daten zur Gesundheit, zu Körpergröße und Körpergewicht erhoben.

Studienkoordinator
Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Köln/Bielefeld

Wissenschaftliche Leitung
Dr. Markus Keller (FHM): keller@fh-mittelstand.de
Dr. Ute Alexy (Universität Bonn)

Studienhomepage: www.vechi-studie.de

Schlagworte: Ernährung, Vegetarismus, Veganismus

GITA – Growing Indonesia: a Triangular Approach

Das Projekt wird gefördert aus den Mitteln der Europäischen Union, Erasmus+: Leitaktion 2 – Kapazitätsaufbau im Hochschulbereich

Projektbeschreibung:
Die FHM ist als Projektpartnerin am von der EU unter der Programmlinie Erasmus+ Kapazitätsaufbau im Hochschulbereich finanziertem Projekt „Growing Indonesia – a Triangular Approach (GITA)“ beteiligt. Das Projekt läuft bis Oktober 2020 und soll Kooperationen zwischen Hochschulen und Unternehmen, Unternehmertum und Beschäftigungsfähigkeit von indonesischen Hochschulabsolventinnen und- absolventen, u.a. durch den Aufbau von Growth Hubs an allen beteiligten indonesischen Hochschulen, fördern. Mit einer Bevölkerung von über 260 Millionen ist Indonesien die stärkste Wirtschaft in Südostasien und die weltweit viert meist bevölkerte Nation. Aktuell gibt es an den Hochschulen nur eine geringe Unterstützung von Start-Ups. Um Indonesiens unternehmerische Fähigkeiten zu stärken und die derzeitige Abhängigkeit von Arbeitsmigration und gleichzeitige Abwanderung hoch ausgebildeter Menschen aus Indonesien ins Ausland zu reduzieren, braucht es einen gemeinsam koordinierten Ansatz von Bildungsinstitutionen, staatlichen Stellen und der nationalen Industrie.
An indonesischen Hochschulen wurden folgende Bedarfe als dringende Herausforderungen erkannt, um die Interaktion zwischen Universitäten und Unternehmen zu stärken: es braucht Förderung von unternehmerischer Kultur und Räumen, die unternehmerisches Denken anregen sowie die diesbezüglich notwendigen (institutionellen) Ressourcen. Auch das Wissen, wie man Unternehmertum am besten in Lehrpläne und außercurriculare Aktivitäten, wie z.B. Praktika und Unternehmensprojekte, integrieren kann, muss auf nationaler Ebene weiter ausgebaut werden.  Des Weiteren müssen Inkubator-Aktivitäten entwickelt werden, die es Studierenden und Hochschulteams ermöglichen, ihre Ideen und Netzwerke innerhalb einer sicheren Umgebung auszuprobieren und wirtschaftlich nutzbar zu machen.
Das Projekt basiert auf einem Dreiecksansatz, durch den (1) effektive Kooperationen zwischen Hochschulen und Wirtschaft, (2) Unternehmertum an Hochschulen und (3) Beschäftigungsfähigkeit von Absolventinnen und Absolventen gefördert werden sollen.
Das Projekt nutzt das Diagnosetool HEInnovate, das von dem Dublin Institute of Technology entwickelt wurde, um Hochschulen dabei zu unterstützen ihr innovatives und unternehmerisches Potenzial einschätzen und auf proaktive Weise weiterentwickeln zu können.
Die geplanten Growth Hubs werden physische Räume sein, in denen Akademiker, Studierende, Alumni, Start-Ups und Unternehmen zusammenkommen und ihre Ideen teilen können. Im Rahmen dieser Growth Hubs werden Supportstrukturen für die verschiedenen Zielgruppen aufgebaut. Das Growth Hub Model ist bereits ein etabliertes Modell in England und wird nun durch die Unterstützung der EU den indonesischen Universitäten ermöglichen, ihre Unternehmenskooperationen auszubauen.
Des Weiteren soll ein virtuelles Lernnetzwerk aufgebaut werden, das Studierende, Unternehmen und weitere Stakeholder umfasst und innerhalb jeder beteiligten Hochschule, zwischen Hochschulen und innerhalb des kompletten indonesischen Bildungssektors funktionieren soll.
Das Konsortium wird von der Business School der University of Gloucestershire (UK) koordiniert und bringt insgesamt 4 europäische und sieben indonesische Hochschulen zusammen.

Laufzeit:
15.Oktober 2017 – 14.Oktober 2020

Projektpartner:
Antragsteller und Koordinator:
University of Gloucestershire (England)
Partner:
1    Fachhochschule des Mittelstands (Deutschland)
2    Dublin Institute of Technology (Irland)
3    University of Innsbruck (Österreich)
4    President University (Indonesien)
5    University Padjadjaran (Indonesien)
6    Semarang State University (Indonesien)
7    Universitas Brawijaya (Indonesien)
8    STIE Malangkucecwara (Indonesien)
9    Universitas Ahmad Dahlan (Indonesien)
10  Universitas Islam Indonesia (Indonesien)

Budget/Fördervolumen:
1.000.000 €

Kontaktpersonen in der FHM:
Wissenschaftliche Projektleitung:
Prof. Dr. Volker Wittberg (wittberg@fh-mittelstand.de)
Wissenschaftliche Mitarbeiterin: 
Charlotte Sandoval (sandoval@fh-mittelstand.de)

Weitere Informationen über das ERASMUS+ Programm unter:
eacea.ec.europa.eu/erasmus-plus_en (englisch)

INTERNET OF ENERGY – EDUCATION AND QUALIFICATION

Das Projekt wird gefördert aus den Mitteln der Europäischen Union, Erasmus+ Leitaktion 2 – Strategische Partnerschaften

PROJEKTBESCHREIBUNG
Die moderne, technologie- und wissensbasierte Gesellschaft ist auf einen ständig wachsenden Energieverbrauch angewiesen. Im Hinblick auf die Knappheit der fossilen Energierohstoffe investieren bereits mehrere Länder in grüne Energien und erneuerbare Energieressourcen. Allerdings steht die heutige Energiewirtschaft vor der zusätzlichen Herausforderung, die Energienetze und -systeme nach den neuen digitalen Paradigmen zu entwickeln. Intelligente Stromnetze, deren Komponenten und Akteure untereinander mittels Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) kommunizieren und selbstständig ihre Prozesse optimieren können, sind die Zukunft der Energiemärkte: das sogenannte Internet of Energy (IoE).
Das IoE-Konzept basiert auf der Anwendung des Internets der Dinge, das inzwischen in vielen Sektoren Einzug hält. Allerdings verläuft die Entwicklung und Diffusion von IoE-Services und -Produkten viel langsamer als erwartet. Dies scheint an mangelndem Wissen des Fachpersonals sowie an einem grundsätzlich geringen Kenntnisstand über das IoE zu liegen.
Das IoE-Projekt setzt an festgestellten Defiziten an und will europäische Unternehmen bei der Einführung der IoE-Technologien unterstützen. Dabei werden folgende spezifische Ziele verfolgt:

  • Sensibilisierung der Energieanbieter sowie der Energieverbraucher für das IoE-Konzept, dessen Anwendungen und Wettbewerbsvorteile;
  • Entwicklung von Trainingsangeboten und Qualifikationen im IoE für Fachkräfte: da das IoE sich durch die Interdisziplinarität auszeichnet und an der Schnittstelle zwischen Ingenieurwesen, Betriebswirtschaftslehre und IKT liegt, erscheint die Aufbereitung von entsprechend interdisziplinär ausgerichteten Weiterbildungsangeboten vonnöten zu sein;
  • Anpassung der IoE-Qualifikationen an europäische Qualifikationsrahmen ECVET und e-CF (European e-Competence Framework): dadurch soll die transnationale Anerkennung der erworbenen Kompetenzen ermöglicht und somit die Beschäftigungsfähigkeit der qualifizierten Nutzer auf europäischer Ebene gefördert werden.

Der langfristige Mehrwert des Projekts besteht darin, den Einsatz von IoE in allen Wirtschaftssektoren zu beschleunigen und somit die digitale Transformation der europäischen Wirtschaft zu fördern.

PROJEKTKOORDINATOR:

  • National Research Council, Naples, Italien: www.cnr.it 

PROJEKTPARTNER:

PROJEKTVOLUMEN: 449,561.00 EUR

PROJEKTLAUFZEIT: September 1, 2017 – August 31, 2020

Kontaktperson in der FHM:

PROJEKTKOORDINATOR: Olga Zubikova, zubikova@@fh-mittelstand.de 

VeChi-Youth-Studie: Studie zur Ernährung von vegetarisch, vegan und mit Mischkost ernährten Kindern und Jugendlichen in Deutschland

Dieses Projekt wird gefördert aus Mitteln des
Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Projektlaufzeit
Mai 2017 – März 2019

Projektpartner

  • Fachhochschule des Mittelstands (FHM)
  • Universität Bonn (DONALD Studie)
  • Charité Universitätsmedizin und Immanuel Diakonie Berlin
  • Universität Witten-Herdecke/Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke
  • Filderklinik Filderstadt-Bonlanden

Fördervolumen
321.008 €

Projektbeschreibung
Die VeChi-Youth-Studie (Vegetarian and Vegan Children and Youth Study) untersucht das Ernährungsverhalten, die Energie- und Nährstoffzufuhr sowie den Gesundheitsstatus von sechs- bis 18-jährigen Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen Ernährungsweisen. Die zentrale Fragestellung lautet: Was essen vegetarische, vegane und mit Mischkost ernährte Kinder und Jugendliche in Deutschland und wie wirkt sich die Ernährung auf die Nährstoffversorgung und die Gesundheit aus? Die teilnehmenden Probanden führen an drei aufeinanderfolgenden Tagen ein Wiegeernährungsprotokoll. Außerdem werden anthropometrische Daten (z. B. Körpergröße, -gewicht) und Daten zur Gesundheit erhoben sowie Blut- und Urinproben analysiert. Die Studie wird in den drei Studienzentren Berlin, Herdecke und Filderstadt durchgeführt.

Studienkoordinator
Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Köln/Bielefeld

Wissenschaftliche Leitung
Dr. Markus Keller (FHM)
Dr. Ute Alexy (Universität Bonn)

Studienhomepage: www.vechi-youth-studie.de
Schlagworte: Vegetarismus, Veganismus, Kinder- und Jugendernährung

UNISON - UNIVERSITY-ENTERPRISE COOPERATION VIA SPIN-OFF COMPANIES NETWORK

Das Projekt wird gefördert aus den Mitteln der Europäischen Union,  Erasmus+: Leitaktion 2 – Kapazitätsaufbau im Hochschulbereich

Projektbeschreibung
Das Projekt hat das langfristige Ziel, die Implementierung des Bologna Prozesses durch die Förderung von Kooperationen zwischen Universitäten und Unternehmen voranzubringen. Dies soll durch Best-Practice-Beispiele von Mechanismen für den Wissens- und Technologietransfer in Spin-Off-Unternehmen geschehen. Das Projekt soll dazu beitragen, existierende Schwierigkeiten und Engpässe in der Kooperation mit Unternehmen zu beseitigen, und durch das Schaffen klarer und beständiger Strukturen neue Wege für Partnerschaften zu eröffnen. Die Qualität von Kooperationen soll durch neue kommunikative, wissenschaftliche und unternehmerische Verknüpfungen zwischen Unternehmen und Hochschuleinrichtungen verbessert werden. Zielgruppe dieser neuen Partnerschaften sind Studierende, Lehr- und Verwaltungspersonal der Universitäten und auch das Personal der Unternehmen. Die Kooperation zwischen diesen Zielgruppen soll durch Praktika, Workshops, Veranstaltungen, Konferenzen und Diskussionsrunden gefördert werden.

Es gibt derzeit noch kein Spin-Off-Netzwerk zwischen den Partnerländern Russland, Portugal, Großbritannien, Spanien, Deutschland China und Georgien. Ein solches Netzwerk soll durch dieses Projekt nun schrittweise mithilfe der Expertise der Projektpartner aufgebaut werden. Darauf aufbauend ist das langfristige Ziel, die Implementierung des Bologna Prozesses durch die Stärkung von Kooperationen zwischen Universitäten und Unternehmen im Allgemeinen, und durch Best-Practice von Spin-Off-Unternehmen im Besonderen, zu fördern.

Folgende spezifische Ziele sollen erreicht werden:

  • Entwicklung eines effektiven Spin-Off-Company(SOC)-Modells für Partnerschaften zwischen Universitäten und Unternehmen;
  • Steuerung von SOC-Modellen in Hochschuleinrichtungen in China, Russland und Georgien;
  • Entwicklung eines virtuellen, internationalen Spin-Off-Netzwerkes.

Die gewünschten Projektergebnisse sind: 

  • SOC-Modell für Partnerschaften zwischen Hochschulen und Unternehmen
  • Leitfäden für die Implementierung des SOC-Models für Partnerschaften zwischen Universitäten und Hochschulen in den Partnerhochschuleinrichtungen
  • Weiterbildungskonzepte für Spin-Off-Entwickler
  • Virtuelles, internationales Spin-Off-Netzwerk

Laufzeit:
15.10.2016-14.10.2019

Projektpartner:
Antragsteller und Koordinator: Universität von Santiago de Compostela (Spanien)

Partner:

  1. Fachhochschule des Mittelstands (Deutschland)
  2. Instituto Politecnico de Coimbra (Portugal)
  3. Bologna Club (Russland)
  4. Nizhnevartovsk State University (Russland)
  5. Moscow State University of Geodesy and Cartography (Russland)
  6. Perm State University (Russland)
  7. Saint-Petersburg State University of Economics (Russland)
  8. Tbilisi State University (Georgien)
  9. Jakob Gogebashvili Telavi State University (Georgien)
  10. Yantai Academie of Agriculture Sciences (China)
  11. Yantai Hi-Tech Industrial Development Zone (China)
  12. Ludong University (China)

Budget / Fördervolumen:
674.629€

Kontaktpersonen in der FHM
Wissenschaftliche Projektleitung:
Prof. Dr. Raft Brüning (bruening@fh-mittelstand.de)
Wissenschaftliche MitarbeiterIn:
Marianna Gevorski (gevorski@fh-mittelstand.de)
Charlotte Sandoval (sandoval@fh-mittelstand.de)

Weitere Informationen über das ERASMUS+ Programm unter:
https://eacea.ec.europa.eu/erasmus-plus_en (englisch)

Job to stay: Sustainable Integration of Low-skilled Refugees into the Tourism Labour Market

Dieses Vorhaben wird gefördert aus den Mitteln der Europäischen Union, Erasmus+
Leitaktion: KA2 – Strategische Partnerschaften (Cooperation for innovation and the exchange of good practices – Strategic Partnerships)

Projektpartner:

  • IHK Projektgesellschaft Ostbrandenburg, Deutschland
  • Formazione Co&So Network, Italien
  • EUROPEAN NEIGHBOURS, Österreich
  • Verbund für soziale Projekte, Deutschland
  • E.N.T.E.R. GmbH, Österreich
  • Association Odyssée, Frankreich
  • Univerza na primorskem – Univerza del litorale, Slowenien
  • Slovene Philantrophy Association for the promotion of voluntary work, Slowenien

Projektwebsite: www.jobtostay-project.eu

Projektbeschreibung:

2015 und 2016 wurden offiziell 2,1 Mio. Asylanträge von Geflüchteten in Europa gestellt. Allein 1,2 Mio. Anträge waren davon an Deutschland gerichtet.
Die Migrationsströme und Asylbewerberprozesse wirken sich gesellschaftlich wie auch ökonomisch auf alle Länder Europas aus, insbesondere auf die Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung, die Arbeitsmärkte und auch auf Organisationen, die mit der Unterstützung und Integration von Asylsuchenden befasst sind. Die Beteiligten sind oft nicht gut vorbereitet, um die Geflüchteten in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dies liegt oft an mangelnden Sprachkenntnissen und der herrschenden Unklarheit zum Status des Geflüchteten und den damit einhergehenden Rechten auf Arbeit. Geflüchtete sind meist auch nur wenig vertraut mit der Kultur, Gesellschaft und den vorherrschenden Standards im Arbeits- und Alltagsleben. Hinzu kommen fehlende Bildungsabschlüsse oder deren Nachweise, geringe Qualifikationsniveaus und die Schwierigkeiten der Anerkennung vorhandener Abschlüsse.

Während sich zahlreiche Initiativen und Institutionen der allgemeinen Integration Geflüchteter annehmen, sind es insbesondere weibliche Flüchtlinge, die erhebliche Probleme bei der Eingliederung haben. Es braucht spezielle Angebote, um auch weiblichen Flüchtlingen ein „Ankommen“ zu ermöglichen und sie gesellschaftlich, sprachlich wie auch beruflich zu integrieren. Die Tourismusbranche bietet hierfür zahlreiche Anknüpfungspunkte, da hier enormes Wachstumspotential besteht, ein hoher Bedarf an Fach- und Hilfskräften erkennbar ist und seither auch multikulturell besetzt ist.

Ziel des Erasmus+ geförderten Projekts „Job to stay“ ist die Vermittlung bzw. Erlangung relevanter, hoch qualifizierter Fertigkeiten und Kompetenzen für Flüchtlinge, um einen besseren Zugang zu Berufsbildung und Qualifikationen für Alle zu schaffen. Hinzu kommt die Sensibilisierung der Entscheidungsträger auf unterschiedlichen Ebenen. Zentrales Ziel dabei ist es insbesondere weiblichen Flüchtlingen einen Einstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

In zwei Jahren sollen auf diesem Weg EQR-basierte Beschreibungen von Qualifikationsprofilen ausgewählter Berufe entstehen. Aufbauend darauf wird ein Bewertungsmodell für diese Profile erstellt, das im Rahmen eines 6-monatigen Arbeitsintegrationsmodells in der Praxis erprobt wird. Das abschließende Green Paper stellt dann alle Erkenntnisse und Ergebnisse des Forschungsprojekts für Anspruchsgruppen und Anwender zur Verfügung.

Kontaktpersonen in der FHM

Wissenschaftliche Projektleitung: Prof. Dr. Ulrike Fergen (fergen@@fh-mittelstand.de)  

Projektmanager: Pia Winkler M.A.  (winkler@@fh-mittelstand.de)

MIECAT: Methodology of Interpretation of European Cultural Heritage through Attractions in Tourism

Dieses Vorhaben wird gefördert aus den Mitteln der Europäischen Union, Erasmus+
Leitaktion: KA2 – Strategische Partnerschaften (Cooperation for innovation and the exchange of good practices – Strategic Partnerships)

Projekttitel:
Methodology of Interpretation of European Cultural Heritage through Attractions in Tourism  

Projektkoordinator:
University of Economics Prague, Tschechische Republik

Projektpartner:

  • Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Schwerin, Deutschland
  • Universidad Europea de Madrid, Spanien
  • Fachhochschule Burgenland, Österreich
  • Alexandru Ioan Cuza University of Iaşi, Rumänien
  • University of Economics in Bratislava, Slowakei

Projektbeschreibung:

MIECAT ist das Akronym für “Methodology of Interpretation of European Cultural Heritage through Attractions in Tourism” und damit die Bezeichnung für das dreijährige EU-Projekt. Sechs Universitäten und Hochschulen in Europa erarbeiten hier ein gemeinsames Modul für einen Bachelor- oder Master-Studiengang. Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Schwerin übernimmt in diesem Projekt die Planung und Konzeption zu gastronomischen Traditionen im Rahmen des Welterbes.

Das geplante Studienmodul dreht sich um das Thema Welterbe und dessen Neu-Interpretation für den Tourismus. Konkret entsteht ein Modul, das an allen Hochschuleinrichtungen implementiert und dann von den Studierenden an allen Einrichtungen konsumiert werden kann. Unabhängig an welcher Institution sich die zukünftigen Studierenden dann ihr Wissen aneignen, können sie dieses Modul in sechs verschiedenen europäischen Ländern besuchen und dafür die Credit Points anerkannt bekommen. Das Modul deckt dabei Themen wie architektonisches, musikalisches und gastronomisches Kulturerbe ab und erklärt anhand von Fallstudien die praktische Umsetzung und Anwendung.

Kontaktpersonen in der FHM

Wissenschaftliche Projektleitung: Prof. Dr. Johannes Treu (treu@@fh-mittelstand.de)   

Projektmanager: Pia Winkler M.A.  (winkler@@fh-mittelstand.de)

SMeart

Dieses Vorhaben wird gefördert aus den Mitteln der Europäischen Union, Erasmus+: Leitaktion 2 – Wissensallianzen

Knowledge Alliance for Upskilling Europe's SMEs to meet the challenges of Smart Engineering

  • Program: Erasmus+ Program (KA2: Cooperation for innovation and the exchange of good practices - Knowledge Alliances)
  • Project Lifetime: 01.01.17-31.12.19
  • Project Coordinator: Fachhochschule des Mittelstands (FHM)
  • Project Number: 575932-EPP-1-2016-1-DE-EPPKA2-KA

Project-Website >>

COMPLETE: „Establishment of Centers for Competence and Employability Development“

Dieses Vorhaben wird gefördert aus den Mitteln der: Europäischen Union, Erasmus+: Leitaktion 2 – Kapazitätsaufbau im Hochschulbereich

Projektpartner:

  1. Technological Educational Institute of Pireaus, Athen (Griechenland)
  2. University of Maribor, Maribor (Slowenien)
  3. Institute for Vocational Training, Labour Market and Social Policy GmbH, Berlin (Deutschland)
  4. Don State Technical University, Rostov-on-Don (Russland)
  5. Perm State University, Perm (Russland)
  6. Industrial University of Tyumen, Tyumen (Russland)
  7. Moscow State University of Geodesy and Cartography, Moskau (Russland)
  8. Voronezh State University, Voronezh (Russland)
  9. Karaganda Economic University of Kazpotrebsoyuz, Karaganda (Kasachstan)
  10. Shakarim State University of Semey, Semey (Kasachstan)
  11. Narxoz University, Almaty (Kasachstan)

Projektbeschreibung:

Die Fachhochschule des Mittelstandes (FHM) Bielefeld koordiniert das europäische Projekt COMPLETE, das die Beschäftigungsfähigkeit von Hochschulabsolventen steigern soll. Das Projekt zielt darauf, an den Hochschulen in Russland und Kasachstan „Zentren für Kompetenzentwicklung und Beschäftigungsfähigkeit“ zu etablieren.

„Employability“ (Beschäftigungsfähigkeit) ist eine zentrale Zielgröße arbeitsmarkt- und bildungspolitischer Strategien und Programmen in vielen EU-Ländern. Dabei versteht man darunter die Fähigkeit von Personen eine ihrer Qualifikation entsprechende Arbeit zu finden, die damit verbundenen Anforderungen zu bewältigen und sich auf Veränderungen des Arbeitsmarktes immer wieder neu einzustellen. Der Begriff „Employability“ hat politische und ökonomische Relevanz in der EU, wohingegen er in Russland und Kasachstan bislang kaum vorkommt. Das internationale Projektteam mit Partnern aus Deutschland, Slowenien, Griechenland, Russland und Kasachstan setzt sich damit auseinander, wie Hochschulen ihre Studierenden unterstützen können, Employability zu entwickeln. Zu den Projektthemen gehören Fragen wie:

  • Welche Kompetenzen brauchen Hochschulabsolventen, um am Arbeitsmarkt zurecht zu kommen?
  • Welche Anforderungen stellen nationale Wirtschaft und Arbeitsmarkt an Graduierte?
  • Was bedeutet diese Erkenntnis für das Studium an Hochschulen?
  • Wie können Hochschulen sich den Anforderungen des Arbeitsmarktes annähern ohne dabei das eigene Profil, die Ausrichtung an klassischen Bildungsidealen aufzugeben?
  • Wie können Zentren für Employability und Kompetenzentwicklung Studierende fördern, Lehrende unterstützen und Unternehmen für Kooperation gewinnen?

Folgende Ziele sollen erreicht werden:

  • Entwicklung von geeigneten Kompetenzmodellen unter Berücksichtigung von länderspezifischen Besonderheiten
  • Konzeptualisierung und Implementierung von „Zentren für Kompetenzentwicklung und Beschäftigungsfähigkeit“ (CCED) an Partnerhochschulen in Russland und Kasachstan
  • Sensibilisierung für das Thema „Employability“
  • Projektkoordinator: Prof. Dr. Petra Lippegaus-Grünau, Marianna Gevorski
  • Laufzeit: 15.10.2015 – 14.10.2018
  • Budget/Fördervolumen: 594.382,00€

Kontaktpersonen in der FHM

EurDiQ: European Dimension in Qualifications for the Tourist Sector

Dieses Vorhaben wird gefördert aus den Mitteln der: Europäische Union, Erasmus+: Leitaktion 2 – Kapazitätsaufbau im Hochschulbereich

PROJEKTBESCHREIBUNG:

Ziel des dreijährigen Projekts ist die Erfassung und Anwendung europäischer Ausbildungs- und Bildungsstandards im Tourismussektor in Russland und Kirgistan. Folglich geht es primär um den Vergleich von Ausbildungsstandards in Deutschland, Großbritannien und Zypern. „EurDiQ“ steht dabei für “European Dimension in Qualifications for the Tourist Sector “. Die in einem ersten Schritt herausgearbeiteten Standards und Qualifikationsrahmen Deutschlands, Großbritanniens und Zyperns sollen dann für den Tourismus-Sektor in Russland und Kirgistan zugänglich gemacht werden. Dies ist von besonderer Wichtigkeit für die beiden Zielländer, da bisher keine einheitlichen Qualifikationsrahmen im Tourismus existieren, auf die Russland und Kirgistan zurückgreifen könnten. Daher wird die Strategie verfolgt, ihnen Wege zu zeigen, wie diese Studienrichtungen mit inkludierten Praxisphasen in den europäischen Ländern funktionieren, um überhaupt eine Sensibilisierung zu erreichen.

Nach einer generellen Kompetenzerfassung in allen beteiligten Partner-Ländern sollen dann die wichtigsten berufsbildenden Kompetenzen in einen für Russland und Kirgistan neuartigen, grundständigen Master-Studiengang einfließen. Im Resultat des Projekts soll dieser bereits als Pilotprojekt in den beiden Ländern etabliert werden und damit eine Vorreiterrolle einnehmen. Es nimmt damit einen einzigartigen Vorbildcharakter, da bisher an keiner staatlichen Universität Russlands oder Kirgistans ein solcher Studiengang existiert. Momentan fehlt in beiden Ländern der Austausch von Wissenschaft und Wirtschaft, der auf diese Weise einen ersten Anstoß zum Umdenken geben soll.

Projektpartner:

  1. Baltic International Academy, Lettland (http://www.bki.lv/lang/eng/news.html)
  2. Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Schwerin, Deutschland
  3. Saint-Petersburg State University of Economics, Russland (http://english.spbu.ru/)
  4. London Metropolitan University, Großbritannien (http://www.londonmet.ac.uk/)
  5. University of Nicosia, Zypern (https://www.unic.ac.cy/)
  6. Russian Union of Tourism Industry, Russland
  7. Financial University under the Government of RF, Russland (http://international.fa.ru/Pages/Home.aspx)
  8. Don State Technical University (http://www.donstu.ru/en/)
  9. Sochi State University, Russland (http://en.sutr.ru/)
  10. Bishkek Academy of Finance and Economics (Tourism), Kirgistan (http://bafe.edu.kg/?lang=en)
  11. Issyk-Kul State University, Kirgistan
  12. Ministry of Education and Science, Russland (http://government.ru/en/department/33/events/)
  13. Ministry of Education and Science, Kirgistan

Kontaktpersonen in der FHM

  • Mehr Informationen zum Programm: www.erasmusplus.de
  • Schlagworte: Internationaler Studiengang, Hospitality-Management, Internationalisierung, Nachhaltigkeit in staatlichen Einrichtungen, Kompetenzen, berufliche & akademische Bildung, Tourismus, Fachkräftesicherung, Beschäftigungsfähigkeit

Im Spiegel der Medien: Unternehmertum von Frauen und Männern in der deutschen und polnischen Presse – Images im Wandel?

Dieses Vorhaben wird gefördert aus den Mitteln der: Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung (DPWS)

PROJEKTBESCHREIBUNG:

„Unternehmertum“ ist in ganz Europa ein zentrales Thema und seit einiger Zeit verstärkt in den Blickpunkt von Politik, Gesellschaft und Wissenschaft gerückt. Dabei wird immer häufiger die Person des Unternehmers/der Unternehmerin, die als Träger der wirtschaftlichen Entwicklung und des Wandels eine wichtige Rolle spielt, fokussiert. Welches Bild wird in der Öffentlichkeit von Unternehmerinnen und Unternehmern gezeichnet? Und welche Rolle spielen dabei die Medien? Das sind die Fragen, die sich das deutsch-polnische Forschungsprojekt stellt.

Gemeinsam mit den polnischen Kolleginnen und Kollegen werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen weiblichem und männlichem Unternehmerbild in Polen und Deutschland und die Entwicklung der Medienimages im Laufe der Europäisierungsprozesse untersucht. Dazu haben die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) und die polnische Jagellonen Universität Krakau ein gemeinsames Forschungskonzept entwickelt, bei dem die Medienanalyse einen zentralen Stellenwert einnimmt. Das Forscherteam wird die Entwicklung der Medienberichterstattung von 2004 bis 2014 in beiden Ländern unter die Lupe nehmen und das medienvermittelte Bild des Unternehmertums in Deutschland und Polen ermitteln. Forschungsleitend ist hierbei die Frage nach der Wirkung der Europäisierungsprozesse auf die Traditionen der Berichterstattung in Deutschland und Polen sowie den Normen- und Wertewandel, der sich in der medialen und öffentlichen Wahrnehmung des Unternehmers vollzogen hat. 

Projektidee fußt auf einem Vorgängerprojekt der FHM „Deutsche Unternehmerinnen in Polen und polnische Unternehmerinnen in Deutschland“. In den nächsten zwei Jahren wird eine umfangreiche Medienanalyse in Deutschland und Polen durchgeführt, deren Ergebnisse in Form einer Vergleichsstudie in beiden Ländern veröffentlicht werden.

  • Projektkoordinator: Fachhochschule des Mittelstands (FHM)
  • Laufzeit: 01.06.2015 – 31.05.2017
  • Projektpartner: Jagiellonen Universität Krakau, Polen
  • Budget/Fördervolumen: 95.000,00€
  • Schlagworte: Unternehmertum

Kontaktpersonen in der FHM

IOT4SMEs: Internet of Things for Small and Medium Enterprises

Programm: Erasmus+ - Leitaktion 2 – Strategische Partnerschaften

Dieses Vorhaben wird gefördert aus den Mitteln der
Europäischen Union

PROJEKTBESCHREIBUNG:
Das Internet der Dinge (engl. „Internet of Things“, kurz IoT) gilt im europäischen Raum zunehmend als eine wichtige Voraussetzung für die durchgängige und nachhaltige Digitalisierung von Produktions- und Dienstleistungsprozessen. Immer mehr Unternehmen aus verschiedenen Branchen sowie aus dem öffentlichen Sektor investieren in die Entwicklung von IoT-Technologien, um eine Vernetzung der Prozesse zu unterstützen. Es geht darum, Objekte und Menschen mit Hilfe von Sensor- und Aktortechnologien identifizierbar und transparent nutzbar zu machen. Die Europäische Kommission hat die IoT-Potentiale für die Entwicklung einer modernen Informationsgesellschaft längst erkannt und inzwischen eine Reihe von F&E-Projekten gefördert, die die Entwicklung von einzelnen IoT-Anwendungen zum Ziel hatten.

Das IoT4SMEs-Projekt fügt sich in die EU-Entwicklungsstrategien ein und setzt sich zum globalen Ziel, die Anwendung von IoT speziell in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs) zu unterstützen. Das IoT4SMEs-Konsortium wird hierbei insbesondere der Frage nachgehen, welche zusätzliche Qualifikationen Fach- und Führungskräfte in KMUs benötigen, um innovative IoT-Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Aufbauend auf dem ermittelten Bedarf, werden im Laufe des Projekts berufsbegleitende Bildungsangebote entwickelt, in didaktisch sinnvolle e-Learning-Einheiten eingebettet, anschließend in Partnerländern erprobt und Interessenten als Open Educational Ressourcen zur Verfügung gestellt.

Um die Anrechenbarkeit der erworbenen Kompetenzen und Qualifikationen im europäischen Berufsbildungsraum zu gewährleisten, werden IoT-Trainingsangebote an das ECVET-Modell (das europäische Leistungspunktesystem für die Berufsbildung) angepasst. Dies soll zur transparenten Gestaltung des europäischen IoT-Arbeitsmarkts wesentlich beitragen.

  • Projektkoordinator: International Telematic University UNINETTUNO, Rom, Italien: www.uninettunouniversity.net
  • Laufzeit: 01.09.2015 – 31.08.2018
  • Fördervolumen: 415.972,00 EUR
  • Schlagwörter: digitale Gesellschaft, digitale Wirtschaft, Industrie 4.0.

Projektpartner:

Kontaktpersonen in der FHM

NCNA: New Challenges – new answers: ECVET based competence validation and labour market inclusion model for migrants and refugees in Europa

Dieses Vorhaben wird gefördert aus den Mitteln der: Europäischen Union (Erasmus+)

Leitaktion: KA2 – Strategische Partnerschaften (Strategic Partnerships for vocational education and training)

PROJEKTBESCHREIBUNG:

Das EU-Projektteam für „NCNA“ beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Arbeitsintegrationsmodells für Geflüchtete unter Berücksichtigung ihrer individuellen Kompetenzen und Qualifikationen. Fokus wird dabei auf die Bereiche Holz, Metall, Konstruktion, Bau und Tourismus gelegt, in denen sowohl Experten als auch Geflüchtete hinsichtlich der Anforderungen des Arbeitsmarkts befragt werden. Erster Schritt ist darin die Befragung der Experten mithilfe eines standardisierten Fragebogens in allen Partner-Ländern und –Sprachen; zweiter Schritt sind dann individuelle Interviews mit Geflüchteten. Deren Vorerfahrungen, Qualifizierungen und Arbeitserfahrungen sollen dabei ebenso erhoben werden wie ihre beruflichen Perspektiven in Deutschland.

Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wird dann ein innovatives, zielgruppenorientiertes Bewertungsmodell für die Anerkennung vorheriger Erfahrungen & informellen Lernens von Geflüchteten entwickelt. Basis dafür sind unter anderem Lernergebnisse unter Berücksichtigung der Credit Points und Deskriptoren des Europäischen Qualifikationsrahmens und ECVET Tools. Ziel ist langfristig die nachhaltige Integration der Geflüchteten in die Arbeitsmärkte der Partnerländer.

  • Projektkoordinator: Jugend am Werk, Österreich, Robert Schuen (robert.schuen(at)jaw.or.at)
  • Laufzeit: 01.09.2016 - 31.08.2018
  • Budget / Fördervolumen: 268.619,00 €
  • Projektwebsite: www.ncna.eu

Projektpartner:

Kontaktpersonen in der FHM

  • Mehr Informationen zum Programm: www.erasmusplus.de
  • Schlagworte: Kompetenzerfassung, Geflüchtete, Integrationsmodell, Innovation, ECVET, Lernergebnisse, Arbeitsmarkt, Bewertung von Qualifikationen, Mittelstand, Unternehmensführung, Kompetenzen, berufliche & akademische Bildung, Tourismus, Beschäftigungsfähigkeit, Demografie, Fachkräftesicherung, Diversity

TeachMe: Creating Moldovan E-network for promoting innovative e-teaching in the continuing professional education

Programm: Erasmus+ - Leitaktion 2 – Kapazitätsaufbau im Hochschulbereich

Dieses Vorhaben wird gefördert aus den Mitteln der: Europäischen Union

PROJEKTBESCHREIBUNG:

Der Paradigmenwechsel in der Bildung, der durch den Bologna-Prozess seit 1999 in Gang gesetzt wurde, und die rasante Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bringen neue Chancen und Herausforderungen für Bildungsanbieter mit sich. Es geht zunehmend nicht nur um die Frage, was unterrichtet werden soll, sondern eher darum, wie in Zukunft unterrichtet wird, um die erklärten bildungspolitischen Ziele zu erreichen. Entscheidend ist hier die Rolle eines Lehrenden, der in die Lage versetzt werden soll, den Lernprozess attraktiv für Studierende zu gestalten und kompetenzfördernd zu unterrichten.

Auch in Moldawien, welches 2005 in den Bologna-Prozess aufgenommen worden ist, wird der Paradigmenwechsel immer häufiger thematisiert. Lernende rücken immer mehr ins Zentrum des Lernprozesses. Sie sollen jetzt das Wissen nicht wie traditionell üblich passiv rezipieren, sondern sich aktiv am individuellen Wissensaufbau beteiligen. Hier benötigen moldawische Lehrende das pädagogische Know-How, um sich auf neue Rollenprofile einstellen zu können.

Vor diesem Hintergrund wird das europäische TEACH ME-Team in den nächsten drei Jahren sieben Partneruniversitäten aus Moldawien bei der Entwicklung und Implementierung von innovativen Weiterbildungsangeboten für Lehrende unterstützen. Im Fokus werden zwei zentrale Themen stehen – innovative Lernstrategien und didaktisch sinnvoller Einsatz von IKT. Denn im Zuge der Digitalisierung bedürfen auch didaktisch-methodische Konzepte einer Modernisierung. An der Stelle wird das Projekt der Frage nachgehen, wie moderne IKT als unterstützender Faktor zur Erreichung der Bildungsziele beitragen können. Im Sinne des  sogenannten „e-teaching“, also der Lehre unter Einsatz von IKT-tools, wird ein entsprechendes Weiterbildungsprogramm „e-teaching für Lehrende“ entwickelt und angeboten.

Erwartet wird, dass moldawische Lehrende aus verschiedenen Sektoren vom neuen Weiterbildungsangebot profitieren und somit Innovationen in der Lehre vorantreiben können.

  • Projektkoordinator: Fachhochschule des Mittelstands (FHM)
  • Laufzeit: 15.10.2015 – 14.10.2018
  • Fördervolumen: 683.225,00 EUR
  • Schlagwörter: e-Learning, Digitalisierung, IKT.

Projektpartner:

  • University of Nice Sophia Antipolis, Nizza, Frankreich: www.unice.fr
  • Kingston University Higher Education Corporation, Kingston upon Thames, Großbritanien: www.kingston.ac.uk
  • National Association of Distance Education, Kaunas, Litauen: www.ndma.lt
  • World University Service of the Mediterranean, Girona, Spanien: www.wusmed.org
  • Tiraspol State University, Chisinau, Moldawien: www.ust.md
  • Alecu Russo Balti State University, Beltsi, Moldawien: www.usb.md
  • Technical University of Moldova, Chisinau, Moldawien: www.utm.md
  • B. P. Hasdeu State University of Cahul, Cahul, Moldawien: www.usch.md
  • Comrat State University, Comrat, Moldawien: www.kdu.m
  • State Agrarian University of Moldova, Chisinau, Moldawien: www.uasm.md
  • Institute of Continuing Education, Chisinau, Moldawien: www.iic.md

Kontaktpersonen in der FHM