Virtual Reality & Rocket Science erleben – Girl’s Day im Fachbereich Medien und im Bereich New Engineering der FHM

Bielefeld. Wie wird eine Virtual Reality (VR) Anwendung konzipiert? Welche technischen Komponenten müssen berücksichtigt werden und wie funktioniert VR überhaupt? Zwanzig Schülerinnen haben gestern am Girl’s Day an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) die Möglichkeit ergriffen, hinter die Kulissen von einem typisch Männer dominierten Beruf zu blicken. Gerade die technischen Berufe in der Medienbranche im Bereich der Medienproduktion sind davon betroffen.

Die Teilnehmerinnen haben sich einen ganzen Vormittag mit den Themen Virtual und Augmented Reality auseinandergesetzt und verschiedene Einblicke und Perspektiven erlangt. Natürlich wurde VR nicht nur theoretisch beleuchtet. Die Schülerinnen hatten außerdem die Möglichkeit, VR im Virtual Reality Studio der FHM selbst zu erfahren und auszuprobieren. Ferne Gipfel wurden erklommen, Galaxien bestaunt und der menschliche Körper analysiert. Begeistert stellten die Teilnehmerinnen fest, dass VR nicht nur im Gaming Bereich Anwendung findet, sondern auch in der Medizin, in der Touristik, der Industrie oder Bildung. Nach den ersten Erfahrungen entwickelten die angehenden VR Medienproduzentinnen in kleinen Gruppen unter Anleitung Konzepte für eine eigene VR oder AR Anwendung. Am Ende des Tages wurden diese innovativen Konzepte vorgestellt und diskutiert. Die Konzepte begeisterten nicht nur ob ihres Ideenreichtums, sondern auch durch die tolle Präsentation dieser.

Ein nicht weniger spannendes Programm bot der Fachbereich New Engineering, welcher vierundzwanzig Mädchen für den ebenfalls stark durch Männer dominierten Berufs des Ingenieurs begeistern sollte. Nachdem den naturwissenschaftlich interessierten Mädchen das Thema Raketentechnik im Rahmen einer kurzen Physikvorlesung theoretisch erläutert wurde und sie lernten, wie eine Rakete funktioniert und warum es so schwierig ist zum Mars zu reisen, folgte eine praxisnahe Umsetzung. Denn für den Girl’s Day hatte Hochschullehrer Thomas Stiefelhagen selbst konzipierte Wasserraketen mitgebracht, die von den Mädchen im Freien gestartet und erfolgreich in die Luft gebracht werden konnten. 

Wir freuen uns schon auf den nächsten Girl’s Day!