Forschung & Entwicklung

FORSCHUNGS- & ENTWICKLUNGSPROJEKTE AN DER FHM

Der Projektbereich der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) beschäftigt sich mit innovativen Forschungsansätzen und deren praktischem Einsatz. Schwerpunkte bilden die Themen Betriebswirtschaft, Wirtschaftsförderung, Markt und Unternehmen, Führung und Kommunikation, Informationstechnik, Multimedia, Electronic Business sowie Gesundheitswirtschaft. Im Rahmen wissenschaftlicher Projekte kooperieren die Experten der FHM mit Unternehmen, Verbänden, Kammern, Institutionen sowie Einzelpersonen.

Das Dienstleistungsportfolio des FHM-Projektbereichs umfasst folgende Leistungen:

  •     Entwicklung und Unterstützung gemeinsamer Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
  •     Auftragsforschung und -abwicklung
  •     Erstellung von Gutachten und Analysen sowie Beratung
  •     Beratung zu Finanzierungs- und Förderprogrammen

Profitieren Sie von einer Kooperation mit der Fachhochschule des Mittelstands (FHM)! Wir unterstützen Sie bei Forschungsprojekten und vermitteln Ihnen hoch qualifizierte Wissenschaftler zur Lösung praktischer Aufgaben und Problemstellungen.

Aktuelle Forschungsprojekte im Überblick:

EurDiQ

Projekttitel: European Dimension in Qualifications for the Tourist Sector

Akronym: EurDiQ

Projektförderung: Erasmus +

Projektziel: Erfassung und Anwendung europäischer Ausbildungs- und Bildungsstandards auf den Tourismussektor in Russland und Kirgistan

Projektlaufzeit: 01.10.2015 - 31.09.2018

Wissenschaftliche Projektleitung: Prof. Dr. Gerald Wetzel

Projektkoordination: Pia Winkler M.A. 

Projektbeschreibung:

Um den Vergleich von Ausbildungsstandards in Deutschland, Großbritannien und Zypern wird es in dem neuen Projekt EurDiQ der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Schwerin gehen. „EurDiQ“ steht für “European Dimension in Qualifications for the Tourist Sector “. Die in einem ersten Schritt herausgearbeiteten Standards und Qualifikationsrahmen Deutschlands, Großbritanniens und Zyperns sollen dann für den Tourismus-Sektor in Russland und Kirgistan zugänglich gemacht werden.

Partner des Projekts:

  • Baltic International Academy, Lettland
  • Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Schwerin, Deutschland
  • Saint-Petersburg State University of Economics, Russland
  • London Metropolitan University, Großbritannien
  • University of Nicosia, Zypern
  • Russian Union of Tourism Industry, Russland
  • Financial University under the Government of RF, Russland
  • Don State Technical University
  • Sochi State University, Russland
  • BAFE Academy of Tourism, Kirgistan
  • Issyk-Kul State University, Kirgistan
  • Ministry of Education and Science, Russland
  • Ministry of Education and Science, Kirgistan

    ECVET goes business

    Projekttitel: From Push to Pull: ECVET and transparency instruments go Business – Modern Human Resource Management with European transparency instruments

    Akronym: ECVET goes Business

    Projektförderung: Erasmus +

    Projektnummer: 2015-1-AT01-KA202-004976

    Projektziel: Umsetzung von Europäischen Transparenzinstrumenten im Unternehmensalltag, mit Fokus auf der Personalabteilung

    Projektlaufzeit: 01.10.2015 - 31.09.2017

    Wissenschaftliche Projektleitung: Prof. Dr. Johannes Treu

    Projektkoordination: Pia Winkler M.A. 

    Projektwebsite: www.ecvetgoesbusiness.eu

    Projektbeschreibung:
    Momentan ist die Anerkennung von Bildungsleistungen und bisherigen Ausbildungen ein medial omnipräsentes Thema, dass die Gemüter in Deutschland bewegt. Das EU-Projekt „ECVET goes Business“ tangiert diese Thematik, betrachtet aber ein generelles Anliegen innerhalb Europas: Die Mobilität im Ausbildungssystem und der Bildungslandschaft an sich.

    ECVET ist eine Kurzform für das „European Credit System for Vocational Education and Training“ (europäisches Leistungspunktesystem für die Berufsbildung).

    Zielgruppen des Projekts:

    • HR-Manager
    • Geschäftsführer
    • Supervisor
    • usw.

    Partner des Projekts:

    • Auxilium pro Regionibus Europae in Rebus Culturalibus, Österreich
    • A.RE.S. scarl, Italien
    • Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Schwerin, Deutschland
    • FONDO FORMACION EUSKADI SLL, Spanien
    • GOSPODARSKA ZBORNICA SLOVENIJE - CHAMBER OF COMMERCE AND INDUSTRY OF SLOVENIA, Slowenien
    • Meath Community Rural and Social Development Partnership Limited, Irland
    • Österreichischer Gewerkschaftsbund, Österreich
    • TREBAG PROPERTY- AND PROJECTMANAGEMENT LTD, Ungarn

    Das internationale EU-Projekt ECVET goes Business zielt darauf ab, Transparenz, Mobilität und Durchlässigkeit über Ländergrenzen hinweg sowie zwischen den Bildungsbereichen zu fördern.

    Darauf aufbauend wird zunächst die Erwartungshaltung von Personalmanagern europaweit erfasst. Das interdisziplinäre Projektteam erarbeitet auf diese Weise ein komprimiertes Handbuch, in dem eindeutig beschrieben wird, wie Unternehmen das ECVET-System einfach und praktisch anwenden können. In der zweiten Stufe soll dieses System in der Unternehmenslandschaft verankert und angewandt werden. Damit soll dieses Projekt zum Umdenken in der Personalabteilung der Unternehmen führen, das die Prozesse effizienter gestalten und innovativ ausrichten soll. Dazu werden spezielle Trainingseinheiten entwickelt, die die Unternehmen in der Umsetzung unterstützen werden.

    Auf diese Weise wird eine verstärkte Vereinbarkeit zwischen verschiedenen Aus- und Weiterbildungssystemen und auch deren Qualifikationsrahmen in ganz Europa angestrebt.

    Evaluations-Projekt "Network for Teaching Entrepreneurship Deutschland"

    • Projekttitel: How effective is teaching Entrepreneurship
    • Akronym: NFTE2 (Network for Teaching Entrepreneurship Evaluation)
    • Gefördert durch: NFTE Germany
    • Laufzeit: 01.09.2014 - 31.08.2015
    • Wissenschaftliche Projektleitung: Prof. Dr. habil. Torsten Fischer, Prof. Wolf-Dieter Hasenclever

    Projektbeschreibung:

    NFTE steht für "Network for Teaching Entrepreneurship" und ist ursprünglich eine amerikanische Netzwerkinitiative, um Wirtschafts- und Bildungsthemen im Sekundarbereich öffentlicher sowie privater Schulen zusammen zu bringen. Im Kern der Sache geht es darum, ganz typische und notwendige Eigenschaften erfolgreichen Führungs- und Gründungsverhaltens schon in der Schule praktisch einzuüben.  Daher sollen unter dem Motto "Wirtschaft erleben" Schüler der Sekundarstufen in speziellen Kursen motiviert werden, sich schon frühzeitig mit Herausforderungen der Berufs- und Arbeitswelt praktisch auseinander zu setzen.

    NFTE Deutschland (http://www.nfte.de/) qualifiziert in diesem Zusammenhang seit nunmehr zehn Jahren in speziellen Weiterbildungsprogrammen die Lehrer der Sekundarstufen für diesen international anerkannten Wirtschaftsunterricht und begleitet die Lehrer in ihrer täglichen Umsetzungsarbeit. Finanziert wird NFTE Deutschland durch renommierte Wirtschaftsunternehmen, Stiftungen sowie dem Bundeswirtschaftsministerium.

    Nach zehn Jahren gelungener Praxisarbeit und zahlreichen Beispielen dokumentierter Persönlichkeitsbildung bei den Schülerinnen und Schülern zu mehr Selbstvertrauen, Eigeninitiative und unternehmerischen Denkens wurde nun die FHM beauftragt, die Wirksamkeit des Lerntransfers bei den Jugendlichen zwischen 13 und 20 Jahren empirisch nachzuweisen. Aus dieser empirischen Evaluationsforschung kann sich NFTE Deutschland nicht nur die Momentaufnahme des erreichten Lehr-Lern-Niveaus erhoffen, sondern auch wichtige Entwicklungsimpulse für die zukünftigen Weiterbildungsangebote an Lehrerinnen und Lehrer.

    Das Evaluationsprojekt ist an der Professur Bildungsmanagement und Erwachsenenbildung (Prof. Dr. Torsten Fischer) angesiedelt und wird in einem empirischen Prozess-Design valide Kompetenzausprägungen bei den Schülerinnen und Schülern vor dem NFTE-Kurs und nach Abschluss des Kurses messen. Die prozessbasierten Differenzmessungen werden Aufschlüsse über die Lerntransfertiefe der NFTE-Kurse liefern und in ihrem statistischen Auswertungsformat repräsentativ für NFTE Deutschland sein.

    Das Forschungsprojekt startet am 01.09.2014, ist auf ein Jahr angelegt (2014-2015) und wird aus Mitteln deutscher Unternehmen finanziert. Eine Anschlussuntersuchung zu den Besonderheiten in den Neuen Bundesländern ist für 2015-2016 geplant.

    Best Boss (Erasmus-Projekt)

    ZUR PROJEKTHOMEPAGE: http://bestboss-project.eu

    "Assessment Procedure for Micro and Small Sized Enterprises Successors in Tourism Industry" bedeutet, dass sich Hochschulen und mittelständische Unternehmen stärker als bisher aufeinander beziehen und professionelle Möglichkeiten der Unternehmensnachfolge in touristischen Industrien ausloten.

    Solche Kooperationspfade und gegenseitige Beratungsmodelle für den Bereich der europäischen Tourismusindustrie soll das Projekt konzeptionell erschließen, praktisch erproben und öffentlich verbreiten.

    Das Projekt erhellt zunächst den europäischen Entwicklungsstand zu Konzepten und Erfahrungen im Bereich der Unternehmensnachfolge touristischer Unternehmen. Auf dieser europäischen Basis wissenschaftlicher Reflexion eines realen Entwicklungsproblems werden im nächsten Schritt Assessment-Modelle entwickelt, welche die Implementierung innovativer Nachfolgeregelungen erproben und in die öffentliche Diskussion bringen.

    Hierbei kommt der Kooperation zwischen den beteiligten Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen eine besondere Rolle zu, da die kompetenzbasierten Assessment-Modelle direkt in der sich ausdifferenzierenden Praxis agierender Tourismusunternehmen stattfinden. Hierzu stehen dem Projekt europäische Stakeholder-Netzwerke zur Verfügung. Sie sichern die nötige Praxisanbindung und den Erfahrungstransfer bei der Erarbeitung adäquater Auswahlmodelle.

    Insgesamt steht das Projekt vor der Aufgabe, die Erprobung und Implementierung innovativer Assessment-Modelle für die Unternehmensnachfolge zwischen Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen zu initiieren. Die touristischen Industrien europäischer Länder sollen mit Blick auf den demographischen Wandel nachhaltig unterstützt werden, wobei der Innovationpragmatischer Auswahlmodelle zwischen unternehmerischer Diversität, Marktdifferenzierung und Personalressourcen besonderes wissenschaftliches Augenmerk geschenkt wird.

    Im Projekt ist vorgesehen, zunächst kompetenzbasierte Nachfolgeerwartungen in den beteiligten Partnerländern zu erheben. Dieser "European Survey" wird validieren, was derzeit über innovative Auswahlmodelle für zukünftige Unternehmensführer gedacht wird. Im zweiten Schritt wird das Projekt ein "Assessment-Tool" entwickeln, dass vergleichbar mit Outplacement-Prozeduren nach Kompetenzindizierungen sucht, die eine optimale Personalentscheidung sichern. Dieses Assessment-Modell wird in den Partnerländern implementiert und in der Praxis erprobt werden. Die Gesamtheit der Forschungs-, Beratungs- und Anwendungserfahrungen werden dann im letzten Schritt in einem "Policy Paper" dokumentiert und durch ein internes Qualitäts-Sicherungs-System evaluiert. Interne und externe Auditoren sorgen für eine kontinuierliche Projektsteuerung.

    Die vier am Projekt beteiligten Hochschulen entwickeln im Kontakt zu den Stakeholdern den European Survey und das Assessment-Tool und werden dabei durch die belgischen, bulgarischen und österreichischen Partner aktiv begleitet. Letztlich geht es um Professionalisierung praktischer Unternehmensberatung.

    Drei wechselseitige Publikationen wird das Projekt hervorbringen: "BestBoss Assessment-Modell" (BBAM), den europäischen Relevanzstatus der Unternehmensnachfolge - "European Survey" - sowie Grundlinien kompetenzbasierter Unternehmensnachfolgeentscheidungen - "Policy Paper".

    Diese Produkte sollen politische, wissenschaftliche und wirtschaftliche Entscheidungsträger in den beteiligten Projektländern dabei unterstützen, touristische Unternehmensnachfolge mit ihren administrativen Möglichkeiten und finanziellen Investitionsentscheidungen stärker als bisher zu flankieren.

    Ein persönlicher Manager- Dein Weg zum Erfolg

    Projekt: Ein persönlicher Manager- Dein Weg zum Erfolg
    Partner: Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Deutschland / InBit, Polen 

    Projektziele

    Das Projekt „Ein persönlicher Manager- Dein Weg zum Erfolg“ verfolgt das Ziel, Menschen in schwierigen oder krisenhaften Lebenssituationen die benötigte Unterstützung passgenau zu erteilen bzw. zu vermitteln und sie zur Eigenverantwortung und Selbsthilfe zu ermutigen. Um diesen Bedürfnissen gerecht werden zu können, werden polnische Arbeitsberater und Beschäftigungsvermittlerinnen des InBit geschult im Bereich Case Management, wie es seit 10 Jahren an der FHM nach bewährten Standards vermittelt wird.

    Projektbeschreibung

    Im Projekt werden die Qualifizierungsmodule genutzt und weiterentwickelt, welche von der FHM in der wissenschaftlichen Weiterbildung „Case Manager/in“  eingesetzt werden.

    Die Fortbildung setzt sich aus folgenden Bausteinen zusammen:

         - Grundlagen des Case Managements

    • Begrifflichkeiten, Prinzipien, Anwendungsmöglichkeiten
    • Klientenbezogenes Case Management – Fallebene
    • Organisations- und systembezogenes Case Management – Systemebene
    • Qualität und Evaluation im Case Management

         - Gruppen- und Einzelsupervision      
         - Persönliche Sprechzeiten mit einer Mitarbeiterin der FHM.

    Nachdem im Mai 2013 die erste polnische Studiengruppe aus Lodz die Fortbildung begonnen hatte, wird das Projekt im Jahre 2014 fortgesetzt. Eine weitere Gruppe von Interessierten, diesmal aus Rzeszow, bestehend aus acht Personen, besuchte vom 12. bis zum 23. Mai die FHM in Bielefeld und nahm am Seminar teil.

    Tempus-Projekt QAMEL

    Projekttitel: Einführung des Qualitätsmanagements im eLearning an zentralasiatischen Hochschulen

    Akronym: QAMEL

    Programm: TEMPUS

    Gefördert durch: Europäische Kommission 

    TEMPUS-Grant: 897.506,41 EUR

    Projektnummer: 544601-TEMPUS-1-2013-1-DE-TEMPUS-SMGR

    Laufzeit: 01.12.2013 – 30.11.2016

    Europäische Projektpartner:

    • Fachhochschule des Mittelstands, Bielefeld, Deutschland
    • Technische Universität Kaunas, Litauen
    • Universität Nizza Sophia-Antipolis, Frankreich
    • Trainings-Online Gesellschaft für e-Portale mbH, Bielefeld, Deutschland

    Zentralasiatische Projektpartner:

    • Bildungsministerium Kasachstan
    • Bildungsministerium Kirgisistan
    • Bildungsministerium Turkmenistan
    • Finanz- und Wirtschaftsakademie, Bischkek, Kirgisistan
    • Kirgisische staatliche Rechtsakademie, Bischkek, Kirgisistan
    • Staatliche Universität Issyk-Kul namens K. Tynystanov, Karakol, Kirgisistan
    • Kasachische Agrotechnische S. Seifullin-Universität, Astana, Kasachstan
    • Ingenieur-Ökonomische M. Dulatov-Universität, Kostanay, Kasachstan
    • Akademie für Technik- und Geisteswissenschaften, Kökschetau, Kasachstan
    • Turkmenische Staatliche Hochschule für Architektur und Bauwesen, Ashgabat, Turkmenistan
    • Turkmenische Staatliche Hochschule für Energietechnik, Mary, Turkmenistan
    • Internationale Universität für Erdöl und Erdgas, Ashgabat, Turkmenistan

    Wissenschaftliche Projektleitung: Prof. Dr. Prof. hc. Christoph Brake

    Projektkoordination: Mag. Olga Zubikova

    Projektbeschreibung 

    Die Digitalisierung der globalen Welt hält zunehmend Einzug in die Lehre an Hochschulen. Auch im zentralasiatischen Hochschulraum gewinnt das Thema eLearning an Bedeutung und wird zu einer zentralen Herausforderung. Auf politischer Ebene werden nationale Entwicklungsprogramme forciert, die die Förderung der eLearning-Kompetenz bei Lehrenden und Lernenden an Hochschulen zum Inhalt haben. 

    Das Projekt greift die politischen Vorgaben in den Partnerländern auf und setzt sich zum globalen Ziel, zentralasiatische Hochschulpartner bei der Einführung des Qualitätsmanagements im eLearning zu unterstützen. Im Laufe des Projekts soll ein tiefergehendes systematisiertes Verständnis von Qualitätsaspekten im elearning-Bereich bei den beteiligten Akteuren entwickelt werden. Der Einsatz von geeigneten technischen Werkzeugen, die Auswahl von einschlägigen eLearning-Szenarien, die Entwicklung und Zurverfügungstellung von digitalen Unterrichtsmaterialien, die Organisation und die Evaluation von eLearning-Angeboten sind dabei Schwerpunktthemen. 

    Auf Grund nationaler Spezifika in den zentralasiatischen Partnerländern, in welchen Hochschulbildungsmodelle und das methodisch-didaktische Instrumentarium vom jeweiligen Bildungsministerium gesteuert werden, bedarf die Anwendung des eLearnings als fachdidaktisches Modell einer Verankerung in den entsprechenden bildungspolitischen Dokumenten. Daher werden im Projekt jeweilige nationale Standards und Rahmenbedingungen definiert, die eine gezielte Anwendung des eLearnings legitimieren sollen. 

    Um das Qualitätsmanagement im eLearning systematisch betreiben zu können, sieht das Projekt die Etablierung von eLearning-Zentren an den Partnerhochschulen vor. Mitarbeiterinnen von eLearning-Zentren werden in internationalen Workshops verschiedene eLearning-Szenarien und deren optimale Umsetzung unter Berücksichtigung der jeweiligen nationalen und institutionellen Anforderungen präsentiert. Als One-Stops rund um das eLearning agierende eLearning-Zentren werden somit für die technische, methodisch-didaktische sowie organisatorische Unterstützung bei der Realisierung von eLearning-Angeboten sowie für den Know-How-Transfer im eLearning an das Lehrpersonal sowie an Studierende der jeweiligen Partnerhochschule verantwortlich sein. 

    Eine praktische Entwicklung, Durchführung und Evaluation exemplarischer E-Learning-Angebote soll an jeder Partnerhochschule im Projektverlauf erfolgen. Ergebnisse, internationale Best-Practices und Erfahrungen bei der Implementierung von eLearning-Angeboten werden von Partnern reflektiert und in Form von Handbüchern in der jeweiligen Landessprache zur Verfügung gestellt. Somit sollen weitere Hochschulen zur Einführung von E-Learning ermutigt werden. 

    Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

    Knowledge management in Metal and Electro industry „KnowME“

    Projektdauer: 12 Monate

    Programm: European Commission under DG Employment, Social Affairs and Inclusion, Industrial Relations and Social Dialogue VP/2012/001 

    Partner:

    Metal-Processing Industry Association (CCIS-MPA), Slowenien - Antragsteller und Projektkoordinator

    Electronic and Electrical Industry Association (CCIS-EEIA) Slowenien

     Association of Electro-technical Industry of the Slovak Republic (ZEP) , Slovakei 

    Association of Mechanical Engineering and Metalworking Industries of Latvia (MASOC), Lettland

     Engineering Industries Association of Lithuania (LINPRA) , Litauen

     Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Deutschland

    EUROPEAN SOCIAL PARTNERS:

    Council of European Employers of the Metal, Engineering and Technology-Based Industries CEEMET, Belgien

    Projektbeschreibung:

    Die "neuen" EU-Mitgliedstaaten werden aufgrund niedriger Geburtenraten und der  Auswanderung von Fachkräften immer mehr den Problemen des demografischen Wandels sowie der alternden Belegschaft konfrontiert. Fast alle "neuen" EU-Mitgliedsstaaten erhöhen das Rentenalter in den letzten Jahren im Durchschnitt um 2-3 Jahre, um die Arbeitsmarktbeteiligung älterer Arbeitnehmer zu erhöhen. Die Betriebszugehörigkeit in den östlichen Ländern blieb recht hoch, während die Teilnahme an Schulungen und Aktivitäten des lebenslangen Lernens eher gering ist. Die Globalisierung und der zunehmende Wettbewerb werden die Nachfrage nach qualifizierten und gut ausgebildeten Fachkräften erhöhen, die in der Lage sind den technologischen Wandel und Innovationen voranzutreiben.

    Vor diesem Hintergrund ist das Ziel des Projektes, die Bedürfnisse und Anforderungen an die zukunftsorientierten Kompetenzen sowie des Aspekt des Wissensmanagements in der Metall-und Elektroindustrie in Slowenien, Lettland, der Slowakei und Litauen zu analysieren. Es werden Werkzeuge und Methoden entwickelt, die den Unternehmen (insbesondere KMU) praktische Hilfestellung bei der Einführung und Umsetzung von Wissensmanagement, der Optimierung der Ausbildungsprogramme sowie der HR- Strategien geben. Dadurch soll bei Betrag zur Anpassung an die zukünftigen Kompetenz- und Qualifikationsanforderungen bei den Beschäftigten geleistet werden.

    Ebenfalls soll im Rahmen des Projektes der Beitrag der sozialen Partner im Hinblick auf die Unterstützung bei der Einführung von Wissensmanagement sowie deren Input auf der Ebene der europäischen Debatten, thematisiert werden.

    Im dem Zusammenhang wird im Rahmen des Projektes eine Datenerhebung durchgeführt, die zum einen eine schriftliche Befragung von mind. 500 Unternehmen aus allen Partnerländern sowie mind. 24 Interview mit Unternehmensvertretern vorsieht. Die Auswertung die Erhebungsergebnisse soll Aufschluss über die zukünftigen Kompetenzanforderungen liefern und die Grundlage für die Entwicklung des  Train-the-Trainer  Seminars bildet. Teilnehmer aus Partnerländern werden im Bereich Wissensmanagement in der FHM geschult und werden die gewonnen Erkenntnisse in die eigene Länder transferieren.

    Der praktische Leitfaden, der federführend von der FHM erarbeitet wird, soll die Einführung der Wissensmanagements den Unternehmern erleichtern und wird in 5 Sprachen am Ende der Projektlaufzeit zur Verfügung stehen.

    Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter:

    Prof. Bernd Seel und Dipl.-Kffr. Marianna Gevorski

    Hier finden Sie den Leitfaden zum Download:

    knowME - Entdecken Sie das Wissen in Ihrem Unternehmen - Leitfaden für Unternehmen (DE)

    knowME - Discover the knowledge in Your company - The hidden treasure of knowledge (EN)

    knowME - Pasleptas ziniu lobis - Atskleiskite savo imones zinias (LT)

    knowME - Zinasanas ka bagatiba - Atklaj zinasanas sava uznemuma (LV)

    knowME - Skriti zaklad znanja - Odkrijte znanje v svojem podjetju (SLO)

    knowME - Poklad ukryty vo vedomostiach - Objav vedomosti vo vasej firme (SVK)

    CUBITUS

    Erasmus-Projekt CUBITUS (http://cubitus-project.eu)

    • Projekttitel: Curriculum for sustainable University – Business Cooperation in the Tourism Sector
    • Akronym: CUBITUS
    • Programm: Lifelong Learning Erasmus - Multilateral Projects
    • Gefördert durch: Europäische Kommission
    • Erasmus-Grant:  348.510,00 €
    • Projektnummer: 539005-LLP-1-DE-Erasmus-EQR
    • Laufzeit: 01.10.2013 - 30.09.2015
    • Projektpartner:
      - Fachhochschule des Mittelstands
      - Suceava University „Stefan cel Mare“ (Romania)
      - Istanbul Chamber of  Commerce (Turkey)
      - Coleg Llandrillo Cymru (Wales)
      - SystemCERT (Austria)
      - Florence Planet (Italy)
      - Tartu University Pärnu College (Estonia)
      - Sociedade Portugesa  de Inovação (Portugal)
    • Wissenschaftliche Projektleitung: Prof. Dr. habil. Torsten Fischer
      FHM-Team: Prof. Dr. Ulrike Fergen, Karin Bäz Dipl.-L., Dr. Michael Schwaiger

    Projektbeschreibung:
    Vom 27.11.2013  bis zum 30.11.2013 trafen sich die Projektpartner des internationalen Projekts "Cubitus" in Florenz zu ihrer Auftaktveranstaltung. Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt und wird durch die "EU Commission for Education" im Rahmen des Erasmusprogramms "Lifelong Learning Programme" gefördert.
    Cubitus steht für "Curriculum for sustainable University Business Cooperation in the Tourism Sector" und bedeutet, dass sich Hochschulen und mittelständische Unternehmen stärker als bisher aufeinander konzentrieren und professionelle Möglichkeiten der Kooperation ausloten sollten. Solche Kooperationspfade und gegenseitige Beratungsmodelle für den Bereich der europäischen Tourismusindustrie soll das Projekt konzeptionell erschließen, praktisch erproben und öffentlich verbreiten.
    Das Projekt erschließt zunächst den europäischen Entwicklungsstand zu Konzepten, Modellen und Zielgebieten des Seniorentourismus. Auf dieser gemeinsamen Basis wissenschaftlicher Bearbeitung eines zentralen Wachstumsmarktes zwischen Tourismus, Gesundheit und Freizeit werden im nächsten Schritt Beratungsmodelle entwickelt und in der Unternehmenspraxis erprobt.

    Hierbei kommt der Kooperation zwischen den beteiligten Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen eine besondere Rolle zu, da der Beratungstransfer direkt in der sich ausdifferenzierenden Praxis agierender Unternehmen stattfindet. Hierzu steht dem Projekt ein europäischer Stakeholderpool von mehr als 270 Klein- und Kleinstunternehmen (small or microsized companies) zur Verfügung und sichert die nötige Praxisanbindung des Kooperationsmodells.

    In der Gegenrichtung sollen in den Studienprogrammen der beteiligten Hochschulen mehr praxisbezogene Beratungsmodelle für touristische Unternehmen konzeptionalisiert und curricular ausgewiesen werden bis dorthin, dass diese Studieninhalte dann akkreditierungsfähige Bausteine in Bachelorprogrammen werden können.

    Insgesamt steht das Projekt vor der Aufgabe, die Entwicklung, Erprobung und Zertifizierung innovativer Kooperationsformen zwischen Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen zu initiieren, so dass die Leitökonomien in Tourismus und Freizeit mit Blick auf den demographischen Wandel nachhaltige Innovationen zwischen europäischer Diversität und Marktdifferenzierung ausbilden können.
    Für professionelles Projektmanagement nach innen und außen basiert das Projekt auf Qualitätsstrukturen, die nach den Vorgaben der European Commission of Education als "state of the art" anerkannt und vom FHM-Team umgesetzt werden. Zudem wird das CUBITUS-Beratungsmodell vom Projektpartner SytemCert nach den Maßstäben der ISO-Normen zertifiziert. Interne und externe Auditoren sorgen für eine kontinuierliche Projektsteuerung. Die 4 Hochschulen im Projekt werden durch die portugiesischen Partner in Kooperation mit SystemCert zu Cubitus-Mentoren in einem Pilot-Training ausgebildet, um das Professionalisierungsgebot in der praktischen Unternehmensberatung erreichen zu können. 3 Handbücher werden das Beratungsmodell (UBCM), seinen Zertifizierungsstatus (Qualitätshandbuch) sowie Grundlinien des europäischen Seniorentourismus (Handbuch Seniorentourismus) umfassend beschreiben, interpretieren und beurteilen. Ein Empfehlungspapier (green paper) soll politische, wissenschaftliche und wirtschaftliche Entscheidungsträger in den beteiligten Projektländern dabei unterstützen, seniorentouristische Zielgebiete der Zukunft mit ihren administrativen Möglichkeiten und finanziellen Investitionsentscheidungen stärker als bisher zu etablieren.

    TraWiT - Transfer Wissen im Tourismus

    Die Tourismusbranche in Westmecklenburg ist gekennzeichnet durch Wachstum, Zukunftsfähigkeit und Vielfalt. Gleichzeitig sehen sich die Unternehmen dieser Branche konfrontiert mit einem steigenden Bedarf an qualifizierten Fach- und Führungskräften, der kaum gedeckt werden kann. Das Baltic College - FHM Schwerin qualifiziert junge Menschen für verantwortungsvolle Aufgaben im Tourismus und unterstützt Unternehmen bei der Personal- und Organisationsentwicklung. Mit dem Projekt „TraWiT – Transfer Wissen im Tourismus“ will die private Hochschule ihre Leistungen für die Branche stärker nutzbar machen.

    TraWiT versteht sich als regionale Projektinitiative zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU in der Tourismusbranche in Westmecklenburg. Das Projekt vereint Partner aus Praxis und Hochschule, es nutzt den Fachkräftemangel als Chance zur Innovation.

    Kernziel ist es, die Kompetenzentwicklung in den Partnerunternehmen zu verbessern und so einen Beitrag zur Steigerung des wirtschaftlichen Erfolges zu leisten.

    Durch eine Verdichtung der Kooperation zwischen Hochschule und Unternehmen und durch einen Transfer von Know-how aus der Wissenschaft in die Wirtschaft sollen die Wettbewerbsbedingungen der KMU gestärkt werden. TraWiT ermöglicht es Ihrem Unternehmen, in Zusammenarbeit mit dem Baltic College - FHM Schwerin individuelle Lösungen für eine Vielzahl betrieblicher Herausforderungen zu schaffen, zukunftsorientierte Projekte umzusetzen und geeignete Mitarbeiter für die anspruchsvollen Tätigkeiten in Ihrem Betrieb  zu gewinnen.

    Stimmen zum Projekt TraWiT

    Marjon Hopman-Wolthuis | Schloss Basthorst
    „Was ich bei dem Projekt TraWiT sehr wichtig finde, ist, dass Studierende und Unternehmen in engem Kontakt stehen und wertvolle Erfahrungen austauschen können. Weiterhin entsteht die Möglichkeit, Studierende im Rahmen von Praktika, Aushilfstätigkeiten oder Stipendien an regionale Unternehmen zu binden. Insbesondere in Anbetracht des herrschenden Fachkräftemangels in der Hotellerie ist dies ein positiver Effekt, der aus der Zusammenarbeit zw. Hochschule und Tourismusunternehmen resultiert. Das Schloss Basthorst konnte im Rahmen von TraWiT bereits erfolgreich zwei engagierte studentische Aushilfen rekrutieren.“
    www.schloss-basthorst.de

    Christian Petersen | Speicher am Ziegelsee | Schwerin
    "Die Ziele des Projektes TraWiT sind bedeutende Aspekte für touristisch geprägte Unternehmen in Westmecklenburg. Der Netzwerkausbau für einen zielgerichteten Kompetenzerwerb und -erhalt in der Tourismusbranche ist direkt am Bedarf der Wirtschaft ausgerichtet."
    www.speicher-hotel.com  

    Wolfgang Schröder | Unternehmerverband | Schwerin
    "Mit Hilfe des Projektes TraWiT können Unternehmen u.a. aktuelles Branchenwissen akkumulieren, neue Ideen gewinnen und qualifiziert Entscheidungen vorbereiten. Diese Zielsetzungen sind realistisch, schlüssig und entsprechen dem aktuellen und insbesondere künftigen Bedarf hiesiger Unternehmen der Tourismusbranche."
    www.uv-mv.de

     

    Polnische Unternehmerinnen in Deutschland versus deutsche Unternehmerinnen in Polen: sozio-kulturelle Phänomene der Europäisierung im Vergleich

    • Laufzeit: 01.07.2013 – 30.06.2014
    • Förderung: Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung (DPWS)
    • Partner: Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Deutschland, Antragsteller
    • Ermländisch-Masurische Universität Allenstein (UWM), Polen
    • Ansprechpartnerinnen: Prof. Dr. Astrid Kruse, Dr. Katja Brickwedde, Mag. Olga Zubikova

    Polnische Unternehmerinnen in Deutschland versus deutsche Unternehmerinnen in Polen: sozio-kulturelle Phänomene der Europäisierung im Vergleich

    Wegfallende Grenzen in Europa öffnen neue Wege für inter- und transnationales politisches, kulturelles und wirtschaftliches Engagement. Ein Beispiel für die Nutzung der entstandenen Möglichkeiten ist die Intensivierung der unternehmerischen Aktivitäten im deutsch-polnischen Wirtschaftsraum. Auswanderungen von polnischen Unternehmerinnen nach Deutschland und von deutschen Unternehmerinnen nach Polen sind ein Charakteristikum dieser Entwicklung und ein Zeichen gesteigerter Aktivität und Flexibilität in beiden Ländern.

    Unter der Prämisse einer Präsenz polnischer Unternehmerinnen auf deutschen Märkten sowie deutscher Unternehmerinnen auf polnischen Märkten geht das Projekt der zentralen Frage nach: Wie gestaltet sich die sozio-kulturelle Situation der im jeweiligen Nachbarland agierenden Unternehmerinnen? Im Forschungsfokus stehen damit Frauen, die  a) in der ursprünglich typisch „männlichen“ Unternehmerrolle und b) in einem anderskulturellen Umfeld agieren.

    Um Spezifika dieser Zielgruppe in beiden Ländern detailliert und differenziert erheben und interpretieren zu können, arbeiten zwei Forscherteams – ein polnisches und ein deutsches – eng zusammen. In einer Kombination aus qualitativen Interviews und quantitativer Befragung in beiden Ländern werden Faktoren wie Motive und Eigenschaften der Unternehmerinnen, ihre Selbst- und Fremdwahrnehmung, erfolgsfördernde und -hemmende Faktoren für ihr unternehmerisches Engagement analysiert. Im Ländervergleich sollen gemeinsame oder aber divergierende Tendenzen in der Gestaltung der sozio-kulturellen Situation der Unternehmerinnen aufgedeckt werden. Hiermit leistet das Vorhaben nicht nur einen Beitrag zum Genderdiskurs, sondern auch zur Erschließung der Nuancen der deutschen und polnischen Kultur.

    Gefördert wird das Projekt aus Mitteln der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung (DPWS).

    Hier finden Sie die Publikation zum Download.

    SOCIAL MEDIA RECRUITING

    Employer Branding 2.0: Social Media-Fachkräfteaufbau und -Fachkräftesicherung für mittelständische Unternehmen in OWL

    Der zunehmende Fachkräftemangel stellt Unternehmen, nicht nur in OWL, vor immer größere Probleme, bremst deren Wachstumsmöglichkeiten und beeinträchtigt ihre Innovationsfähigkeit. Insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen wird es dadurch schwierig, sich im Wettbewerb um die besten Mitarbeiter/innen gegenüber Großunternehmen und Konzernen zu behaupten. Dies ist u.a. auf die mangelnde Wahrnehmung, Bekanntheit und Präsenz der KMU in der Öffentlichkeit zurückzuführen. Sie treten als attraktive Arbeitgeber zu wenig in Erscheinung, weil z.B. der Aufbau von Arbeitgebermarken bislang häufig nicht konsequent genug verfolgt worden ist. Hinzu kommt, dass deren finanzielle Ressourcen oft nicht genügend Spielraum für den konsequenten Aufbau einer Arbeitgebermarke auf traditionellen Wegen, z.B. Personalmarketing über Stellenanzeigen oder Jobmessen, lassen.

    Im Rahmen des Modellprojekts „Employer Branding 2.0 / Social Media Recruiting OWL“, das von der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) durchgeführt wird, soll ein Lösungsansatz mit und für KMU auf Basis des Social Media-Ansatzes entwickelt werden. Der Fokus liegt dabei auf der Ausbildung ausgewählter Mitarbeiter/innen der teilnehmenden Unternehmen zum „Social Media Recruiting Manager (m/w)“.

    Besuchen Sie auch unseren Weblog. Einen Zugang erhalten Sie hier www.social-media-recruiting-owl.de.

    Das Projekt wird durch das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAIS), aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie durch mittelständische Unternehmen aus OWL gefördert.

    Bei weiteren Fragen zum Ablauf des Projekts sprechen Sie uns gerne an.

    Projektteam: 

    Prof. Dr. Manfred Leisenberg, Projektleitung, leisenberg(at)fh-mittelstand.de,
    Fon 05 21. 9 66 55-200

    Heike Kollmeier, Wissenschaftliche Mitarbeit, kollmeier(at)fh-mittelstand.de,
    Fon 05 21. 9 66 55-248

    Nina Braunert, Wissenschaftliche Mitarbeit, braunert(at)fh-mittelstand.de,
    Fon 05 21. 9 66 55-180

    STEUERBERATENDE BERUFE ALS WICHTIGER INQA- TRANSFERPARTNER IM MITTELSTAND

    Projektinformationen

    Steuerberatende Berufe sind die wichtigste Beratergruppe für mittelständische Unternehmen. Sie genießen bei diesen das höchste Vertrauen und weisen dort gleichzeitig den stärksten Durchdringungsgrad auf. So greifen − laut einer Beraterstudie der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) − 83% der befragten mittelständischen Unternehmen auf ihre Beratungsleistungen zurück. Eine systematische Einbeziehung dieser wichtigen Beratergruppe in INQA-Netzwerke und als Transferpartner steht allerdings trotz ihrer exponierten Stellung noch aus.An diesem Punkt knüpft das Projekt „Steuerberatende Berufe als wichtiger INQA-Transferpartner im Mittelstand“ an. Die Einbeziehung von Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern wird sowohl von mittelständischen Unternehmen als auch von Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern selbst ausdrücklich gewünscht. Da Steuerberater einem hohen Wettbewerbsdruck ausgesetzt sind und deshalb neben ihren klassischen Leistungen weitergehende betriebswirtschaftliche Beratungsleistungen anbieten wollen, besteht ihrerseits großes Interesse an adäquaten praxistauglichen Instrumenten, zu denen insbesondere auch der Check der Offensive Mittelstand mit seinen elf Bereichen (Strategie, Liquidität, Risikobewertung, Führung, Kundenpflege, Organisation, Unternehmenskultur, Personalentwicklung, Prozesse, Beschaffung und Innovation) gehört. Darüber hinaus sind Instrumente von Interesse, die beispielsweise aktuelle Themen wie den demografischen Wandel und das Gesundheitsmanagement in Unternehmen betreffen und welche klassische INQA-Themen darstellen.Die Ziele des Projektes „Steuerberatende Berufe als wichtiger INQA-Transferpartner im Mittelstand“ sind daher wie folgt zusammenzufassen:

    •     Die Erschließung der wichtigen Beratergruppe Steuerberater für INQA zu realisieren. Dies soll durch die Gewinnung von zwei für diese Beratergruppe zentrale Institutionen als Kerninstitutionen der Offensive Mittelstand erreicht werden.
    •     Die Entwicklung eines Tools zur tiefgehenden Qualifizierung zu INQA-Instrumenten von Steuerberatern.
    •     Die Stärkung der Transferaktivitäten der Offensive Mittelstand durch die Schulung von Steuerberatern, regelmäßige Veranstaltungen, Verankerung von Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern in regionalen Netzwerken sowie durch die Gründung eines Hochschulnetzwerkes.
    •     Die Förderung der Nachhaltigkeit durch Stärkung der regionalen Netzwerke sowie durch den Aufbau eines Hochschulnetzwerkes.

    Weitere Informationen erhalten sie unter:

    http://www.inqa.de/DE/Mitmachen-Die-Initiative/Unser-Netzwerk/Partnernetzwerke/Netzwerke/offensive-mittelstand.html

    http://www.inqa.de/DE/Lernen-Gute-Praxis/Publikationen/check-mittelstand.html

    http://www.inqa.de/DE/Lernen-Gute-Praxis/Publikationen/leitfaden-guter-mittelstand.html

    Regionales Netzwerk

    Die Partner des regionalen Offensive Mittelstand Netzwerks OWL haben sich zusammengefunden, um den Mittelstand in der Region OWL zu unterstützen. Gute erfolgreiche Mittelständler sind gesunde und innovative Unternehmen. Wir helfen, dass möglichst viele Mittelständler erfolgreich sind. 

    Wir unterstützen dabei die bestehenden Aktivitäten der Offensive Mittelstand und versuchen, die guten Initiativen der Vergangenheit fortzusetzen. Es geht uns darum, Bestehendes durch konstruktive Zusammenarbeit besser zu nutzen und zu verbreiten, Synergien zwischen den Partnern zu erzeugen und die Qualitätsorientierung und Leistungsfähigkeit der mittelständischen Unternehmen in OWL voran zu bringen. 

    Gute Mittelständler zeigen, wie es geht: Die (neue) Qualität der Arbeit basiert in diesen Unternehmen auf systematischem und präventivem Management, konsequenter Personalförderung und -bindung, guter Unternehmenskultur und Innovationsfähigkeit. 

    Wir haben als regionales Netzwerk der Offensive Mittelstand folgende Ziele:

    • Wir fördern die Handlungsbedingungen für gute Mittelständler und helfen möglichst vielen Unternehmen, wettbewerbsfähig zu bleiben.
    • Wir helfen Unternehmen, ihre Prozesse präventiv und innovativ zu gestalten sowie die besten Köpfe zu binden und zu gewinnen (dies trägt dazu bei, auf die demographischen Entwicklungen vorbereitet zu sein).
    • Wir wollen unsere Energien für eine wirkungsvolle Unterstützung des Mittelstands bündeln.
    • Wir fördern das Image des Mittelstands als Motor für Innovationen in Deutschland. 

    Wir suchen weitere Partner - Netzwerke, Initiativen, Institutionen und Unternehmen -, die sich ebenfalls für den Mittelstand in OWL engagieren, um den Kreis der Partner ständig zu erweitern. 

    Aktivitäten

    27. August 2012:

    Sitzung „AG-Transfer Offensive Mittelstand“ (Bonn)

    28. August 2012:

    Seminar „Berater Offensive Mittelstand“ (Erlangen)

    05. September 2012:

    Sitzung „Offensive Mittelstand Netzwerk OWL“ (Bielefeld)

    11. September 2012:

    Seminar „Berater Offensive Mittelstand“ (Bielefeld)

    19. September 2012:

    IML-Beiratssitzung in (Detmold)

    28. September 2012:

    Erfahrungsaustausch Offensive Mittelstand (Bielefeld)

    17. Oktober 2012:

    Vorstellung des Konzepts und Projektes an Hochschule München

    22. Oktober 2012:

    Sitzung „AG-Transfer Offensive Mittelstand“ (Bielefeld)

    29. Oktober 2012:

    Leitungskreissitzung der Offensive Mittelstand

    Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Assistenz Ostwestfalen-Lippe (a³-OWL)

    Die multifaktorielle Belastung von Beschäftigten hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen – das belegen die unterschiedlichsten Studien und Berichte. Der Charakter der Belastung hat sich ebenfalls verändert und weist ein immer komplexer werdendes Spektrum auf. Zu den psychischen Belastungen am Arbeitsplatz, bedingt durch veränderte Arbeitsbedingungen und den höheren Arbeitsdruck, kommen gesundheitliche, familiäre und in der letzten Zeit vermehrt finanzielle Probleme hinzu.

    Die Belastungen im Arbeitsleben haben nicht nur Auswirkungen auf das psychische und physische Wohlbefinden der Beschäftigten, sondern auch auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit im Arbeitsleben. In Folge dessen entstehen hohe Betriebskosten, so dass es dringend notwendig erscheint,  Maßnahmen zu ergreifen, um die Situation im Sinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zu verändern.

    Das Modellprojekt „Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Assistenz Ostwestfalen-Lippe (a³-OWL)“ hat zum Ziel, Beratungs- und Begleitungsstrukturen zur Bewältigung von unterschiedlichen Problemsituationen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mittelständischen Betrieben zu entwickeln, die Betriebe und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hierfür zu sensibilisieren und zu gewinnen sowie eine nachhaltige Beratungsstruktur in der Region OWL zu etablieren.

    Zur a³-OWL-Homepage

    Die Projektpartner

    • AOK NordWest
      Gesundheitsservice/Kommunikation
      Nortkirchenstr. 103 - 105
      44263 Dortmund
    • Deutsche Angestellten-Akademie
      DAA Ostwestfalen-Lippe
      Auf der Freiheit 1 - 3
      32052 Herford
    • Maßarbeit - Evangelische Stiftung
      Berliner Str. 10
      32052 Herford
    • Fachhochschule des Mittelstands (FHM)
      Ravensberger Str. 10 G
      33602 Bielefeld

    WEITERBILDUNGSTÜREN ÖFFNEN

    In diesem Projekt sollten bisher weiterbildungsdefensive Unternehmen durch verschiedene, innovative und pfiffige Anspracheformen für dieses Thema aufgeschlossen werden, es sollten die betrieblichen Probleme erfasst und in zielgenauen Qualifizierungen einer Lösung zugeführt werden.
    Hier wurde in einer konzertierten Aktion von verschiedenen Interessengruppen – Bildungsanbietern, Unternehmerverbänden und weiterbildungsoffensiven Unternehmen - ein branchenneutrales Instrument geschaffen, das weiterbildungsdefensive Unternehmen für Weiterbildung sensibilisiert, indem die Notwendigkeit von Weiterbildung an konkreten Beispielen verdeutlicht wurde.
    Unterstützung wurde durch weiterbildungsaktive Unternehmen gegeben, die als positive Modelle fungierten und die die Sensibilisierung der defensiven Unternehmen nachhaltig vorantreiben sollten.
    Zur Zielerreichung haben sich 9 Bildungseinrichtungen, die dem BOW angeschlossen sind, zusammengeschlossen, um diese Aufgabe gemeinsam anzugehen. Die Gesamtkoordination lag beim BOW.

    Projektpartner der FHM bei diesem Modellprojekt waren die Unternehmen Arreda GmbH aus Bünde sowie Reitz Ventilatoren GmbH & Co.KG aus Höxter.

    EnKom: Modellprojekt Energiekompetenz

    Das Modellprojekt "Kompetenzmodelle für das energieeffiziente Bauen in international kooperierenden Netzwerken" zielt auf die Unterstützung des verarbeitenden Handwerks im Bereich des energieeffizienten Bauens.

    Insbesondere sollte die Wahrnehmung internationaler Marktchancen damit gefördert werden. Das Modellprojekt hat in diesem zukunftsweisenden Themenfeld innovative Geschäftsmodelle und im Handwerk praktikable Modelle für international kooperierende Netzwerke untersucht.

    Als Leitprojekt OWL betonte es regionale Stärken, um die Wettbewerbsfähigkeit der mittelständischen Wirtschaft in OWL in einem internationalen Kontext zu fördern.

    Zielgruppen
    Mittelständische Unternehmen und Unternehmensnetzwerke der Baubranche sowie Zulieferbetriebe.  

    Projektträger
    Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld gGmbH  

    Projektleitung und Ansprechpartner
    Prof. Dr. Christoph Brake
    brake(at)fh-mittelstand.de 

    Projektlaufzeit
    Das Projekt endete im November 2008. 

    Förderung
    Die Förderung erfolgte durch das Land NRW aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). 

    Projektziele und Projektergebnisse
    Kompetenzentwicklung in den Bereichen der Energie-, Medien-, Internationalen-, Wirtschafts- und Netzwerkkompetenzen. 

    Inhalte: 

    • Entwicklung von neuen Kommunikationsformen und Geschäftsprozessen durch die Neuen Medien, z.B. durch den Einsatz von Internetkonferenzsystemen im Unternehmen.
    • Vermittlung von Kontakten und Zugang zu internationalen Märkten durch Vorträge und Best-Practice-Beispiele.
    • Aufbau von Geschäftsmodellen im Bereich des Energieeffizienten Bauens (wie zum Beispiel Contracting, Franchising, Formen des Facility Management, u.a.). Wissensvermittlung und Umsetzung von Know-How im Bereich des energieeffizienten Bauens.
    • Kenntnisse über Netzwerk- und Projektmanagement.
    • Die teilnehmenden Betriebe haben während der Projektlaufzeit Kontakt zu Beratern und internationalen Netzwerken in ihrem speziellen Handlungsfeld. 

    WISSEN AM BAU

    Wissensmanagement in kooperativen Netzwerken – Internationale Mobilität in der mittelständischen Bauwirtschaft

    Wissensmanagement ist nicht nur ein Thema für Großunternehmen, sondern ist besonders in Unternehmen notwendig, in denen regelmäßig in Projektform gearbeitet wird und ein Informations- und Wissensaustausch erheblich zur Vermeidung von Mehrfachaufwand und zur Optimierung von Planungs- und Geschäftsprozessen beitragen kann. Das sind zum Beispiel alle Architektur- und Planungsbüros sowie auch ausführende Handwerksbetriebe in der Baubranche. Eine systematische Implementierung des Wissensmanagement kann hier zu erheblichen Effizienssteigerungen beitragen. Gerade aber in dieser Branche werden entsprechende Verfahren kaum eingesetzt.

    Das Modellprojekt "Wissensmanagement in kooperativen Netzwerken - Internationale Mobilität in der mittelständischen Bauwirtschaft" will einen gangbaren Weg des Wissensmanagement für diese Unternehmen entwickeln und setzt dabei auf der bekannten Erfahrungen auf, dass die technisch orientierte und auf die Sammlung von Daten konzentrierten Formen des Wissensmanagement sich insbesondere für KMU als unpraktikabel erweisen. Dort sind zumeist weder die personellen noch die finanziellen Ressourcen für entsprechende technologische Systeme vorhanden. Auch die nötige Qualifikation im Umgang mit enstprechenden Technologien ist hier oftmals nicht entwickelt.

    Die an dem Projekt teilnehmenden Unternehmen nehmen an für sie relevanten Beratungs- und Qualifizierungsangeboten teil. Dabei erhalten Sie 50 %Förderung – das heißt die Leistungen der erfahrenen Berater und Dozenten im Modellprojekt stehen Ihnen zum halben Preis zur Verfügung.

    GILDE PROJEKT

    EU-Projekt: Corporate Social Responsibility im Mittelstand

    Im Rahmen des EU-Projekts „Mainstreaming CSR Among SME’s“ beleuchtet das Teilprojekt mit Beteiligung des Instituts für den Mittelstand in Lippe (IML), wie mittelständische Unternehmen bei der CSR-Ausrichtung durch Wirtschaftsförderung und Qualifizierung unterstützt werden können.

    Aufgabe des IML ist die Erstellung von Fallstudien, die zunächst in der Hochschullehre und später angepasst in der beruflichen Bildung eingesetzt werden.

    Im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte beschäftigt sich die staatlich anerkannte, private Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld bereits seit dem Jahr 2008 mit dem Gründungsverhalten von Frauen in Handwerksberufen.

    So wurde eine erste wissenschaftliche Studie zur „Entwicklung und Unterstützung der Gründungsmotivation und Gründungsfähigkeit von Frauen im Handwerk“ erstellt, um in einem zweiten Schritt auf Basis dieser Ergebnisse Beratungsstrategien und Qualifikationsmaßnahmen für Gründerinnen zu entwickeln.

    Das Projekt "Gründerinnen im Handwerk" wurde im Rahmen der Initiative „Power für Gründerinnen – Maßnahmen zur Mobilisierung des Gründungspotenzials von Frauen“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (EFS) gefördert.

    >> Weiterführende Informationen zum Projekt

    EVALUATION DES WETTBEWERBS VIELFALT GEWINNT

    Evaluation des Wettbewerbs „Vielfalt gewinnt“ der Stadt Köln

    Im Rahmen des „Europäischen Jahres der Chancengleichheit für alle“ soll in Köln die Initiative „Fairer Betrieb“ durchgeführt werden. Als ersten Schritt hat die Stadt Köln die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Damit hat sich die Stadt Köln zur Umsetzung des „Diversity-Ansatzes“ entschlossen. Diversity (Vielfalt) Management zielt darauf ab, Chancengleichheit zu gewährleisten und Diskriminierungen im Unternehmen zu vermeiden. Darüber hinaus wird Diversity Management zunehmend als Faktor für den Gesamterfolg einer Organisation anerkannt – beispielsweise, weil sich durch vielfältige Mitarbeiterstrukturen neue Märkte und Kundengruppen erschließen lassen und  die Innovationsfähigkeit steigt.  Um diesen Ansatz zu fördern, hat sich die Stadt Köln entschlossen, im Herbst 2008 den Wettbewerb „Vielfalt gewinnt“ durchzuführen. Folgende Ziele werden mit diesem Wettbewerb verfolgt:

    •     Unternehmen zu würdigen, die Vielfalt und Diversity-Management einsetzen
    •     Vielfalt und Diversity-Management als Erfolgsfaktor für Unternehmen bekannt zu machen, indem der Effekt von Vielfalt auf den Erfolg dargestellt und erprobte Konzepte der Öffentlichkeit vorgestellt werden
    •     den Nutzen von Diversity-Management in Unternehmen auch für das Gemeinwohl in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, da sie das Verständnis für Heterogenität und gegenseitiger Akzeptanz fördert
    •     dazu beizutragen, eine Offenheit für Vielfalt herzustellen und bessere Chancen für benachteiligte Gruppen auf dem Arbeitsmarkt zu forcieren


    Die begleitende Evaluation führt die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) durch.

    Im Folgenden wird das Konzept der Evaluation näher dargestellt.


    Evaluation durch die FHM

    Um die Nachhaltigkeit des Wettbewerbs "Vielfalt gewinnt" zu überprüfen und Verbesserungsansätze für mögliche zukünftige Durchgänge zu gewinnen, ist es wichtig, eine wissenschaftliche Evaluation des Projektes vorzunehmen. Dazu wird das Projekt in seinen verschiedenen Phasen begleitet.  Es werden zwei Stichproben befragt, um zu analysieren, inwieweit die Ziele des Wettbewerbs erreicht wurden. Dabei werden sowohl, die an dem Wettbewerb teilnehmenden Unternehmen, als auch Kölner Unternehmen, die nicht an dem Wettbewerb teilgenommen haben, befragt.

    Folgende Fragen stehen im Fokus:

    •     Welche Marketing- und Akquisewege zur Bekanntmachung des Wettbewerbs waren besonders erfolgreich?
    •     Wie bewerten die Kölner Unternehmen den Wettbewerb und die Teilnahme?
    •     Wurde durch den Wettbewerb das Thema "Diversity" in den Unternehmen bekannter gemacht?
    •     Wie wird der Nutzen von Diversity für Unternehmen und das Gemeinwohl als Ganzes wahrgenommen?


    In Form einer summativen Evaluation wird nach Beendigung des Projektes eine abschließende Bewertung vorgenommen, bei der die Antworten der verschiedenen Gruppen ausgewertet und auch Vergleiche zwischen den Gruppen hinsichtlich der Fragenbeantwortung vorgenommen werden.

    ARBEITS- UND ORGANISATIONSGESTALTUNG

    Kompetenz durch Bildung und Beratung

    In der „Offensive Mittelstand – Gut für Deutschland“  haben sich mittlerweile über 100 Partner – darunter Sozialpartner, Fachverbände, Ministerien, Unfallversicherungsträger, Krankenkassen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen – zusammengeschlossen, um die Arbeits- und Organisationsgestaltung in mittelständischen Unternehmen zu verbessern. Hierfür wurde gemeinsam der Leitfaden „Guter Mittelstand – Erfolg ist kein Zufall“ sowie der  Check „Guter Mittelstand – Erfolg ist kein Zufall“ entwickelt, die die gute Praxis der Arbeits- und Organisationsgestaltung in erfolgreichen Unternehmen beschreiben. Der Check hilft Mittelständlern ganz konkret, Verbesserungspotenziale in ihrem Unternehmen zu entdecken und zu verwirklichen.

    Im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) das Projekt „Verbesserung der Arbeits- und Organisationsgestaltung – Kompetenz durch Bildung und Beratung“. Die private, staatlich anerkannte Fachhochschule des Mittelstands (FHM) erarbeitet im Laufe dieses Projekts ein Modellkonzept, mit dem der Check und der Leitfaden nachhaltig über die Transferwege „Bildung“ und „Beratung“ in der betrieblichen Praxis von KMU etabliert werden.

    Im ersten abgeschlossenen Projektteil wurde hierzu bereits eine Analyse und Auswertung der Bildungs- und Beratungsangebote für mittelständische Unternehmen vorgenommen. Es wurde ein Fachbeirat gebildet, der das Projekt weiterhin begleitet und gleichzeitig das erste regionale Offensive Mittelstandsnetzwerk darstellt. Sowohl dieses Netzwerk als auch das Beraternetzwerk INQA-Bauen wurden abgebildet.

    Ziel des aktuellen Projektteils ist es, das regionale Netzwerk OWL weiter auszubauen und mit Hilfe der beiden Netzwerke Erfahrungen bei der Umsetzung der Instrumente in mittelständischen Unternehmen zu gewinnen. Es wird außerdem ein praxisorientiertes Handbuch für Berater und Fach- und Führungskräfte mittelständischer Unternehmen erstellt, das auf dem Check basiert und die einzelnen Themen vertiefend erläutert. Schließlich wird im Rahmen des Projekts ein interaktives, bedienungsfreundliches Softwaretool für die Homepage der Offensive entwickelt.

    ENNET

    EFRE-PROJEKT ZUM PASSIVHAUSSTANDARD

    Fast 40% des Energieverbrauchs in Deutschland entfallen auf die Gebäudenutzung. Steigende Energiepreise machen es daher notwendig, die Möglichkeiten des energieeffizienten Bauens besser auszuschöpfen. Erfahrungswerte zeigen, dass bereits mit einem Zusatzaufwand von weniger als 10% der Baukosten bei Neubauten der Passivhausstandard erreicht werden kann, der mit einem Jahresheizwärmebedarf von 15 kWh/m²a um den Faktor 10 geringer ist als der Durchschnitt bei Wohngebäuden in Deutschland. Die entsprechenden Technologien und das notwendige Know-How sind seit Jahren vorhanden, allerdings lässt trotzdem der Durchbruch der Passivhaustechnologie auf sich warten.

    Was sind die Ursachen für diese verzögerte Innovationsdiffusion?
    Dieser Frage geht das FHM-Institut für den Mittelstand in Lippe in einem Forschungsprojekt nach. Das Projekt soll dazu beitragen, Marktbarrieren des energieeffizienten Bauens im Kreis Lippe zu erkennen und entsprechende Netzwerk- und Bildungsstrukturen aufzubauen. Hierdurch soll ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet und gleichzeitig eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands im Kreis Lippe erzielt werden.


    Zielgruppen
    Mittelständische Unternehmen und Unternehmensnetzwerke der Baubranche
    sowie Zulieferbetriebe.

    Projektträger

    Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld gGmbH
    Institut für den Mittelstand in Lippe (IML), Standort Lemgo
    Projektleitung und Ansprechpartner: Prof. Dr. Christoph Brake (brake(at)fhm-iml.de)
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin Carola Eikermann, B. Eng. und B. FM, (eikermannn@fhm-iml.de)

    Projektlaufzeit
    August 2009 bis Juli 2011

    Förderung
    Die Förderung erfolgte durch das Land NRW aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
    (EFRE). Die Kofinanzierung erfolgt durch den Kreis Lippe und die Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Bielefeld.

    EUROPÄISCHE UNION
    Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
    Investition in unsere Zukunft

    Projektidee
    Der Kreis Lippe hat mit Kreistagsbeschluss im November 2008 den Passivhaus-Standard für öffentliche Gebäude verbindlich gemacht. Er folgt damit dem Beispiel der Stadt Frankfurt am Main, die ebenfalls für den Neubau und die Sanierung aller Gebäude im Zugriff der öffentlichen Hand den Passivhausstandard als verbindlich erklärt hat. Der Kreis Lippe ist damit der erste Landkreis in Deutschland, der diesen weitreichenden Schritt in Richtung Klimaschutz und Energieeffizienz umsetzt.

    Die Problematik stellt sich allerdings für einen mittelständisch geprägten Landkreis anders dar, als für eine Großstadt. Entsprechend muss die Implementationsstrategie auf andere Rahmenbedingungen Rücksicht
    nehmen. Sie muss sowohl die Kompetenzbildung in den Unternehmen einbeziehen wie auch die Bewusstseinsbildung bei den heutigen und zukünftigen Bau-Entscheidern fördern. In diesem Sinne stellt das
    energieeffiziente Bauen besondere Anforderungen an einen integrierten Bildungsansatz, der die gesamte Wertschöpfungskette des energieeffizienten Bauens berücksichtigt.

    Projektziele
    Dieses Projekt soll die Entwicklung und den Aufbau nachhaltiger Netzwerk- und Bildungsstrukturen im Bereich des energieoptimierten Bauens nach dem Passivhauskonzept im Kreis Lippe unterstützen. Das Projekt soll durch eine Restriktionsanalyse und darauf aufbauende Marktstrategien und
    Bildungskonzepte dazu beitragen, Marktbarrieren des energieeffizienten Bauens zu erkennen und vorhandene Stärken und Kompetenzen in diesem Bereich auszubauen. Im Kreis Lippe sollen exemplarisch entsprechende Implementationsstrategien für eine beschleunigte Technologiediffusion untersucht werden. Hierdurch soll ein Beitrag zur Erhöhung der Energieeffizienz und zum Klimaschutz geleistet werden und gleichzeitig eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen in diesem
    Marktsegment erzielt werden.

    KOOPERATION IM HANDWERK

    Analyse der Stellschrauben und Modellbildung -
    Betriebsgrößenoptimierung und horizontale und vertikale Kooperationen im Handwerk


    •     Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
    •     Dienstleistungsauftragsnummer: 36/09
    •     Auftragnehmer: Fachhochschule des Mittelstands (FHM)
    •     Projektlaufzeit: 27. Mai 2009 bis 27. Mai 2010
    •     Projektmitarbeiter: Prof. Dr. Wolfgang Krüger, Mareen Weber B.A.
    •     Projektbeirat:

        Herr Joachim Garrecht    Frau Evelin Friedrich    Herr Dr. Gunter Kayser    Herr Reiner Nolten    Herr Jens- Uwe Hopf    Frau Cornelia Philipp


    Zielsetzung des Projekts

    Das Projekt dient dazu,

    •     durch Expertengespräche, Sekundäranalysen und die Analyse von Praxisbeispielen
    •     Stellschrauben für die Optimierung horizontaler und vertikaler Kooperationen zu identifizieren und entsprechende Modelle zu entwickeln;
    •     durch Interviews die Einschätzungen, Erfahrungen und Initiativen der Handwerksorganisationen zum Thema „Kooperation im Handwerk“ zu ermitteln;
    •     die Bedeutung von Kooperationen für eine wirtschaftliche Betriebsgrößenoptimierung zu untersuchen.


    Unter dem Aspekt der praktischen Umsetzung und Verwertung der Projektergebnisse wurde auf der Beiratssitzung vom 31.07.2009 ergänzend festgelegt, dass

    •     „Best-Practice-Beispiele“ anschaulich und nachvollziehbar dokumentiert werden;
    •     die Ergebnisse so geartet sein sollen, dass sich daraus Handreichungen für das
    •     Handwerk, z.B. in Form einer Broschüre oder Online-Checkliste ableiten lassen.

    Downloads:

    OPEN ENTREPRENEUR LAB-PADERBORN

    „Das open entrepreneur-lab Paderborn – realisiert durch die TechnologieParkPaderborn GmbH, die Fachhochschule des Mittelstandes in Bielefeld, die Universität Paderborn sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn – begleitet technologie- und wissensbasierte Gründungsvorhaben von den ersten, vorbereitenden Schritten bis zur Wachstumsphase des Unternehmens. Der Fokus liegt in der Unterstützung von Gründungsinteressierten dieser Vorhaben bei ihren Planungen und deren Umsetzung sowie bei der Förderung neuer Produkt- und Dienstleistungsinnovationen. Gerade am Anfang benötigen Unternehmensgründungen intensive Unterstützung. Dies betrifft insbesondere Gründungsvorhaben, die auf innovative Produkte oder Dienstleistungen abzielen.


    Das im Rahmen des aus dem EFRE ko-finanzierten Operationellen Programms für NRW im Ziel „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ 2007-2013 ausgewählte open e-lab ist breit aufgestellt und richtet sich an Studierende und Wissenschaftler/innen aus naturwissenschaftlichen / technischen Fächern, Studierende und Kulturwissenschaftler/innen mit Kreativitätspotential, Erwerbstätige mit Vertriebs- und/oder Branchenerfahrung mit oder ohne eigene Geschäftsidee und an bestehende Unternehmen mit Geschäftsideen, die nicht zu deren Kernbereich gehören. Diese Zielgruppen zeichnen sich dadurch aus, dass jeweils gründungsrelevante Defizite vorliegen, die mit Hilfe der richtigen Partner ausgeglichen werden können. Ziel von open e-lab ist es daher, ein Matching mit den richtigen Partnern zu ermöglichen. Ferner wird eine Vielzahl von Beratungsleistungen und Qualifizierungsveranstaltung angeboten. Mehr Informationen über das open e-lab erhalten Sie unter www.open-e-lab.de.

    Die Projektpartner

    • TechnologiePark Paderborn GmbH
      Technologiepark 13
      33100 Paderborn
    • UniConsult - Technologietransfer
      an der Universität Paderborn
      Technologiepark 11
      33100 Paderborn
    • Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn mbH
      Technologiepark 13
      33100 Paderborn
    • Fachhochschule des Mittelstands (FHM)
      Ravensberger Straße 10G
      33602 Bielefeld

    LEONARDO-PROJEKT UNIKOM

    Entwicklung unternehmerischer Kompetenzen

    Projektpartner:


    Ziel:

    Ziel des Projektes ist es, berufliche Kompetenzen unter Berücksichtigung der Arbeitsmarkterfordernisse zu entwickeln und in den Bildungseinrichtungen zu verankern. Insbesondere die Stärkung der interkulturellen und unternehmerischen Kompetenz in den beteiligten Ländern steht im Fokus des Projektes.


    Projektbeschreibung:


    Im Zeitalter der Globalisierung werden internationale Kontakte für den unternehmerischen Erfolg immer wichtiger. Um diese optimal gestalten und nutzen zu können, bedarf es interkultureller und unternehmerischer Kompetenz. Im Rahmen des UniKom Projektes werden relevante Dimensionen im Hinblick auf die interkulturelle und unternehmerische Kompetenz für beteiligte Partnerländer identifiziert und, darauf basierend, entsprechende Trainingsmodule, die die benötigten Kompetenzen vermitteln, konzipiert. Anschließend findet die Erprobung der entwickelten Lehrinhalte in ausgewählten Bildungseinrichtungen statt. Die aus der Evaluation gewonnen  Erkenntnisse werden zur Optimierung der Trainingsmodule verwendet, die abschließend zertifiziert und in offizielle Lehrpläne integriert werden sollen.

    Weitere Informationen zu dem Programm des Lebenslangen Lernens erhalten Sie hier.

    TEMPUS-PROJEKT LEMEL

    Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) empfing in der letzten Oktoberwoche 2010  eine internationale Delegation zur Auftaktveranstaltung des Europäischen TEMPUS-Projekts „Etablierung eines Blended Learning-basierten Bachelor-Studiengangs Energiemanagement in Kasachstan und Turkmenistan“.

    Projektpartner aus Litauen (Technische Universität Kaunas), Österreich (Fachhochschule Joanneum), Deutschland (Kreis Lippe und ASIIN Consult GmbH in Düsseldorf) und Kasachstan (Ingenieur-Ökonomische Universität in Kostanaj, Kasachische Agrotechnische S. Sejfullin-Universität in Astana) trafen sich vom 26. -28. Oktober 2010 am FHM-Campus Bielefeld zur gemeinsamen Eröffnung des Projekts, das offiziell am 15. Oktober 2010 gestartet ist. Der Konsortialführer, Prof. Dr. Richard Merk, und FHM-Rektorin Prof. Dr. Anne Dreier begrüßten die internationalen Partner und betonten eine hohe Relevanz des TEMPUS-Projekts für die strategische Ausrichtung der FHM.

    In gemeinsamen Diskussionen haben sich die Projektpartner über ihre avisierten Projektziele und deren optimale Umsetzung ausgetauscht. Alle Partner blicken der gemeinsamen Herausforderung der Etablierung eines Blended Learning-basierten Bachelor-Studiengangs Energiemanagement in Kasachstan und Turkmenistan entgegen. In der  Zusammenarbeit werden  europäische Best-Practice-Ansätze aus dem Bereich Energiemanagement und -politik  mit den landesspezifischen Anforderungen kombiniert werden.

    Das Projekt Lemel in der Übersicht

    •     Programm: Tempus
    •     Gefördert durch: Tempus-Programm, Europäische Union
    •     Thema/Titel: Etablierung eines Blended Learning-basierten Bachelor-Studiengangs Energiemanagement in Kasachstan und Turkmenistan
    •     Projektnummer:    511347-TEMPUS-1-2010-1-DE-TEMPUS-JPCR
    •     Laufzeit: 15.10.2010-14.10.2013


    Projektpartner:

    •     Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Bielefeld, Deutschland
    •     Kreis Lippe, Deutschland
    •     Fachhochschule Joanneum, Graz, Österreich
    •     Technische Universität Kaunas, Litauen
    •     ASIIN Consult GmbH, Düsseldorf, Deutschland
    •     Ingenieur-pädagogische Universität, Kostanaj, Kasachstan
    •     Kasachische Agrotechnische S. Sejfullin-Universität, Astana, Kasachstan
    •     Bildungsministerium Kasachstan
    •     Kreis Kostanaj, Kasachstan
    •     Turkmenisches Polytechnisches Institut, Aschgabat, Turkmenistan
    •     Turkmenisches Staatliches Institut für Energie, Mary, Turkmenistan


    Ziele:

    •     Konzipierung, Einführung und Institutionalisierung eines berufsbegleitenden Blended Learning-basierten Bachelorstudiums "Energiemanagement" an Partnerhochschulen in Kasachstan und Turkmenistan.
    •     Sensibilisierung der Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft für die Energieeffizienzthematik und deren Beteiligung an Maßnahmen zum Energiemanagement.


    Projektbeschreibung:

    Die Themen Energieknappheit sowie effiziente Energieversorgung sind in der zentralasiatischen Region, trotz der hohen Vorkommen fossiler Brennstoffe, aktueller denn je. Bedingt durch das Wirtschaftswachstum, steigt der Energiebedarf in den Ländern Kasachstan und Turkmenistan mit jedem Jahr um ca. 6%. Die Energieeffizienzproblematik wird in den betroffenen Regionen auf politischer Ebene diskutiert und in Form von internationalen Kooperationen sowie von regionalen Entwicklungsprogrammen forciert.

    Um die praktische Umsetzung der politischen Vorgaben in Kasachstan nachhaltig zu sichern, ist die Verankerung dieser Problematik auch im Bildungsbereich erforderlich. Vor diesem Hintergrund wird durch das Projekt als globales Ziel eine nachhaltige wissenschaftliche Unterstützung der Regionen bei der Förderung eines energie- und kosteneffizienten Denkens und Handelns bei Fach- und Führungskräften angestrebt. Dies soll durch die Konzipierung, Einführung und  Etablierung eines berufsbegleitenden interdisziplinären Bachelor-Studiums Energiemanagement auf Basis eines Blended Learning-Konzepts an den Partnerhochschulen in Kasachstan und Turkmenistan erfolgen.
    Den Absolventen des neuen Studiengangs soll ein technisches Grundverständnis sowie ein solides betriebswirtschaftliches Management-Know-how vermittelt sowie die Verantwortung für die technologisch-ökonomische Analyse von Prozessen im Energiesektor beigebracht werden. Dabei sollen  die zukünftigen Fach- und Führungskräfte in Turkmenistan und Kasachstan vom Wissensvorsprung der europäischen Partner profitieren, deren Know-how in den zu entwickelnden Curriculum für Energiemanagement einfließen wird.

    Darüber hinaus werden den zentralasiatischen Partnern verschiedene Modelle der innovativen Kooperationen zwischen Hochschulen, Kommunen und Unternehmen vorgestellt, die den Themenbereich Energieeffizienz und -management zum Inhalt haben. Eine weitere Zielsetzung sieht in diesem Zusammenhang die Sensibilisierung der Betriebe, die Energiemanagement in die Unternehmenskultur implementieren, sowie der Behörden, die die breite Öffentlichkeit mit dem Thema konfrontieren, für die Energieeffizienzthematik.  Der europäische Sozialpartner – Kreis Lippe – übernimmt hier die Vorreiterrolle als Modellregion in der nachhaltigen Energiepolitik und sorgt für die Verbreitung eines praxisbezogenen Energiemanagementkonzepts auf der politischen Ebene in Kasachstan und Turkmenistan.

    LEBENSLANGES LERNEN

    Partner:

    EU-Partnereinrichtungen:

    •     Stiftung „Bildung und Handwerk“,  Deutschland - Konsortialführer
    •     Universität Paderborn, Deutschland
    •     Fachhochschule für Europäische Integration, Szczecin, Polen


     Russland – Partnereinrichtungen:

    •     Staatliche Universität Moskau
    •     Staatliche Universität Novosibirsk
    •     Staatliche Universität Voronezh
    •     Baltische Universität St. Petersburg
    •     Industrie und Handelskammer der Umkreisbezirke in Dmitrow bei Moskau



    Ziele:


    Ziel dieses Projektes ist es, den russischen Hochschulen eine kurzfristige Unterstützung beim Aufbau von Angebotsstrukturen im Rahmen des LEBENSLANGEN LERNENS für Fort- und Weiterbildung im Bereich Mittelstandsmanagement zu liefern. Dabei werden das organisatorische und didaktische Know-how und das Erfahrungspotenzial der europäischen Partnereinrichtungen, der implizite Bedarf der Vertreter aus russischer Wirtschaft sowie das Wissen und die Kompetenz der russischen Akademiker aus verschiedenen Regionen in die Entwicklung einfließen.


    Projektbeschreibung:

    Im Rahmen dieses Projektes soll jede am Projekt beteiligte Fakultät sowie die Leitung der russischen Hochschulpartnereinrichtungen ein Kompetenz – und Anforderungskatalog, sogenannte Handbücher unter dem Titel: „Strategien zur Umstellung auf das Konzept des LEBENSLANGEN LERNENS im Bereich des Mittelstandsmanagements“ ausarbeiten.

    Jede im Projekt beteiligte Fakultät sowie die Leitung der russischen Hochschulpartnereinrichtungen sollen in diesem Handbuch Handlungsanweisungen zum Aufbau des Bildungsangebotes des LEBENSLANGEN LERNERNS finden. Das Handbuch soll praktischen Hinweise zur organisatorisch-technischen Umsetzung der entwickelten Bildungsangebote liefern und die Einbeziehung und Nutzung von innovativen Technologien und modernen Kommunikationsmitteln berücksichtigen. Darüber hinaus werden relevante Informationen zum effizienten Marketing, das für eine erfolgreiche Promotion der neuen Angebote erforderlich ist, zur Verfügung gestellt. Die Angaben zur Unternehmenskommunikation bzw. -akquise, werden den Hochschulen Hinweise und Vorschläge liefern, wie die Unternehmen für das Bildungsprogramme gewonnen werden können.

    Weitere Informationen zu Tempus finden Sie hier.

    EUROPÄISCH-TURKMENISCHES WEITERBILDUNGSZENTRUM

    Partner:

    EU-Partner:

    •     gGmbH  Rackow in Hamburg, Deutschland
    •     Stiftung Bildung & Handwerk, Deutschland
    •     Ermländisch-Masurische Universität, Polen
    •     Helsinki Business College, Finnland


    Individueller Experte:

    •     Prof. Dr. Ing. Karsten Runge, Deutschland


    Turkmenische Partner:

    •     Turkmenisches Polytechnisches Institut
    •     Turkmenisches Bildungsministerium
    •     Ministerium für Erdöl und Gas
    •     Staatliche Koorporation „Turkmenneft“
    •     Staatliche Koorporation „Turkmengas“
    •     Unternehmensverband „Turkmenneftgurluschik“
    •     Unternehmensverband „Turkmengasgurluschik“


    Ziele:


    •     Aufbau und institutionelle Sicherung eines Weiterbildungszentrums für fachübergreifende Berufsqualifizierung und Kompetenzsicherung im Gas- und Erdölsektor
    •     Bedarfsorientierte Entwicklung und Durchführung von Weiterbildungskursen und Schulungen für Mitarbeiter der turkmenischen Gas- und Erdölunternehmen in den Bereichen: Transport und Logistik, Betriebswirtschaftslehre und fachbezogene Fremdsprachlehre sowie IT- und Managementwissen
    •     Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit durch Schaffung eines virtuellen internationalen Wissens- und Kompetenznetzwerks



    Projektbeschreibung:

    Das Projekt setzt an den in Turkmenistan festgestellten Defizite und Schwierigkeiten an und trägt durch die Aktivitäten dazu bei, die marktwirtschaftliche Entwicklung zu stärken, die Ökonomie in der technischen Ausbildung einzuführen sowie das moderne Management und fachbezogene Fremdsprachenkenntnisse auszubauen. Durch die Gründung eines Europäisch-Turkmenischen-Weiterbildungszentrums (ETWZ) soll ein systematischer und kontinuierlicher Wissenstransfer in die turkmenischen Unternehmen durch berufsbegleitende Qualifizierungen im ETWZ hergestellt werden und schafft somit eine institutionelle und organisatorische Grundlage, um notwendiges Fachwissen als Querschnittsqualifikation in kompakten Themenkreisen zu vermitteln. Das ETWZ wird in direkter Abstimmung mit den Bildungseinrichtungen und den Unternehmen zusammenarbeiten und sichert so den Austausch zwischen den europäischen Konsortiumsmitgliedern und den turkmenischen Kooperationspartnern. Dadurch wird gewährleistet, dass die turkmenische Universität ihren Absolventen dauerhaft den Zugang zu internationalen Kenntnissen für die nationalen Unternehmen ermöglichen und sich der Universitätsbetrieb in Richtung Internationalisierung entwickeln kann. Das Projekt zielt auf die Gründung und Etablierung der Weiterbildungseinrichtung auch im Anschluss an die Förderung, ein Businessplan und ein Gebührenmodell werden daher in der Endphase aufgestellt und verbreitet, so dass schon bei der Gründung eine nachhaltige Perspektive entwickelt wird.

    Das Projekt gründet sich auf die drei Kernbereiche Entwicklung des Weiterbildungsangebots, Trainerausbildung und Durchführung von Zielgruppen adäquaten Kursen und Schulungen.

    Eine systematische Evaluierung sorgt für die angemessene Anpassung von Lerninhalten und -methoden, sichert die Qualität und baut Strukturen auf, die mit Hilfe eines Business- und Finanzplans für die nachhaltige Existenz des Weiterbildungszentrums sorgen helfen. Während des Projektes wird ein Wissens- und Expertennetzwerk aufgebaut, das für die notwendige fachliche Weiterentwicklung sorgt und die Attraktivität der Qualifizierungsinhalte für die turkmenischen Unternehmen ausmacht. Beides, etablierte Strukturen und fachlich moderne Qualifizierungen, bilden die Grundlage für die gewünschte marktwirtschaftliche Öffnung der Privatwirtschaft in Turkmenistan.

    Weitere Informationen zu Tempus finden Sie hier.

    UNTERNEHMERBILDER IN DEUTSCHLAND UND POLEN

    Die fortschreitende Globalisierung und die damit verbundene Osterweiterung der Europäischen Union ziehen Veränderungen für die involvierten Länder nach sich. Seit dem EU-Beitritt Polens in 2004 prägt eine zunehmende Interaktion auch die Handelsbeziehungen zwischen deutschen und polnischen Unternehmern. Dabei erfahren traditionelle Werte, Normen und Wahrnehmungen eine gewisse Transformation in beiden Ländern.

    Veränderungsprozesse innerhalb der deutschen und polnischen Unternehmerkultur rücken ins Zentrum des Forschungsinteresses dieses Projekts. Insbesondere die Auswirkungen der Globalisierungs- und Europäisierungsprozesse auf das unternehmerische Potential in Deutschland und Polen sollen durch das Projekt analysiert werden.

    Im Laufe des Projekts werden im wissenschaftlichen KODE®- und KODE®X-Verfahren die vorhandenen Kompetenzen bei existierenden und potentiellen Existenzgründern in Deutschland und Polen identifiziert und einer Vergleichsanalyse unterzogen. Die ermittelten Kompetenzprofile liefern Aussagen über konvergierende und differierende Tendenzen in der Entwicklung eines unternehmerischen Potentials in beiden Ländern.

    Die Projektergebnisse werden abschließend aufbereitet, wissenschaftlich interpretiert und in Form einer Studie der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

    Gefördert wird das Projekt aus Mitteln der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung (DPWS).

     

    KICK OFF AM 11. MAI 2011

    Am 11. Mai 2011 fand an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld das Auftaktmeeting des neu bewilligten bilateralen deutsch-polnischen Projektes „Unternehmerbilder in Deutschland und Polen: Vergleich von Kompetenzen und Potentialen“ statt.

    PROJEKT LEONARDO DA VINCI COMPRO

    Durch Kompetenzprofile für Lernförderer die Altenpflege stärken (ComPro)
    Competence Profiles for learning supporters in Elderly Care.


    Das Leonardo da Vinci-Programm ist ein Aktionsprogramm der Europäischen Union für die berufliche Bildung, um den Europäischen Bildungsraum zu gestalten.

    Verstärkte europäische Zusammenarbeit in der Berufsbildung ist ein wichtiger Eckpfeiler des Ziels, die Europäische Union zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum weltweit zu machen. Am Programm teilnehmen können die 25 EU-Mitgliedstaaten plus Bulgarien, Island, Liechtenstein, Norwegen, Rumänien sowie die Türkei.

    In Kooperation mit der paritätischen Akademie ist die FHM an dem Leonardo da Vinci-Projekt „Durch Kompetenzprofile für Lernförderer die Altenpflege stärken (ComPro)“ beteiligt.


    Im Rahmen des Projektes sind wir verantwortlich für die

    •     Durchführung einer Bildungsbedarfsanalyse (BBA national) „QMB (Qualitätsmanagementbeauftragter) unterstützen arbeitsplatznahes Lernen in der Altenpflege“,
    •     dem Coaching der Qualitätsmanagementbeauftragten bzgl. ihrer lokalen BBA und
    •     der Projektevaluation unserer Aktivitäten
    •     Gemeinsam mit Prof. Dr. John Erpenbeck führen wir eine wissenschaftliche Untersuchung zur Generierung eines Anforderungsprofils für Lernförderer durch

    Weitere ausführliche Informationen finden Sie auf der Projekt-Internetseite.

    KONZIPIERUNG EINER KOMPETENZSCHNITTSTELLE 'HOCHSCHULE-WIRTSCHAFT'

    Partner:

    •     Fachhochschule des Mittelstands (FHM)
    •     Transferstelle Uniconsult, Universität Paderborn
    •     Stiftung „Bildung & Handwerk“
    •     Fachhochschule Kärnten
    •     Ökonomische Universität, Karaganda
    •     Ökonomische Universität, Almaty



    Ziele:

    Ziel es Projektes ist es, den kasachischen Hochschulen eine kurzfristige Unterstützung bei der Konzipierung einer Kompetenzschnittstelle „Hochschule – Wirtschaft“, zu geben.


    Projektbeschreibung:

    Die Wirtschafts- und Bildungsreformen in der Republik Kasachstan, die veränderten politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, verursacht durch den Übergang zu Marktwirtschaft, bedeuten auch für die kasachischen Hochschule neue Herausforderungen und verlangen insbesondere bei der Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und Wirtschaft neue Konzepte.

    Die stattgefundenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandlungsprozesse sowie die weitere dynamische Entwicklung und Globalisierung der Wirtschaft haben zur Folge, dass die Anforderungen an die Hochschulabsolventen sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Unternehmen permanent steigen. Insbesondere die Hochschulen sind hier aufgefordert die Studierenden adäquat der aktuellen Anforderungen der Wirtschaft auszubilden, um diesen den Berufseinstieg nach Möglichkeit einfach zu gestalten und den Unternehmen die erforderlichen Fach- und Führungskräfte zur Verfügung zu stellen.

    Das Konzept der Kompetenzschnittstelle „Hochschule-Wirtschaft“ soll durch eine Schnittstellenbeschreibung ein System präzisieren, durch das der Informations- und Wissenstransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft optimiert wird und die Qualität und Relevanz der Ausbildung bei den Arbeitgebern gesteigert wird. Die Schnittstellenbeschreibung soll unter Berücksichtigung der Ressourcen, Kompetenzen und Besonderheiten der jeweiligen Hochschule erstellt werden. In die konzeptionelle Erarbeitung der Kompetenzschnittstelle "Hochschule-Wirtschaft" soll organisatorisches, inhaltliches und strukturelles Know-how und das Erfahrungspotential der europäischen Partnereinrichtungen, der implizite Bedarf aus der Wirtschaft und der kasachischen Arbeitgeber sowie das Wissen und die Kompetenz der kasachischen Akademiker und Verwaltungskräfte einfließen.

    Das Hauptergebnis des Projektes soll die Entwicklung und Konzipierung einer Kompetenzschnittstellenbeschreibung sein, die die Optimierung der Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Wirtschaft zur Aufgabe hat. Durch die Entwicklung dieser Kompetenzschnittstelle sollen die Qualität und die Relevanz der Ausbildung verbessert werden und die Wirtschaft intensiver in Studium, Lehre und Forschung der Hochschulen einbezogen werden.

    Weitere Informationen zu Tempus finden Sie hier.

    FOTOREIHE "STUDIEREN IM AUSLAND!"

    Ziele:

    In diesem Projekt erstellt der Bachelor-Studiengang (B.A.) Kommunikationsdesign und Werbung an der FHM eine Fotoausstellung mit dem Leitmotiv „Studieren im Ausland“.


    Projektbeschreibung:

    Die Ausstellung porträtiert deutsche Studierende während ihrer Studienaufenthalte im europäischen Ausland.

    Die angehenden Absolventen des Fachbereichs Medien an der FHM besuchen ausländische Partnerhochschulen, um vor Ort Interviews mit deutschen Studierenden zu führen und fotografische Reportagen zu erstellen. Im Vordergrund stehen dabei die von Studierenden im Ausland erworbenen Erfahrungen. Sie sollen in der Ausstellung mit Hilfe von Fotos und beschreibenden Texten veranschaulicht werden.

    Die fertige Bilderausstellung wird an der FHM präsentiert und sie könnte künftig als eine Leih- oder Wanderausstellung gezeigt werden, die zu einem Studium im Ausland ermutigt.