Workshop des Instituts für Sportkommunikation: Gute Vereinskommunikation im Breitensport

Auf Einladung des Instituts für Sportkommunikation (IfS) der FHM Hannover trafen sich am Freitagnachmittag ehemalige und aktuelle Sportprojektepartner der FHM, sowie die Studierenden des Studiengangs „Sportjournalismus und Sportmarketing“. Unter der Überschrift „Vereinskommunikation“ wurde über die Kommunikationsmöglichkeiten eines Breitensportvereins debattiert. Vor Beginn der Diskussion hielt der Leiter des Instituts für Sportkommunikation, Prof. Dr. Marcus Bölz, einen Vortrag zu dieser Thematik.

Sport hat sich inzwischen zu einem wichtigen Bestandteil unseres Alltags entwickelt. Bereits im Breiten- und Freizeitsport müssen mittlerweile Angebote kreiert werden, um Bedürfnisse wie Gesundheit, Spaß und Geselligkeit befriedigen zu können. Wenn eben diese Vereine eine Zukunft haben wollen, muss ihnen der professionelle Spagat zwischen Dienstleistung und Kundenorientiertheit gelingen. Doch wie kann man Mitglieder heutzutage noch langfristig binden? Welche Rollen spielen Facebook und Twitter und wie wird eigentlich eine gute Pressemitteilung geschrieben? Diese und viele weitere Fragen standen, beim Initiator Prof. Dr. Marcus Bölz vom Institut für Sportkommunikation, im Fokus des Workshops „Vereinskommunikation“ am vergangenen Freitag.

Eingeladen zu diesem Thema wurden ehemalige und aktuelle Kooperationspartner des Modules „Sportprojekte“ im Studienbereich „Sportjournalismus und Sportmarketing“. Sowohl Motorsportvereine des ADACs, sowie hannoversche Handballvereine waren dabei vertreten.

„Tue Gutes und rede darüber.“ Nach diesem Motto leben Public Relations in der heutigen Sportgesellschaft. Die PR gilt inzwischen als das Kommunikationsinstrument im Sport. Doch wie können bereits Breitensportvereine sich dieses zu Eigen machen? „Grundsätzlich schafft die PR Vertrauen und Kontinuität für langfristige Beziehungen. Ein probates Mittel dafür sind beispielswiese regelmäßige Pressemitteilungen.“, so Prof. Dr. Marcus Bölz. Doch für die Vereinsmitarbeiter ist dabei von großer Relevanz wie eigentlich eine Pressemitteilung auszusehen hat. Uwe Pichlmeier, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit des Handballvereins Hannover Badenstedt: „Man darf nie vergessen: Die meisten von uns sind Amateure – wir haben diesen Beruf des Journalisten nie gelernt. Wir vergleichen unseren Text vielleicht mit anderen Veröffentlichungen, aber wir sind darauf angewiesen das gelernte Journalisten in Redaktionen unsere Pressemitteilungen lesen und redigieren.“

Im anschließenden Workshop zeigte der Leiter des Sportinstituts den Vereinsmitarbeitern, wie eine gute Kommunikation mit Journalisten, Sponsoren oder Mitgliedern aussehen sollte. „Umso differenzierter die Zielgruppe genommen wird, umso gezielter können die Maßnahmen ausgerichtet werden.“, erklärte Marcus Bölz. Besonders in der heutigen Zeit seien zwar Pressemitteilungen immer noch das am häufigsten genutzte Mittel, aber auch um soziale Medien, wie Facebook oder Twitter, käme man nicht mehr herum. Trotz alle dessen sollte immer auch ein persönlicher Kontakt mit der Zielgruppe gesucht werden. Wichtig seien dabei die Schulen, an denen Vereine gezielt neue Interessierte für ihre Sportart finden könnten.

 

 

Workshop an der FHM in Hannover