Raus aus dem Hörsaal, rein ins Labor: Psychologie-Ersttrimester der FHM Köln zu Gast im MEG-Forschungslabor Düsseldorf

„Was geht bei dem im Kopf vor?“ Das haben sich wohl alle schon das ein oder andere Mal gefragt. Unsere Ersttrimester des BA Psychologie haben sich diese Frage ganz sprichwörtlich gestellt und waren zu ihrer Klärung zu Gast bei Hirnforschern im Institut für Klinische Neurowissenschaften und Medizinische Psychologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Dort bekamen sie von Dr. Katja Biermann-Ruben und ihrem Kollegen Dr. Markus Butz eine anschauliche Einführung in die Methode der sogenannten Magnetenzephalographie (MEG). Damit lassen sich feinste zeitliche Veränderungen in der Aktivität des Gehirns messen, zum Beispiel wenn ein Mensch eine bestimmte Aufgabe ausführt.

Hands on!

Danach wurde es praktisch: Professor Bettina Pollock hat unseren angehenden Psychologen im zweiten Teil der Exkursion die Funktionsweise von Neurostimulationsmethoden erläutert. Eine davon war die sogenannte transkranielle Magnetstimulation (TMS). Was genau das ist? Durch die Magnetstimulation kann die motorische Hirnrinde dazu gebracht werden, den eigenen Fingern zu befehlen, sich zu bewegen – ohne, dass man sich eigentlich bewegen wollte! Diese faszinierende Demonstration konnten unsere Studis am eigenen Leib erfahren – und waren gleichermaßen begeistert und beeindruckt!

Begleitet wurde die Gruppe von Studiengangsleiterin Professor Dr. Melanie Jonas, die die Exkursion im Rahmen des Moduls „Einführung in die Gebiete und Forschungsmethoden der Psychologie“ organisierte.

Hirnstimulation mit transkranieller Magnetstimulation (TMS)