„Tot oder Lebendig“ – Hape Meier beim EXPERT.CIRCLE in Bamberg

Dies war wohl die prägnanteste Aussage von Hape Meier bei EXPERT.CIRCLE am vergangenen Donnerstag zum Thema „Training und Rehabilitation im Leistungssport“. Im Kern bezieht sich Hannspeter Meier damit auf die Tatsache, dass Spitzensportler auch nach schwerwiegenden Verletzungen in Rekordzeit wieder fit für den nächsten Bundesligaeinsatz sein müssen. Nicht zuletzt spielen hier auch die eigenen Ansprüche der Sportler an sich selbst eine tragende Rolle. Ist der Sportler „lebendig“, so wird dieser alles Menschenmögliche tun, um bald wieder weiter machen zu können. Sei es nun aufgrund der Erwartungshaltung der Manager, Fans oder Mannschaft oder einfach nur, weil man im gehobenen Alter noch eine WM spielen möchte, so Meier. Ist der Spieler als „tot“ zu bezeichnen, gehöre er dem 57-Jährigen und seinem Rehazentrum „Valznerweiher“.

 

Spannend und amüsant gestaltete der Neumarkter insgesamt seinen Vortrag an der FHM Bamberg, der mit 50 Gästen, die sich sowohl aus Studenten der FHM, aber auch aus interessierten Sportlern und Pressevertretern zusammensetzten, gut besucht war. Interessant war hier vor allem der Vergleich zwischen dem Tätigkeitsprofil des sportmedizinischen Therapeuten in den 80er Jahren und heute. Analog zur fortschreitenden Veränderung der Behandlungsmethoden, änderte sich auch das Berufsbild tiefgreifend. Während sich Hape Meier früher noch mit den Sportlern bei einem kleinen Spielchen aufwärmte oder man zusammen das ein oder andere Bier genoss, werden heute ganz andere Maßstäbe an die Arbeit eines Rehabilitationstherapeuten und medizinischen Betreuers im Spitzensport angesetzt. Manche Behandlungsmethoden veralten, wie die Erstversorgung mit Eis oder das extensive Nutzen des Medikaments „Voltaren“, welche laut Meier auch schon mal das Frühstück ersetzte. Heute zählt primär das Triumvirat aus „Kühlen, Kompression, Entlastung“ bei der Akutversorgung.

 

Hape Meier zeichnete durch seine Mischung aus persönlicher Erfahrung und fachlicher Kompetenz für alle Anwesenden ein deutliches Bild von Therapieberufen im Leistungssport und den damit einhergehenden Herausforderungen. Für seinen Besuch und seinen spannenden Vortrag danken wir Hape Meier ganz herzlich!

Dies war wohl die prägnanteste Aussage von Hape Meier bei EXPERT.CIRCLE am vergangenen Donnerstag zum Thema „Training und Rehabilitation im Leistungssport“. Im Kern bezieht sich Hannspeter Meier damit auf die Tatsache, dass Spitzensportler auch nach schwerwiegenden Verletzungen in Rekordzeit wieder fit für den nächsten Bundesligaeinsatz sein müssen. Nicht zuletzt spielen hier auch die eigenen Ansprüche der Sportler an sich selbst eine tragende Rolle. Ist der Sportler „lebendig“, so wird dieser alles Menschenmögliche tun, um bald wieder weiter machen zu können. Sei es nun aufgrund der Erwartungshaltung der Manager, Fans oder Mannschaft oder einfach nur, weil man im gehobenen Alter noch eine WM spielen möchte, so Meier. Ist der Spieler als „tot“ zu bezeichnen, gehöre er dem 57-Jährigen und seinem Rehazentrum „Valznerweiher“.

Spannend und amüsant gestaltete der Neumarkter insgesamt seinen Vortrag an der FHM Bamberg, der mit 50 Gästen, die sich sowohl aus Studenten der FHM, aber auch aus interessierten Sportlern und Pressevertretern zusammensetzten, gut besucht war. Interessant war hier vor allem der Vergleich zwischen dem Tätigkeitsprofil des sportmedizinischen Therapeuten in den 80er Jahren und heute. Analog zur fortschreitenden Veränderung der Behandlungsmethoden, änderte sich auch das Berufsbild tiefgreifend. Während sich Hape Meier früher noch mit den Sportlern bei einem kleinen Spielchen aufwärmte oder man zusammen das ein oder andere Bier genoss, werden heute ganz andere Maßstäbe an die Arbeit eines Rehabilitationstherapeuten und medizinischen Betreuers im Spitzensport angesetzt. Manche Behandlungsmethoden veralten, wie die Erstversorgung mit Eis oder das extensive Nutzen des Medikaments „Voltaren“, welche laut Meier auch schon mal das Frühstück ersetzte. Heute zählt primär das Triumvirat aus „Kühlen, Kompression, Entlastung“ bei der Akutversorgung.

Hape Meier zeichnete durch seine Mischung aus persönlicher Erfahrung und fachlicher Kompetenz für alle Anwesenden ein deutliches Bild von Therapieberufen im Leistungssport und den damit einhergehenden Herausforderungen. Für seinen Besuch und seinen spannenden Vortrag danken wir Hape Meier ganz herzlich!