Forschung & Entwicklung

Case Management in der Beschäftigungsförderung und im Gesundheitswesen

Projekt:

Case Management in der Beschäftigungsförderung und im Gesundheitswesen

Programm:

Leonardo da Vinci Innovationstransfer

Laufzeit:

01.10.2012-30.09.2014

Partner:

Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Deutschland (Antragsteller)

ProEco, Slowenien

Biedriba EuroFortis, Lettland

InBit, Polen

IDEC, Griechenland  

Universität Allenstein, Polen

Vocational Rehabilitation Consultants Ldt., England

Rehabilitation Network Ltd., England

SIA Veselibas centrs 4, Lettland

Projektziele

Um den Bedürfnissen in den beteiligten Staaten begegnen zu können und sich gegenüber Menschen mit Unterstützungsbedarf von einer Defizitorientierung ab- und einer Ressourcenorientierung zuzuwenden, verfolgt das Projekt folgende Ziele:

  • Erhebung und Evaluation vorliegender statistischer Daten
  • Verifizierung durch Interviews mit Schlüsselpersonen aus dem Gesundheitswesen und dem Beschäftigungssektor
  • Ermittlung von Anforderungsprofilen für Case Manager
  • Erstellung von Anforderungsprofilen unter Berücksichtigung der landestypischen Spezifika
  • Transfer und Anpassung erfolgreicher Qualifizierungsbausteine für Weiterbildungsmaßnahmen im Case Management

Projektbeschreibung

Im Projekt werden die Qualifizierungsmodule, welche vom Antragssteller in der wissenschaftlichen Weiterbildung „Case Manager/in“  eingesetzt werden, in die Partnerländer transferiert. Auf Basis dieser Module findet eine Anpassung der Qualifizierungsbausteine an die jeweiligen länderspezifischen Gegebenheiten  statt, die so zu einer  Weiterentwicklung der entsprechenden Module führt. Diese werden in den Partnerländern im Rahmen der Ausbildung von Multiplikatoren erprobt und evaluiert.

Der Innovationstransfer wird im Projekt sowohl auf der methodischen, didaktischen als auch auf der inhaltlichen Ebene verwirklicht. Durch die Anpassung der Module auf die länderspezifischen Anforderung an die Ausbildung und die damit verbundene Kommunikation auf der systemischen und Einzelfallebene sind insbesondere auch interkulturelle Aspekte integriert, die für eine erfolgreiche Umsetzung und Implementierung des Projektes erforderlich sind. Durch diesen Prozess findet auch eine Einflussnahme und Weiterentwicklung des Ursprungcurriculums auf nationaler Ebene statt. 

Im Projekt sind folgende Schritte des Innovationstransfers geplant:

  • Wissenstransfer der erfolgreich erprobten Weiterbildungsmodule und Praxiserfahrungen in- und außerhalb der Projektkonsortiums
  • Analyse der systemischen und Einzelfallgegebenheiten in den Partnerländern
  • Erfahrungsaustausch und Anpassung der Qualifizierungsmodule an die länderspezifischen Gegebenheiten
  • Entwicklung und Erprobung der Weiterbildung in den Bereichen Arbeitsförderung und Gesundheit, z.B. in Arbeitsagenturen oder länderspezifischen Einrichtungen der Beratung von Arbeitssuchenden und in Einrichtungen des Gesundheitswesen, z.B. Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen
  • Integration und Verbreitung der Projektergebnisse.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Roswitha Gembris

Prof. Dr. Roswitha Gembris

Gleichstellungsbeauftragte
Soziale Arbeit & Management
gembris@@fh-mittelstand.de

Publikationen
Dipl.-Kffr. Marianna Gevorski

Dipl.-Kffr. Marianna Gevorski

Leiterin Projektentwicklung und –koordination
Forschung & Entwicklung
gevorski@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 521 96655176