Und Action! Das war der Medientag am Campus Köln

Welche Rolle spielen Social-Media-Kanäle für Unternehmen? Was für Fähigkeiten benötigt ein Moderator? Wie lassen sich Emotionen auf verschiedene Weise performen und welche Virtualität wird irgendwann einmal reell? Auf dem gestrigen Medientag gaben vier exklusive Kurzworkshops an der FHM Köln Einblicke in die Welt der Medien – aus ganz verschiedenen Perspektiven.

Schülerinnen und Schüler sowie Studieninteressierte konnten an diesem Tag zwischen den Workshop-Themen Moderation, Schauspiel, Virtual Reality und Social Media wählen. Anna-Katharina Schubert, freie Journalistin (WDR), eröffnete den Tag mit dem Workshop „Moderation“ und zeigte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Techniken einer erfolgreichen Selbstpräsentation vor der Kamera. Nach einem theoretischen Input hieß es „ab vor die Kamera“ und es wurden Moderationen simuliert.

Parallel dazu führten die freiberuflichen Schauspieler Celina Engelbrecht und Frank Baumstark in die Welt der Bühnenkunst und Live Performance ein. Eingangs wurden Ausbildungsinhalte eines Schauspielstudiums und mögliche Berufsfelder thematisiert, woraufhin verschiedene Ansätze des Schauspiels, ebenso wie die Funktionen des Stimmapparats, im Mittelpunkt des Workshops standen. Nach dem theoretischen Input durften sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der freien Improvisation präsentieren.

In dem Workshop „Snapchat, Instagram & Co. - Wie Unternehmen sie nutzen“, abgehalten von Prof. Dr. Sascha Lord, wissenschaftlicher Leiter der FHM Köln, ging es um den professionellen Einsatz sozialer Medien. Im Fokus standen die Sensibilisierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Nutzung von Social Media, Unterschiede in der privaten und unternehmerischen Verwendung verschiedener Kommunikationskanäle sowie das Erstellen von Storyboards mit anschließender Umsetzung in Snapchat-Stories.

Der vierte Workshop beschäftigte sich mit virtueller Realität. Julian Polley (M.A. Crossmedia & Communication Management) präsentierte die VR-Technologie im VR-Labor der FHM Köln und ließ Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Aufsetzen der VR-Brille HTC Vive in virtuelle Räume abtauchen. Verschiedene VR-Anwendungen kamen zum Einsatz und die Beteiligten diskutierten zukünftige Einsatzgebiete von VR sowie Chancen und Risiken, die mit dem Einsatz der Technik einhergehen können.