Wie funktioniert crossmediale Kommunikation im Mittelstand?

BIELEFELD. Der Arbeitskreis „Kommunikation im Mittelstand“ der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) war am vergangenen Mittwoch zu Gast an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld. Vertreter aus Wissenschaft und Praxis diskutierten und erarbeiteten, welchen Herausforderungen Kommunikatoren sich in Zukunft stellen müssen.

Wie kommuniziert der Mittelstand? Welche crossmedialen Plattformen sind sinnvoll und was sollte ein Kommunikator beherrschen? Mit diesen Fragen eröffnete die Leiterin des Arbeitskreises für Kommunikation im Mittelstand,  Monika Prött, den gemeinsamen Arbeitstag und forderte die Teilnehmer auf, ihre Expertise einzubringen.

Im Rahmen des ersten Vortrags warf Jens Voshage, Co-Leiter des Arbeitskreises, grundlegende Fragen zu crossmedialen Entwicklungen auf. Durch seinen Impulsvortrag spannte er das Themengebiet auf und schuf die Grundlage für die darauffolgende Arbeitsrunde. In kleinen Gruppen diskutierten die Teilnehmer die  Frage, wie sich die Kommunikation durch crossmediale Rahmenbedingungen verändert. Professor Astrid Kruse, Dekanin des Fachbereichs Medien der FHM, beleuchtete in einem zweiten Impulsvortrag die Entwicklung der Kommunikation im Mittelstand aus der wissenschaftlichen Perspektive und präsentierte den aktuellen Forschungsstand. „Eine große Herausforderung liegt nach wie vor in der Etablierung einer strategischen Kommunikation. In Unternehmen, in denen der Kommunikationsverantwortliche eng an die Führungsentscheidungen angebunden ist, kann erfolgreicher kommuniziert werden.“ resümiert Professor Kruse.  Ferner zeigte sie auf, wie viel Potenzial die Kommunikation im Mittelstand hat: „Der Mittelstand steht für innovative Produkte und authentische Führungspersönlichkeiten. Diese Erfolgsgeschichten verdienen es, crossmedial erzählt zu werden.“

Die darauf folgenden Arbeitsrunden beschäftigten sich mit verschiedenen Aspekten der crossmedialen Kommunikation im Mittelstand. Burkhard Remmers, Leiter Internationale Kommunikation bei Wilkhahn, schloss die Veranstaltung mit einem Best-Practice-Vortrag über die Herausforderung der Multi-Channel-Kommunikation, von der Content-Entwicklung zur erfolgreichen Vermarktung am Beispiel ON® und IN.

Die nächste Sitzung des Arbeitskreises „Kommunikation im Mittelstand ist für das Frühjahr 2016 geplant.

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