Wissensmanagement in den Unternehmen des Metall- und Elektrosektors

Erfolgreicher PROJEKTSTART „Wissensmanagement in den Unternehmen des Metall- und Elektrosektors“

Bielefeld. Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) führt gemeinsam mit den Partnern aus Slowenien, Slowakei, Lettland und Litauen ein Projekt zum Thema Wissensmanagement in KMUs aus dem Metall- und Elektrosektor durch. Zentrales Anliegen des Projektes, welches aus den Mitteln der Europäischen Union finanziell unterstützt wird, ist es, gemeinsam mit den Partnern aus der Wirtschaft praktikable Konzepte und Modelle zu entwickeln, die den Unternehmen die Einführung von Wissensmanagement in dem eigenen Betrieb erleichtern sollen. Seitens der FHM übernehmen Prof. Bernd Seel und Marianna Gevorski die wissenschaftliche Umsetzung des Projektes: Neben einer empirischen Untersuchung, führt die FHM eine Weiterbildung der Multiplikatoren aus den beteiligten Ländern durch und erarbeitet gemeinsam mit den Partnern ein Handbuch für die Unternehmen.

Wissensmanagement in den Unternehmen ist in den letzten Jahren zu einem wichtigen Thema avanciert. Viele Unternehmen, insbesondere große Konzerne bedienen sich unterschiedlicher Konzepte bei der Einführung und Umsetzung von Wissensmanagement und entwickeln mitunter komplexe Strukturen und Systeme, um dieses zu institutionalisieren. In den KMUs ist das Thema in dem Format noch nicht angekommen. Verschiedene Studien belegen aber, dass ein nachhaltiges Wissensmanagement in den KMUs immer mehr zu einem Erfolgsfaktor im nationalen und internationalen Wettbewerb wird. Denn aus betriebswirtschaftlicher Sicht bedeutet Wissen nicht nur Macht, sondern vor allem Erfolg. Die KPMG Studie von 2001 belegt, dass der Wissensanteil an der Gesamtwertschöpfung mindestens 60 Prozent beträgt, Tendenz steigend.  Vor diesem Hintergrund stehen die Unternehmen vor einer wichtigen Herausforderung die eigenen Wissensbestände zu sichern und weiter zu entwickeln.