Forschung & Entwicklung

Projektübersicht

Alle aktuellen Forschungsprojekte der FHM gibt es hier in der Übersicht.

Abgeschlossene nationale Forschungsprojekte der FHM

Digitalisierungsindex für KMU

Dieses Vorhaben wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert: Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen

PROJEKTBESCHREIBUNG:

Mittelständische Unternehmen gelten als die Stütze der deutschen Wirtschaft. Die sozio-technische Entwicklung zur „Industrie 4.0“ stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Betroffen von den Veränderungen sind alle direkten und indirekten wertschöpfenden Aktivitäten im Unternehmen. Um die Digitalisierung kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) unterstützen zu können und der Politik Handlungsfelder aufzeigen zu können, ist es von besonderer Bedeutung zunächst den Status Quo der mittelständischen Unternehmen zu erfassen und die Entwicklung möglichst langfristig zu beobachten.

Ziel des Digitalisierungsindex für KMU in NRW ist somit, die Schaffung einer fundierten empirischen Basis zum IST-Stand der Digitalisierung und somit der Schaffung eines Analyseinstruments für unternehmerische Investitionsentscheidungen und strukturpolitische Maßnahmen. Um dem Mittelstand in seiner Vielfältigkeit gerecht zu werden, wird der Gesamtdigitalisierungsindex aus drei Teilindizes für die Branchen „Industrie“, „Handwerk“ und „industrienahe Dienstleistungen“ zusammengesetzt.

Ergebnis des Projekts ist ein Bericht über den Digitalisierungsstands bei KMUs und darüber hinaus ein digitales Tool, welches eine mehrdimensionale Darstellung nach Digitalisierungskategorie, Größe und Branche der Unternehmen sowie nach Wirtschaftskreisen in NRW zulässt. Der Digitalisierungsindex ermöglicht des Weiteren ein jährliches Monitoring des Entwicklungsstands und der Weitentwicklung von Unternehmen.

  • Projektkoordinator: Fachhochschule des Mittelstands (FHM)
  • Laufzeit: Oktober 2016 – April 2017
  • Budget/Fördervolumen: 110.000 €
  • Schlagworte: Digitalisierung, Industrie 4.0, digitale Lebenswelten, Arbeiten in digitaler Welt, KMU , Arbeitswelt 4.0
  • Download Abschlussbericht

Kontaktpersonen in der FHM

Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Assistenz Ostwestfalen-Lippe (a³-OWL)

Die multifaktorielle Belastung von Beschäftigten hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen – das belegen die unterschiedlichsten Studien und Berichte. Der Charakter der Belastung hat sich ebenfalls verändert und weist ein immer komplexer werdendes Spektrum auf. Zu den psychischen Belastungen am Arbeitsplatz, bedingt durch veränderte Arbeitsbedingungen und den höheren Arbeitsdruck, kommen gesundheitliche, familiäre und in der letzten Zeit vermehrt finanzielle Probleme hinzu.

Die Belastungen im Arbeitsleben haben nicht nur Auswirkungen auf das psychische und physische Wohlbefinden der Beschäftigten, sondern auch auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit im Arbeitsleben. In Folge dessen entstehen hohe Betriebskosten, so dass es dringend notwendig erscheint,  Maßnahmen zu ergreifen, um die Situation im Sinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zu verändern.

Das Modellprojekt „Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Assistenz Ostwestfalen-Lippe (a³-OWL)“ hat zum Ziel, Beratungs- und Begleitungsstrukturen zur Bewältigung von unterschiedlichen Problemsituationen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mittelständischen Betrieben zu entwickeln, die Betriebe und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hierfür zu sensibilisieren und zu gewinnen sowie eine nachhaltige Beratungsstruktur in der Region OWL zu etablieren.

Zur a³-OWL-Homepage

Die Projektpartner

  • AOK NordWest
    Gesundheitsservice/Kommunikation
    Nortkirchenstr. 103 - 105
    44263 Dortmund
  • Deutsche Angestellten-Akademie
    DAA Ostwestfalen-Lippe
    Auf der Freiheit 1 - 3
    32052 Herford
  • Maßarbeit - Evangelische Stiftung
    Berliner Str. 10
    32052 Herford
  • Fachhochschule des Mittelstands (FHM)
    Ravensberger Str. 10 G
    33602 Bielefeld

ENNET

Fast 40% des Energieverbrauchs in Deutschland entfallen auf die Gebäudenutzung. Steigende Energiepreise machen es daher notwendig, die Möglichkeiten des energieeffizienten Bauens besser auszuschöpfen. Erfahrungswerte zeigen, dass bereits mit einem Zusatzaufwand von weniger als 10% der Baukosten bei Neubauten der Passivhausstandard erreicht werden kann, der mit einem Jahresheizwärmebedarf von 15 kWh/m²a um den Faktor 10 geringer ist als der Durchschnitt bei Wohngebäuden in Deutschland. Die entsprechenden Technologien und das notwendige Know-How sind seit Jahren vorhanden, allerdings lässt trotzdem der Durchbruch der Passivhaustechnologie auf sich warten.

Was sind die Ursachen für diese verzögerte Innovationsdiffusion?
Dieser Frage geht das FHM-Institut für den Mittelstand in Lippe in einem Forschungsprojekt nach. Das Projekt soll dazu beitragen, Marktbarrieren des energieeffizienten Bauens im Kreis Lippe zu erkennen und entsprechende Netzwerk- und Bildungsstrukturen aufzubauen. Hierdurch soll ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet und gleichzeitig eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands im Kreis Lippe erzielt werden.

Zielgruppen

Mittelständische Unternehmen und Unternehmensnetzwerke der Baubranche
sowie Zulieferbetriebe.

Projektträger

Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld gGmbH
Institut für den Mittelstand in Lippe (IML), Standort Lemgo
Projektleitung und Ansprechpartner: Prof. Dr. Christoph Brake (brake(at)fhm-iml.de)
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Carola Eikermann, B. Eng. und B. FM, (eikermannn@fhm-iml.de)

Projektlaufzeit
August 2009 bis Juli 2011

Förderung
Die Förderung erfolgte durch das Land NRW aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
(EFRE). Die Kofinanzierung erfolgt durch den Kreis Lippe und die Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Bielefeld.

EUROPÄISCHE UNION
Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
Investition in unsere Zukunft

Projektidee
Der Kreis Lippe hat mit Kreistagsbeschluss im November 2008 den Passivhaus-Standard für öffentliche Gebäude verbindlich gemacht. Er folgt damit dem Beispiel der Stadt Frankfurt am Main, die ebenfalls für den Neubau und die Sanierung aller Gebäude im Zugriff der öffentlichen Hand den Passivhausstandard als verbindlich erklärt hat. Der Kreis Lippe ist damit der erste Landkreis in Deutschland, der diesen weitreichenden Schritt in Richtung Klimaschutz und Energieeffizienz umsetzt.

Die Problematik stellt sich allerdings für einen mittelständisch geprägten Landkreis anders dar, als für eine Großstadt. Entsprechend muss die Implementationsstrategie auf andere Rahmenbedingungen Rücksicht
nehmen. Sie muss sowohl die Kompetenzbildung in den Unternehmen einbeziehen wie auch die Bewusstseinsbildung bei den heutigen und zukünftigen Bau-Entscheidern fördern. In diesem Sinne stellt das
energieeffiziente Bauen besondere Anforderungen an einen integrierten Bildungsansatz, der die gesamte Wertschöpfungskette des energieeffizienten Bauens berücksichtigt.

Projektziele
Dieses Projekt soll die Entwicklung und den Aufbau nachhaltiger Netzwerk- und Bildungsstrukturen im Bereich des energieoptimierten Bauens nach dem Passivhauskonzept im Kreis Lippe unterstützen. Das Projekt soll durch eine Restriktionsanalyse und darauf aufbauende Marktstrategien und
Bildungskonzepte dazu beitragen, Marktbarrieren des energieeffizienten Bauens zu erkennen und vorhandene Stärken und Kompetenzen in diesem Bereich auszubauen. Im Kreis Lippe sollen exemplarisch entsprechende Implementationsstrategien für eine beschleunigte Technologiediffusion untersucht werden. Hierdurch soll ein Beitrag zur Erhöhung der Energieeffizienz und zum Klimaschutz geleistet werden und gleichzeitig eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen in diesem
Marktsegment erzielt werden.

Gründerinnen im Handwerk

Im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte beschäftigt sich die staatlich anerkannte, private Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld bereits seit dem Jahr 2008 mit dem Gründungsverhalten von Frauen in Handwerksberufen.

So wurde eine erste wissenschaftliche Studie zur „Entwicklung und Unterstützung der Gründungsmotivation und Gründungsfähigkeit von Frauen im Handwerk“ erstellt, um in einem zweiten Schritt auf Basis dieser Ergebnisse Beratungsstrategien und Qualifikationsmaßnahmen für Gründerinnen zu entwickeln.

Das Projekt "Gründerinnen im Handwerk" wurde im Rahmen der Initiative „Power für Gründerinnen – Maßnahmen zur Mobilisierung des Gründungspotenzials von Frauen“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (EFS) gefördert.

weiterführende Informationen zum Projekt ►

Kooperation im Handwerk

Analyse der Stellschrauben und Modellbildung -
Betriebsgrößenoptimierung und horizontale und vertikale Kooperationen im Handwerk

  •     Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
  •     Dienstleistungsauftragsnummer: 36/09
  •     Auftragnehmer: Fachhochschule des Mittelstands (FHM)
  •     Projektlaufzeit: 27. Mai 2009 bis 27. Mai 2010
  •     Projektmitarbeiter: Prof. Dr. Wolfgang Krüger, Mareen Weber B.A.
  •     Projektbeirat:

    Herr Joachim Garrecht    Frau Evelin Friedrich    Herr Dr. Gunter Kayser   
    Herr Reiner Nolten    Herr Jens- Uwe Hopf    Frau Cornelia Philipp

Zielsetzung des Projekts

Das Projekt dient dazu,

  • durch Expertengespräche, Sekundäranalysen und die Analyse von Praxisbeispielen
  • Stellschrauben für die Optimierung horizontaler und vertikaler Kooperationen zu identifizieren und entsprechende Modelle zu entwickeln;
  • durch Interviews die Einschätzungen, Erfahrungen und Initiativen der Handwerksorganisationen zum Thema „Kooperation im Handwerk“ zu ermitteln;
  •  die Bedeutung von Kooperationen für eine wirtschaftliche Betriebsgrößenoptimierung zu untersuchen.


Unter dem Aspekt der praktischen Umsetzung und Verwertung der Projektergebnisse wurde auf der Beiratssitzung vom 31.07.2009 ergänzend festgelegt, dass

  •     „Best-Practice-Beispiele“ anschaulich und nachvollziehbar dokumentiert werden;
  •     die Ergebnisse so geartet sein sollen, dass sich daraus Handreichungen für das
  •     Handwerk, z.B. in Form einer Broschüre oder Online-Checkliste ableiten lassen.

Downloads:

NFTE: "Network for Teaching Entrepreneurship Deutschland"

Akronym: NFTE2

Projekttitel:

How effective is teaching Entrepreneurship  

Programm / Geldgeber: NFTE Germany (Network for Teaching Entrepreneurship Evaluation)

PROJEKTBESCHREIBUNG:

NFTE steht für "Network for Teaching Entrepreneurship" und ist ursprünglich eine amerikanische Netzwerkinitiative, um Wirtschafts- und Bildungsthemen im Sekundarbereich öffentlicher sowie privater Schulen zusammen zu bringen. Im Kern der Sache geht es darum, ganz typische und notwendige Eigenschaften erfolgreichen Führungs- und Gründungsverhaltens schon in der Schule praktisch einzuüben.  Daher sollen unter dem Motto "Wirtschaft erleben" Schüler der Sekundarstufen in speziellen Kursen motiviert werden, sich schon frühzeitig mit Herausforderungen der Berufs- und Arbeitswelt praktisch auseinander zu setzen.

NFTE Deutschland qualifiziert in diesem Zusammenhang seit nunmehr zehn Jahren in speziellen Weiterbildungsprogrammen die Lehrer der Sekundarstufen für diesen international anerkannten Wirtschaftsunterricht und begleitet die Lehrer in ihrer täglichen Umsetzungsarbeit. Finanziert wird NFTE Deutschland durch renommierte Wirtschaftsunternehmen, Stiftungen sowie dem Bundeswirtschaftsministerium.

Das Evaluationsprojekt ist an der Professur Bildungsmanagement und Erwachsenenbildung (Prof. Dr. Torsten Fischer) angesiedelt und wird in einem empirischen Prozess-Design valide Kompetenzausprägungen bei den Schülerinnen und Schülern vor dem NFTE-Kurs und nach Abschluss des Kurses messen. Die prozessbasierten Differenzmessungen werden Aufschlüsse über die Lerntransfertiefe der NFTE-Kurse liefern und in ihrem statistischen Auswertungsformat repräsentativ für NFTE Deutschland sein.

Projektkoordinator:

Jugend am Werk, Österreich

Robert Schuen (robert.schuen(at)jaw.or.at)

Laufzeit:

01.09.2014 - 31.08.2015

Projektpartner:

  • Fachhochschule des Mittelstands
  • öffentliche und private Schulen in Niedersachsen 

Budget / Fördervolumen:

k.A.

Projekthomepage:

http://www.nfte.de/

Schlagworte:

Kompetenzerfassung, Kompetenzmodelle, Mittelstand, Persönlichkeitsentwicklung, Leadership, Schulprojekt, Bewertung von Qualifikationen, Kompetenzen, berufliche & akademische Bildung, Beschäftigungsfähigkeit, Demografie, Fachkräftesicherung

Kontaktpersonen in der FHM

Wissenschaftliche Projektleitung: Prof. Dr. habil Torsten Fischer (fischer(at)fh-mittelstand.de)

Projektmanager: Prof. Wolf-Dieter Hasenclever (hasenclever(at)fh-mittelstand.de)

Mehr Informationen zum Programm:

http://www.nfte.de/

Open Entrepreneur-Lab Paderborn

„Das open entrepreneur-lab Paderborn – realisiert durch die TechnologieParkPaderborn GmbH, die Fachhochschule des Mittelstandes in Bielefeld, die Universität Paderborn sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn – begleitet technologie- und wissensbasierte Gründungsvorhaben von den ersten, vorbereitenden Schritten bis zur Wachstumsphase des Unternehmens. Der Fokus liegt in der Unterstützung von Gründungsinteressierten dieser Vorhaben bei ihren Planungen und deren Umsetzung sowie bei der Förderung neuer Produkt- und Dienstleistungsinnovationen. Gerade am Anfang benötigen Unternehmensgründungen intensive Unterstützung. Dies betrifft insbesondere Gründungsvorhaben, die auf innovative Produkte oder Dienstleistungen abzielen.

Das im Rahmen des aus dem EFRE ko-finanzierten Operationellen Programms für NRW im Ziel „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ 2007-2013 ausgewählte open e-lab ist breit aufgestellt und richtet sich an Studierende und Wissenschaftler/innen aus naturwissenschaftlichen / technischen Fächern, Studierende und Kulturwissenschaftler/innen mit Kreativitätspotential, Erwerbstätige mit Vertriebs- und/oder Branchenerfahrung mit oder ohne eigene Geschäftsidee und an bestehende Unternehmen mit Geschäftsideen, die nicht zu deren Kernbereich gehören. Diese Zielgruppen zeichnen sich dadurch aus, dass jeweils gründungsrelevante Defizite vorliegen, die mit Hilfe der richtigen Partner ausgeglichen werden können. Ziel von open e-lab ist es daher, ein Matching mit den richtigen Partnern zu ermöglichen. Ferner wird eine Vielzahl von Beratungsleistungen und Qualifizierungsveranstaltung angeboten. Mehr Informationen über das open e-lab erhalten Sie unter www.open-e-lab.de.

Die Projektpartner

  • TechnologiePark Paderborn GmbH
    Technologiepark 13
    33100 Paderborn
  • UniConsult - Technologietransfer
    an der Universität Paderborn
    Technologiepark 11
    33100 Paderborn
  • Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn mbH
    Technologiepark 13
    33100 Paderborn
  • Fachhochschule des Mittelstands (FHM)
    Ravensberger Straße 10G
    33602 Bielefeld

Social Media Recruiting

Employer Branding 2.0: Social Media-Fachkräfteaufbau und -Fachkräftesicherung für mittelständische Unternehmen in OWL

Der zunehmende Fachkräftemangel stellt Unternehmen, nicht nur in OWL, vor immer größere Probleme, bremst deren Wachstumsmöglichkeiten und beeinträchtigt ihre Innovationsfähigkeit. Insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen wird es dadurch schwierig, sich im Wettbewerb um die besten Mitarbeiter/innen gegenüber Großunternehmen und Konzernen zu behaupten. Dies ist u.a. auf die mangelnde Wahrnehmung, Bekanntheit und Präsenz der KMU in der Öffentlichkeit zurückzuführen. Sie treten als attraktive Arbeitgeber zu wenig in Erscheinung, weil z.B. der Aufbau von Arbeitgebermarken bislang häufig nicht konsequent genug verfolgt worden ist. Hinzu kommt, dass deren finanzielle Ressourcen oft nicht genügend Spielraum für den konsequenten Aufbau einer Arbeitgebermarke auf traditionellen Wegen, z.B. Personalmarketing über Stellenanzeigen oder Jobmessen, lassen.

Im Rahmen des Modellprojekts „Employer Branding 2.0 / Social Media Recruiting OWL“, das von der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) durchgeführt wird, soll ein Lösungsansatz mit und für KMU auf Basis des Social Media-Ansatzes entwickelt werden. Der Fokus liegt dabei auf der Ausbildung ausgewählter Mitarbeiter/innen der teilnehmenden Unternehmen zum „Social Media Recruiting Manager (m/w)“.

Das Projekt wird durch das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAIS), aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie durch mittelständische Unternehmen aus OWL gefördert.

Bei weiteren Fragen zum Ablauf des Projekts sprechen Sie uns gerne an.

Projektteam: 

Prof. Dr. Manfred Leisenberg, Projektleitung, leisenberg(at)fh-mittelstand.de,
Fon 05 21. 9 66 55-200

Heike Kollmeier, Wissenschaftliche Mitarbeit, kollmeier(at)fh-mittelstand.de,
Fon 05 21. 9 66 55-248

Nina Braunert, Wissenschaftliche Mitarbeit, braunert(at)fh-mittelstand.de,
Fon 05 21. 9 66 55-180

Steuerberatende Berufe als wichtiger INQA- Transferpartner im Mittelstand

Steuerberatende Berufe sind die wichtigste Beratergruppe für mittelständische Unternehmen. Sie genießen bei diesen das höchste Vertrauen und weisen dort gleichzeitig den stärksten Durchdringungsgrad auf. So greifen − laut einer Beraterstudie der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) − 83% der befragten mittelständischen Unternehmen auf ihre Beratungsleistungen zurück. Eine systematische Einbeziehung dieser wichtigen Beratergruppe in INQA-Netzwerke und als Transferpartner steht allerdings trotz ihrer exponierten Stellung noch aus.An diesem Punkt knüpft das Projekt „Steuerberatende Berufe als wichtiger INQA-Transferpartner im Mittelstand“ an. Die Einbeziehung von Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern wird sowohl von mittelständischen Unternehmen als auch von Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern selbst ausdrücklich gewünscht. Da Steuerberater einem hohen Wettbewerbsdruck ausgesetzt sind und deshalb neben ihren klassischen Leistungen weitergehende betriebswirtschaftliche Beratungsleistungen anbieten wollen, besteht ihrerseits großes Interesse an adäquaten praxistauglichen Instrumenten, zu denen insbesondere auch der Check der Offensive Mittelstand mit seinen elf Bereichen (Strategie, Liquidität, Risikobewertung, Führung, Kundenpflege, Organisation, Unternehmenskultur, Personalentwicklung, Prozesse, Beschaffung und Innovation) gehört. Darüber hinaus sind Instrumente von Interesse, die beispielsweise aktuelle Themen wie den demografischen Wandel und das Gesundheitsmanagement in Unternehmen betreffen und welche klassische INQA-Themen darstellen.Die Ziele des Projektes „Steuerberatende Berufe als wichtiger INQA-Transferpartner im Mittelstand“ sind daher wie folgt zusammenzufassen:

  • Die Erschließung der wichtigen Beratergruppe Steuerberater für INQA zu realisieren. Dies soll durch die Gewinnung von zwei für diese Beratergruppe zentrale Institutionen als Kerninstitutionen der Offensive Mittelstand erreicht werden.
  • Die Entwicklung eines Tools zur tiefgehenden Qualifizierung zu INQA-Instrumenten von Steuerberatern.
  • Die Stärkung der Transferaktivitäten der Offensive Mittelstand durch die Schulung von Steuerberatern, regelmäßige Veranstaltungen, Verankerung von Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern in regionalen Netzwerken sowie durch die Gründung eines Hochschulnetzwerkes.
  • Die Förderung der Nachhaltigkeit durch Stärkung der regionalen Netzwerke sowie durch den Aufbau eines Hochschulnetzwerkes.

Weitere Informationen erhalten sie unter:

http://www.inqa.de/DE/Mitmachen-Die-Initiative/Unser-Netzwerk/Partnernetzwerke/Netzwerke/offensive-mittelstand.htm

Regionales Netzwerk

Die Partner des regionalen Offensive Mittelstand Netzwerks OWL haben sich zusammengefunden, um den Mittelstand in der Region OWL zu unterstützen. Gute erfolgreiche Mittelständler sind gesunde und innovative Unternehmen. Wir helfen, dass möglichst viele Mittelständler erfolgreich sind. 

Wir unterstützen dabei die bestehenden Aktivitäten der Offensive Mittelstand und versuchen, die guten Initiativen der Vergangenheit fortzusetzen. Es geht uns darum, Bestehendes durch konstruktive Zusammenarbeit besser zu nutzen und zu verbreiten, Synergien zwischen den Partnern zu erzeugen und die Qualitätsorientierung und Leistungsfähigkeit der mittelständischen Unternehmen in OWL voran zu bringen. 

Gute Mittelständler zeigen, wie es geht: Die (neue) Qualität der Arbeit basiert in diesen Unternehmen auf systematischem und präventivem Management, konsequenter Personalförderung und -bindung, guter Unternehmenskultur und Innovationsfähigkeit. 

Wir haben als regionales Netzwerk der Offensive Mittelstand folgende Ziele:

  • Wir fördern die Handlungsbedingungen für gute Mittelständler und helfen möglichst vielen Unternehmen, wettbewerbsfähig zu bleiben.
  • Wir helfen Unternehmen, ihre Prozesse präventiv und innovativ zu gestalten sowie die besten Köpfe zu binden und zu gewinnen (dies trägt dazu bei, auf die demographischen Entwicklungen vorbereitet zu sein).
  • Wir wollen unsere Energien für eine wirkungsvolle Unterstützung des Mittelstands bündeln.
  • Wir fördern das Image des Mittelstands als Motor für Innovationen in Deutschland. 

Wir suchen weitere Partner - Netzwerke, Initiativen, Institutionen und Unternehmen -, die sich ebenfalls für den Mittelstand in OWL engagieren, um den Kreis der Partner ständig zu erweitern. 

Aktivitäten

27. August 2012:

Sitzung „AG-Transfer Offensive Mittelstand“ (Bonn)

28. August 2012:

Seminar „Berater Offensive Mittelstand“ (Erlangen)

05. September 2012:

Sitzung „Offensive Mittelstand Netzwerk OWL“ (Bielefeld)

11. September 2012:

Seminar „Berater Offensive Mittelstand“ (Bielefeld)

19. September 2012:

IML-Beiratssitzung in (Detmold)

28. September 2012:

Erfahrungsaustausch Offensive Mittelstand (Bielefeld)

17. Oktober 2012:

Vorstellung des Konzepts und Projektes an Hochschule München

22. Oktober 2012:

Sitzung „AG-Transfer Offensive Mittelstand“ (Bielefeld)

29. Oktober 2012:

Leitungskreissitzung der Offensive Mittelstand

TraWiT - Transfer Wissen im Tourismus

Die Tourismusbranche in Westmecklenburg ist gekennzeichnet durch Wachstum, Zukunftsfähigkeit und Vielfalt. Gleichzeitig sehen sich die Unternehmen dieser Branche konfrontiert mit einem steigenden Bedarf an qualifizierten Fach- und Führungskräften, der kaum gedeckt werden kann. Das Baltic College - FHM Schwerin qualifiziert junge Menschen für verantwortungsvolle Aufgaben im Tourismus und unterstützt Unternehmen bei der Personal- und Organisationsentwicklung. Mit dem Projekt „TraWiT – Transfer Wissen im Tourismus“ will die private Hochschule ihre Leistungen für die Branche stärker nutzbar machen.

TraWiT versteht sich als regionale Projektinitiative zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU in der Tourismusbranche in Westmecklenburg. Das Projekt vereint Partner aus Praxis und Hochschule, es nutzt den Fachkräftemangel als Chance zur Innovation.

Kernziel ist es, die Kompetenzentwicklung in den Partnerunternehmen zu verbessern und so einen Beitrag zur Steigerung des wirtschaftlichen Erfolges zu leisten.

Durch eine Verdichtung der Kooperation zwischen Hochschule und Unternehmen und durch einen Transfer von Know-how aus der Wissenschaft in die Wirtschaft sollen die Wettbewerbsbedingungen der KMU gestärkt werden. TraWiT ermöglicht es Ihrem Unternehmen, in Zusammenarbeit mit dem Baltic College - FHM Schwerin individuelle Lösungen für eine Vielzahl betrieblicher Herausforderungen zu schaffen, zukunftsorientierte Projekte umzusetzen und geeignete Mitarbeiter für die anspruchsvollen Tätigkeiten in Ihrem Betrieb  zu gewinnen.

Stimmen zum Projekt TraWiT

Marjon Hopman-Wolthuis | Schloss Basthorst
„Was ich bei dem Projekt TraWiT sehr wichtig finde, ist, dass Studierende und Unternehmen in engem Kontakt stehen und wertvolle Erfahrungen austauschen können. Weiterhin entsteht die Möglichkeit, Studierende im Rahmen von Praktika, Aushilfstätigkeiten oder Stipendien an regionale Unternehmen zu binden. Insbesondere in Anbetracht des herrschenden Fachkräftemangels in der Hotellerie ist dies ein positiver Effekt, der aus der Zusammenarbeit zw. Hochschule und Tourismusunternehmen resultiert. Das Schloss Basthorst konnte im Rahmen von TraWiT bereits erfolgreich zwei engagierte studentische Aushilfen rekrutieren.“
www.schloss-basthorst.de

Christian Petersen | Speicher am Ziegelsee | Schwerin
"Die Ziele des Projektes TraWiT sind bedeutende Aspekte für touristisch geprägte Unternehmen in Westmecklenburg. Der Netzwerkausbau für einen zielgerichteten Kompetenzerwerb und -erhalt in der Tourismusbranche ist direkt am Bedarf der Wirtschaft ausgerichtet."
www.speicher-hotel.com  

Wolfgang Schröder | Unternehmerverband | Schwerin
"Mit Hilfe des Projektes TraWiT können Unternehmen u.a. aktuelles Branchenwissen akkumulieren, neue Ideen gewinnen und qualifiziert Entscheidungen vorbereiten. Diese Zielsetzungen sind realistisch, schlüssig und entsprechen dem aktuellen und insbesondere künftigen Bedarf hiesiger Unternehmen der Tourismusbranche."
www.uv-mv.de

Abgeschlossene internationale Forschungsprojekte der FHM

BEST BOSS: Assessment Procedure for Micro and Small Sized Enterprises Successors in Tourism Industry

Akronym: Best Boss

Projekttitel: Assessment Procedure for Micro and Small Sized Enterprises Successors in Tourism Industry

Programm / Geldgeber: Europäische Union (Erasmus+)

Leitaktion: KA2 – Strategische Partnerschaften

PROJEKTBESCHREIBUNG:

"Assessment Procedure for Micro and Small Sized Enterprises Successors in Tourism Industry" bedeutet, dass sich Hochschulen und mittelständische Unternehmen stärker als bisher aufeinander beziehen und professionelle Möglichkeiten der Unternehmensnachfolge in touristischen Industrien ausloten. Solche Kooperationspfade und gegenseitige Beratungsmodelle für den Bereich der europäischen Tourismusindustrie soll das Projekt konzeptionell erschließen, praktisch erproben und öffentlich verbreiten.

Das EU-Projekt erhellt zunächst den europäischen Entwicklungsstand zu Konzepten und Erfahrungen im Bereich der Unternehmensnachfolge touristischer Unternehmen. Auf dieser europäischen Basis wissenschaftlicher Reflexion eines realen Entwicklungsproblems werden im nächsten Schritt Assessment-Modelle entwickelt, welche die Implementierung innovativer Nachfolgeregelungen erproben und in die öffentliche Diskussion bringen. Insgesamt steht das Projekt vor der Aufgabe, die Erprobung und Implementierung innovativer Assessment-Modelle für die Unternehmensnachfolge zwischen Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen zu initiieren. Die touristischen Industrien europäischer Länder sollen mit Blick auf den demographischen Wandel nachhaltig unterstützt werden, wobei der Innovation pragmatischer Auswahlmodelle zwischen unternehmerischer Diversität, Marktdifferenzierung und Personalressourcen besonderes wissenschaftliches Augenmerk geschenkt wird. 

Projektkoordinator:

Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Schwerin

Laufzeit:

01.09.2014 - 31.08.2016

Projektpartner:

Budget / Fördervolumen:

299.519,00 €

Projekthomepage:

www.bestboss-project.eu

Schlagworte:

Unternehmensnachfolge, Tourismus, kleine und mittelständische Unternehmen, Mittelstand, Kompetenzmodell, Kompetenzerfassung, Persönlichkeitsentwicklung, Demografie, Fachkräftesicherung, Beschäftigungsfähigkeit

Kontaktpersonen in der FHM

Wissenschaftliche Projektleitung: Prof. Dr. habil Torsten Fischer (fischer@fh-mittelstand.de)   / Prof. Dr. Petra Wolfert (wolfert(at)fh-mittelstand.de)

Projektmanager: Pia Winkler M.A.  (winkler(at)fh-mittelstand.de)

Mehr Informationen zum Programm:

 www.erasmusplus.de

Case Management in der Beschäftigungsförderung und im Gesundheitswesen

CUBITUS: Curriculum for sustainable University Business Cooperation in the Tourism Sector

Akronym: CUBITUS

Projekttitel: Curriculum for sustainable University – Business Cooperation in the Tourism Sector

Programm / Geldgeber: Europäische Union (TEMPUS)
Leitaktion: Lebenslanges Lernen (Lifelong Learning Programme)

PROJEKTBESCHREIBUNG:

Cubitus steht für "Curriculum for sustainable University Business Cooperation in the Tourism Sector" und bedeutet, dass sich Hochschulen und mittelständische Unternehmen stärker als bisher aufeinander konzentrieren und professionelle Möglichkeiten der Kooperation ausloten sollten. Solche Kooperationspfade und gegenseitige Beratungsmodelle für den Bereich der europäischen Tourismusindustrie soll das Projekt konzeptionell erschließen, praktisch erproben und öffentlich verbreiten.
Das Projekt erschließt zunächst den europäischen Entwicklungsstand zu Konzepten, Modellen und Zielgebieten des Seniorentourismus. Auf dieser gemeinsamen Basis wissenschaftlicher Bearbeitung eines zentralen Wachstumsmarktes zwischen Tourismus, Gesundheit und Freizeit werden im nächsten Schritt Beratungsmodelle entwickelt und in der Unternehmenspraxis erprobt. Insgesamt steht das Projekt vor der Aufgabe, die Entwicklung, Erprobung und Zertifizierung innovativer Kooperationsformen zwischen Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen zu initiieren, so dass die Leitökonomien in Tourismus und Freizeit mit Blick auf den demographischen Wandel nachhaltige Innovationen zwischen europäischer Diversität und Marktdifferenzierung ausbilden können.

Projektkoordinator:

Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Schwerin

Laufzeit:

01.10.2013 - 31.03.2016

Projektpartner:

- Fachhochschule des Mittelstands
- Suceava University „Stefan cel Mare“, Rumänien (http://www.usv.ro/index.php/en)
- Istanbul Chamber of  Commerce, Türkei (https://www.ito.org.tr/)
- Coleg Llandrillo Cymru, Wales (http://www.llandrillo.ac.uk/)
- SystemCERT, Österreich (http://www.systemcert.at/)
- Florence Planet, Italien (http://www.florenceplanet.com)
- Tartu University Pärnu College, Estland (http://www.pc.ut.ee/)
- Sociedade Portugesa  de Inovação, Portugal (http://www.spi.pt/)

Budget / Fördervolumen:

348.510,00 €

Projekthomepage:

www.cubitus-project.eu  

Schlagworte:

Mittelstand, Unternehmenspraxis, Seniorentourismus, Wissenstransfer, Mittelstand, Gesundheitstourismus, Demografischer Wandel, Beschäftigungsfähigkeit, Tourismus


Kontaktpersonen in der FHM

Wissenschaftliche Projektleitung: Prof. Dr. habil Torsten Fischer (fischer(at)fh-mittelstand.de)   

Projektmanager: Prof. Dr. Ulrike Fergen (fergen(at)fh-mittelstand.de)

Mehr Informationen zum Programm:

 www.erasmusplus.de

Ein persönlicher Manager - Dein Weg zum Erfolg

Projekt: Ein persönlicher Manager- Dein Weg zum Erfolg
Partner: Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Deutschland / InBit, Polen 

Projektziele

Das Projekt „Ein persönlicher Manager- Dein Weg zum Erfolg“ verfolgt das Ziel, Menschen in schwierigen oder krisenhaften Lebenssituationen die benötigte Unterstützung passgenau zu erteilen bzw. zu vermitteln und sie zur Eigenverantwortung und Selbsthilfe zu ermutigen. Um diesen Bedürfnissen gerecht werden zu können, werden polnische Arbeitsberater und Beschäftigungsvermittlerinnen des InBit geschult im Bereich Case Management, wie es seit 10 Jahren an der FHM nach bewährten Standards vermittelt wird.

Projektbeschreibung

Im Projekt werden die Qualifizierungsmodule genutzt und weiterentwickelt, welche von der FHM in der wissenschaftlichen Weiterbildung „Case Manager/in“  eingesetzt werden.

Die Fortbildung setzt sich aus folgenden Bausteinen zusammen:

     - Grundlagen des Case Managements

  • Begrifflichkeiten, Prinzipien, Anwendungsmöglichkeiten
  • Klientenbezogenes Case Management – Fallebene
  • Organisations- und systembezogenes Case Management – Systemebene
  • Qualität und Evaluation im Case Management

     - Gruppen- und Einzelsupervision      
     - Persönliche Sprechzeiten mit einer Mitarbeiterin der FHM.

Nachdem im Mai 2013 die erste polnische Studiengruppe aus Lodz die Fortbildung begonnen hatte, wird das Projekt im Jahre 2014 fortgesetzt. Eine weitere Gruppe von Interessierten, diesmal aus Rzeszow, bestehend aus acht Personen, besuchte vom 12. bis zum 23. Mai die FHM in Bielefeld und nahm am Seminar teil.

Knowledge management in Metal and Electro industry „KnowME“

Projektdauer: 12 Monate

Programm: European Commission under DG Employment, Social Affairs and Inclusion, Industrial Relations and Social Dialogue VP/2012/001 

Partner:

Metal-Processing Industry Association (CCIS-MPA), Slowenien - Antragsteller und Projektkoordinator

Electronic and Electrical Industry Association (CCIS-EEIA) Slowenien

 Association of Electro-technical Industry of the Slovak Republic (ZEP) , Slovakei 

Association of Mechanical Engineering and Metalworking Industries of Latvia (MASOC), Lettland

 Engineering Industries Association of Lithuania (LINPRA) , Litauen

 Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Deutschland

EUROPEAN SOCIAL PARTNERS:

Council of European Employers of the Metal, Engineering and Technology-Based Industries CEEMET, Belgien

Projektbeschreibung:

Die "neuen" EU-Mitgliedstaaten werden aufgrund niedriger Geburtenraten und der  Auswanderung von Fachkräften immer mehr den Problemen des demografischen Wandels sowie der alternden Belegschaft konfrontiert. Fast alle "neuen" EU-Mitgliedsstaaten erhöhen das Rentenalter in den letzten Jahren im Durchschnitt um 2-3 Jahre, um die Arbeitsmarktbeteiligung älterer Arbeitnehmer zu erhöhen. Die Betriebszugehörigkeit in den östlichen Ländern blieb recht hoch, während die Teilnahme an Schulungen und Aktivitäten des lebenslangen Lernens eher gering ist. Die Globalisierung und der zunehmende Wettbewerb werden die Nachfrage nach qualifizierten und gut ausgebildeten Fachkräften erhöhen, die in der Lage sind den technologischen Wandel und Innovationen voranzutreiben.

Vor diesem Hintergrund ist das Ziel des Projektes, die Bedürfnisse und Anforderungen an die zukunftsorientierten Kompetenzen sowie des Aspekt des Wissensmanagements in der Metall-und Elektroindustrie in Slowenien, Lettland, der Slowakei und Litauen zu analysieren. Es werden Werkzeuge und Methoden entwickelt, die den Unternehmen (insbesondere KMU) praktische Hilfestellung bei der Einführung und Umsetzung von Wissensmanagement, der Optimierung der Ausbildungsprogramme sowie der HR- Strategien geben. Dadurch soll bei Betrag zur Anpassung an die zukünftigen Kompetenz- und Qualifikationsanforderungen bei den Beschäftigten geleistet werden.

Ebenfalls soll im Rahmen des Projektes der Beitrag der sozialen Partner im Hinblick auf die Unterstützung bei der Einführung von Wissensmanagement sowie deren Input auf der Ebene der europäischen Debatten, thematisiert werden.

Im dem Zusammenhang wird im Rahmen des Projektes eine Datenerhebung durchgeführt, die zum einen eine schriftliche Befragung von mind. 500 Unternehmen aus allen Partnerländern sowie mind. 24 Interview mit Unternehmensvertretern vorsieht. Die Auswertung die Erhebungsergebnisse soll Aufschluss über die zukünftigen Kompetenzanforderungen liefern und die Grundlage für die Entwicklung des  Train-the-Trainer  Seminars bildet. Teilnehmer aus Partnerländern werden im Bereich Wissensmanagement in der FHM geschult und werden die gewonnen Erkenntnisse in die eigene Länder transferieren.

Der praktische Leitfaden, der federführend von der FHM erarbeitet wird, soll die Einführung der Wissensmanagements den Unternehmern erleichtern und wird in 5 Sprachen am Ende der Projektlaufzeit zur Verfügung stehen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter:

Prof. Bernd Seel und Dipl.-Kffr. Marianna Gevorski

Hier finden Sie den Leitfaden zum Download:

knowME - Entdecken Sie das Wissen in Ihrem Unternehmen - Leitfaden für Unternehmen (DE)

knowME - Discover the knowledge in Your company - The hidden treasure of knowledge (EN)

knowME - Pasleptas ziniu lobis - Atskleiskite savo imones zinias (LT)

knowME - Zinasanas ka bagatiba - Atklaj zinasanas sava uznemuma (LV)

knowME - Skriti zaklad znanja - Odkrijte znanje v svojem podjetju (SLO)

knowME - Poklad ukryty vo vedomostiach - Objav vedomosti vo vasej firme (SVK)

Lebenslanges Lernen

Partner:

EU-Partnereinrichtungen:

  • Stiftung „Bildung und Handwerk“,  Deutschland - Konsortialführer
  • Universität Paderborn, Deutschland
  • Fachhochschule für Europäische Integration, Szczecin, Polen

 Russland – Partnereinrichtungen:

  • Staatliche Universität Moskau
  • Staatliche Universität Novosibirsk
  • Staatliche Universität Voronezh
  • Baltische Universität St. Petersburg
  • Industrie und Handelskammer der Umkreisbezirke in Dmitrow bei Moskau

Ziele:

Ziel dieses Projektes ist es, den russischen Hochschulen eine kurzfristige Unterstützung beim Aufbau von Angebotsstrukturen im Rahmen des LEBENSLANGEN LERNENS für Fort- und Weiterbildung im Bereich Mittelstandsmanagement zu liefern. Dabei werden das organisatorische und didaktische Know-how und das Erfahrungspotenzial der europäischen Partnereinrichtungen, der implizite Bedarf der Vertreter aus russischer Wirtschaft sowie das Wissen und die Kompetenz der russischen Akademiker aus verschiedenen Regionen in die Entwicklung einfließen.

Projektbeschreibung:

Im Rahmen dieses Projektes soll jede am Projekt beteiligte Fakultät sowie die Leitung der russischen Hochschulpartnereinrichtungen ein Kompetenz – und Anforderungskatalog, sogenannte Handbücher unter dem Titel: „Strategien zur Umstellung auf das Konzept des LEBENSLANGEN LERNENS im Bereich des Mittelstandsmanagements“ ausarbeiten.

Jede im Projekt beteiligte Fakultät sowie die Leitung der russischen Hochschulpartnereinrichtungen sollen in diesem Handbuch Handlungsanweisungen zum Aufbau des Bildungsangebotes des LEBENSLANGEN LERNERNS finden. Das Handbuch soll praktischen Hinweise zur organisatorisch-technischen Umsetzung der entwickelten Bildungsangebote liefern und die Einbeziehung und Nutzung von innovativen Technologien und modernen Kommunikationsmitteln berücksichtigen. Darüber hinaus werden relevante Informationen zum effizienten Marketing, das für eine erfolgreiche Promotion der neuen Angebote erforderlich ist, zur Verfügung gestellt. Die Angaben zur Unternehmenskommunikation bzw. -akquise, werden den Hochschulen Hinweise und Vorschläge liefern, wie die Unternehmen für das Bildungsprogramme gewonnen werden können.

Polnische Unternehmerinnen in Deutschland versus deutsche Unternehmerinnen in Polen: sozio-kulturelle Phänomene der Europäisierung im Vergleich

  • Laufzeit: 01.07.2013 – 30.06.2014
  • Förderung: Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung (DPWS)
  • Partner: Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Deutschland, Antragsteller
  • Ermländisch-Masurische Universität Allenstein (UWM), Polen
  • Ansprechpartnerinnen: Prof. Dr. Astrid Kruse, Dr. Katja Brickwedde, Mag. Olga Zubikova

Polnische Unternehmerinnen in Deutschland versus deutsche Unternehmerinnen in Polen: sozio-kulturelle Phänomene der Europäisierung im Vergleich

Wegfallende Grenzen in Europa öffnen neue Wege für inter- und transnationales politisches, kulturelles und wirtschaftliches Engagement. Ein Beispiel für die Nutzung der entstandenen Möglichkeiten ist die Intensivierung der unternehmerischen Aktivitäten im deutsch-polnischen Wirtschaftsraum. Auswanderungen von polnischen Unternehmerinnen nach Deutschland und von deutschen Unternehmerinnen nach Polen sind ein Charakteristikum dieser Entwicklung und ein Zeichen gesteigerter Aktivität und Flexibilität in beiden Ländern.

Unter der Prämisse einer Präsenz polnischer Unternehmerinnen auf deutschen Märkten sowie deutscher Unternehmerinnen auf polnischen Märkten geht das Projekt der zentralen Frage nach: Wie gestaltet sich die sozio-kulturelle Situation der im jeweiligen Nachbarland agierenden Unternehmerinnen? Im Forschungsfokus stehen damit Frauen, die  a) in der ursprünglich typisch „männlichen“ Unternehmerrolle und b) in einem anderskulturellen Umfeld agieren.

Um Spezifika dieser Zielgruppe in beiden Ländern detailliert und differenziert erheben und interpretieren zu können, arbeiten zwei Forscherteams – ein polnisches und ein deutsches – eng zusammen. In einer Kombination aus qualitativen Interviews und quantitativer Befragung in beiden Ländern werden Faktoren wie Motive und Eigenschaften der Unternehmerinnen, ihre Selbst- und Fremdwahrnehmung, erfolgsfördernde und -hemmende Faktoren für ihr unternehmerisches Engagement analysiert. Im Ländervergleich sollen gemeinsame oder aber divergierende Tendenzen in der Gestaltung der sozio-kulturellen Situation der Unternehmerinnen aufgedeckt werden. Hiermit leistet das Vorhaben nicht nur einen Beitrag zum Genderdiskurs, sondern auch zur Erschließung der Nuancen der deutschen und polnischen Kultur.

Gefördert wird das Projekt aus Mitteln der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung (DPWS).

Hier finden Sie die Publikation zum Download.

Projekt Leonardo Da Vinci Compro

Durch Kompetenzprofile für Lernförderer die Altenpflege stärken (ComPro)
Competence Profiles for learning supporters in Elderly Care.

Das Leonardo da Vinci-Programm ist ein Aktionsprogramm der Europäischen Union für die berufliche Bildung, um den Europäischen Bildungsraum zu gestalten.

Verstärkte europäische Zusammenarbeit in der Berufsbildung ist ein wichtiger Eckpfeiler des Ziels, die Europäische Union zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum weltweit zu machen. Am Programm teilnehmen können die 25 EU-Mitgliedstaaten plus Bulgarien, Island, Liechtenstein, Norwegen, Rumänien sowie die Türkei.

In Kooperation mit der paritätischen Akademie ist die FHM an dem Leonardo da Vinci-Projekt „Durch Kompetenzprofile für Lernförderer die Altenpflege stärken (ComPro)“ beteiligt.

Im Rahmen des Projektes sind wir verantwortlich für die

  • Durchführung einer Bildungsbedarfsanalyse (BBA national) „QMB (Qualitätsmanagementbeauftragter) unterstützen arbeitsplatznahes Lernen in der Altenpflege“,
  • dem Coaching der Qualitätsmanagementbeauftragten bzgl. ihrer lokalen BBA und
  • der Projektevaluation unserer Aktivitäten
  • Gemeinsam mit Prof. Dr. John Erpenbeck führen wir eine wissenschaftliche Untersuchung zur Generierung eines Anforderungsprofils für Lernförderer durch

Weitere ausführliche Informationen finden Sie auf der Projekt-Internetseite.

QAMEL: Einführung des Qualitätsmanagements im E-Learning an zentralasiatischen Hochschulen

Programm: TEMPUS

Gefördert durch: Europäische Kommission 

TEMPUS-Grant: 897.506,41 EUR

Projektnummer: 544601-TEMPUS-1-2013-1-DE-TEMPUS-SMGR

Laufzeit: 01.12.2013 – 30.11.2016

Europäische Projektpartner:

  • Fachhochschule des Mittelstands, Bielefeld, Deutschland
  • Technische Universität Kaunas, Litauen
  • Universität Nizza Sophia-Antipolis, Frankreich
  • Trainings-Online Gesellschaft für e-Portale mbH, Bielefeld, Deutschland

Zentralasiatische Projektpartner:

  • Bildungsministerium Kasachstan
  • Bildungsministerium Kirgisistan
  • Bildungsministerium Turkmenistan
  • Finanz- und Wirtschaftsakademie, Bischkek, Kirgisistan
  • Kirgisische staatliche Rechtsakademie, Bischkek, Kirgisistan
  • Staatliche Universität Issyk-Kul namens K. Tynystanov, Karakol, Kirgisistan
  • Kasachische Agrotechnische S. Seifullin-Universität, Astana, Kasachstan
  • Ingenieur-Ökonomische M. Dulatov-Universität, Kostanay, Kasachstan
  • Akademie für Technik- und Geisteswissenschaften, Kökschetau, Kasachstan
  • Turkmenische Staatliche Hochschule für Architektur und Bauwesen, Ashgabat, Turkmenistan
  • Turkmenische Staatliche Hochschule für Energietechnik, Mary, Turkmenistan
  • Internationale Universität für Erdöl und Erdgas, Ashgabat, Turkmenistan

Wissenschaftliche Projektleitung: Prof. Dr. Prof. hc. Christoph Brake

Projektkoordination: Mag. Olga Zubikova

Projektbeschreibung 

Die Digitalisierung der globalen Welt hält zunehmend Einzug in die Lehre an Hochschulen. Auch im zentralasiatischen Hochschulraum gewinnt das Thema eLearning an Bedeutung und wird zu einer zentralen Herausforderung. Auf politischer Ebene werden nationale Entwicklungsprogramme forciert, die die Förderung der eLearning-Kompetenz bei Lehrenden und Lernenden an Hochschulen zum Inhalt haben. 

Das Projekt greift die politischen Vorgaben in den Partnerländern auf und setzt sich zum globalen Ziel, zentralasiatische Hochschulpartner bei der Einführung des Qualitätsmanagements im eLearning zu unterstützen. Im Laufe des Projekts soll ein tiefergehendes systematisiertes Verständnis von Qualitätsaspekten im elearning-Bereich bei den beteiligten Akteuren entwickelt werden. Der Einsatz von geeigneten technischen Werkzeugen, die Auswahl von einschlägigen eLearning-Szenarien, die Entwicklung und Zurverfügungstellung von digitalen Unterrichtsmaterialien, die Organisation und die Evaluation von eLearning-Angeboten sind dabei Schwerpunktthemen. 

Auf Grund nationaler Spezifika in den zentralasiatischen Partnerländern, in welchen Hochschulbildungsmodelle und das methodisch-didaktische Instrumentarium vom jeweiligen Bildungsministerium gesteuert werden, bedarf die Anwendung des eLearnings als fachdidaktisches Modell einer Verankerung in den entsprechenden bildungspolitischen Dokumenten. Daher werden im Projekt jeweilige nationale Standards und Rahmenbedingungen definiert, die eine gezielte Anwendung des eLearnings legitimieren sollen. 

Um das Qualitätsmanagement im eLearning systematisch betreiben zu können, sieht das Projekt die Etablierung von eLearning-Zentren an den Partnerhochschulen vor. Mitarbeiterinnen von eLearning-Zentren werden in internationalen Workshops verschiedene eLearning-Szenarien und deren optimale Umsetzung unter Berücksichtigung der jeweiligen nationalen und institutionellen Anforderungen präsentiert. Als One-Stops rund um das eLearning agierende eLearning-Zentren werden somit für die technische, methodisch-didaktische sowie organisatorische Unterstützung bei der Realisierung von eLearning-Angeboten sowie für den Know-How-Transfer im eLearning an das Lehrpersonal sowie an Studierende der jeweiligen Partnerhochschule verantwortlich sein. 

Eine praktische Entwicklung, Durchführung und Evaluation exemplarischer E-Learning-Angebote soll an jeder Partnerhochschule im Projektverlauf erfolgen. Ergebnisse, internationale Best-Practices und Erfahrungen bei der Implementierung von eLearning-Angeboten werden von Partnern reflektiert und in Form von Handbüchern in der jeweiligen Landessprache zur Verfügung gestellt. Somit sollen weitere Hochschulen zur Einführung von E-Learning ermutigt werden. 

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

TEMPUS-Projekt Lemel

Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) empfing in der letzten Oktoberwoche 2010  eine internationale Delegation zur Auftaktveranstaltung des Europäischen TEMPUS-Projekts „Etablierung eines Blended Learning-basierten Bachelor-Studiengangs Energiemanagement in Kasachstan und Turkmenistan“.

Projektpartner aus Litauen (Technische Universität Kaunas), Österreich (Fachhochschule Joanneum), Deutschland (Kreis Lippe und ASIIN Consult GmbH in Düsseldorf) und Kasachstan (Ingenieur-Ökonomische Universität in Kostanaj, Kasachische Agrotechnische S. Sejfullin-Universität in Astana) trafen sich vom 26. -28. Oktober 2010 am FHM-Campus Bielefeld zur gemeinsamen Eröffnung des Projekts, das offiziell am 15. Oktober 2010 gestartet ist. Der Konsortialführer, Prof. Dr. Richard Merk, und FHM-Rektorin Prof. Dr. Anne Dreier begrüßten die internationalen Partner und betonten eine hohe Relevanz des TEMPUS-Projekts für die strategische Ausrichtung der FHM.

In gemeinsamen Diskussionen haben sich die Projektpartner über ihre avisierten Projektziele und deren optimale Umsetzung ausgetauscht. Alle Partner blicken der gemeinsamen Herausforderung der Etablierung eines Blended Learning-basierten Bachelor-Studiengangs Energiemanagement in Kasachstan und Turkmenistan entgegen. In der  Zusammenarbeit werden  europäische Best-Practice-Ansätze aus dem Bereich Energiemanagement und -politik  mit den landesspezifischen Anforderungen kombiniert werden.

Das Projekt Lemel in der Übersicht

  • Programm: Tempus
  • Gefördert durch: Tempus-Programm, Europäische Union
  • Thema/Titel: Etablierung eines Blended Learning-basierten Bachelor-Studiengangs Energiemanagement in Kasachstan und Turkmenistan
  • Projektnummer:    511347-TEMPUS-1-2010-1-DE-TEMPUS-JPCR
  • Laufzeit: 15.10.2010-14.10.2013


Projektpartner:

  • Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Bielefeld, Deutschland
  • Kreis Lippe, Deutschland
  • Fachhochschule Joanneum, Graz, Österreich
  • Technische Universität Kaunas, Litauen
  • ASIIN Consult GmbH, Düsseldorf, Deutschland
  • Ingenieur-pädagogische Universität, Kostanaj, Kasachstan
  • Kasachische Agrotechnische S. Sejfullin-Universität, Astana, Kasachstan
  • Bildungsministerium Kasachstan
  • Kreis Kostanaj, Kasachstan
  • Turkmenisches Polytechnisches Institut, Aschgabat, Turkmenistan
  • Turkmenisches Staatliches Institut für Energie, Mary, Turkmenistan


Ziele:

  • Konzipierung, Einführung und Institutionalisierung eines berufsbegleitenden Blended Learning-basierten Bachelorstudiums "Energiemanagement" an Partnerhochschulen in Kasachstan und Turkmenistan.
  • Sensibilisierung der Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft für die Energieeffizienzthematik und deren Beteiligung an Maßnahmen zum Energiemanagement.


Projektbeschreibung:

Die Themen Energieknappheit sowie effiziente Energieversorgung sind in der zentralasiatischen Region, trotz der hohen Vorkommen fossiler Brennstoffe, aktueller denn je. Bedingt durch das Wirtschaftswachstum, steigt der Energiebedarf in den Ländern Kasachstan und Turkmenistan mit jedem Jahr um ca. 6%. Die Energieeffizienzproblematik wird in den betroffenen Regionen auf politischer Ebene diskutiert und in Form von internationalen Kooperationen sowie von regionalen Entwicklungsprogrammen forciert.

Um die praktische Umsetzung der politischen Vorgaben in Kasachstan nachhaltig zu sichern, ist die Verankerung dieser Problematik auch im Bildungsbereich erforderlich. Vor diesem Hintergrund wird durch das Projekt als globales Ziel eine nachhaltige wissenschaftliche Unterstützung der Regionen bei der Förderung eines energie- und kosteneffizienten Denkens und Handelns bei Fach- und Führungskräften angestrebt. Dies soll durch die Konzipierung, Einführung und  Etablierung eines berufsbegleitenden interdisziplinären Bachelor-Studiums Energiemanagement auf Basis eines Blended Learning-Konzepts an den Partnerhochschulen in Kasachstan und Turkmenistan erfolgen.
Den Absolventen des neuen Studiengangs soll ein technisches Grundverständnis sowie ein solides betriebswirtschaftliches Management-Know-how vermittelt sowie die Verantwortung für die technologisch-ökonomische Analyse von Prozessen im Energiesektor beigebracht werden. Dabei sollen  die zukünftigen Fach- und Führungskräfte in Turkmenistan und Kasachstan vom Wissensvorsprung der europäischen Partner profitieren, deren Know-how in den zu entwickelnden Curriculum für Energiemanagement einfließen wird.

Darüber hinaus werden den zentralasiatischen Partnern verschiedene Modelle der innovativen Kooperationen zwischen Hochschulen, Kommunen und Unternehmen vorgestellt, die den Themenbereich Energieeffizienz und -management zum Inhalt haben. Eine weitere Zielsetzung sieht in diesem Zusammenhang die Sensibilisierung der Betriebe, die Energiemanagement in die Unternehmenskultur implementieren, sowie der Behörden, die die breite Öffentlichkeit mit dem Thema konfrontieren, für die Energieeffizienzthematik.  Der europäische Sozialpartner – Kreis Lippe – übernimmt hier die Vorreiterrolle als Modellregion in der nachhaltigen Energiepolitik und sorgt für die Verbreitung eines praxisbezogenen Energiemanagementkonzepts auf der politischen Ebene in Kasachstan und Turkmenistan.

Unternehmerbilder in Deutschland und Polen

Die fortschreitende Globalisierung und die damit verbundene Osterweiterung der Europäischen Union ziehen Veränderungen für die involvierten Länder nach sich. Seit dem EU-Beitritt Polens in 2004 prägt eine zunehmende Interaktion auch die Handelsbeziehungen zwischen deutschen und polnischen Unternehmern. Dabei erfahren traditionelle Werte, Normen und Wahrnehmungen eine gewisse Transformation in beiden Ländern.

Veränderungsprozesse innerhalb der deutschen und polnischen Unternehmerkultur rücken ins Zentrum des Forschungsinteresses dieses Projekts. Insbesondere die Auswirkungen der Globalisierungs- und Europäisierungsprozesse auf das unternehmerische Potential in Deutschland und Polen sollen durch das Projekt analysiert werden.

Im Laufe des Projekts werden im wissenschaftlichen KODE®- und KODE®X-Verfahren die vorhandenen Kompetenzen bei existierenden und potentiellen Existenzgründern in Deutschland und Polen identifiziert und einer Vergleichsanalyse unterzogen. Die ermittelten Kompetenzprofile liefern Aussagen über konvergierende und differierende Tendenzen in der Entwicklung eines unternehmerischen Potentials in beiden Ländern.

Die Projektergebnisse werden abschließend aufbereitet, wissenschaftlich interpretiert und in Form einer Studie der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Gefördert wird das Projekt aus Mitteln der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung (DPWS).

KICK OFF AM 11. MAI 2011

Am 11. Mai 2011 fand an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld das Auftaktmeeting des neu bewilligten bilateralen deutsch-polnischen Projektes „Unternehmerbilder in Deutschland und Polen: Vergleich von Kompetenzen und Potentialen“ statt.