QAMEL-Projektteam trifft sich in Berlin

Die Akademie Schmöckwitz in Berlin war vom 11. bis 12. Februar 2016 Treffpunkt des internationalen Projektteams des durch die Europäische Kommission geförderten Tempus-Projekts „QAMEL“. 27 WissenschaftlerInnen aus Deutschland, Frankreich, Litauen, Kasachstan, Kirgisistan und Turkmenistan diskutierten dort über die Entwicklung von Lehrszenarien unter Einsatz von verschiedenen eLearning Tools.

Das Treffen hat im Rahmen des EU-geförderten Tempus-Projekts „Einführung des Qualitätsmanagement in eLearning an zentralasiatischen Hochschulen“ stattgefunden. Zum fünften Mal kamen die internationalen Hochschulpartner zusammen, um sich über die bisher erzielten Ergebnisse auszutauschen und neue Facetten des eLearning zu entdecken. Der Fokus lag dabei auf der Erprobung von erlernten eLearning-Methoden und -strategien an den neun Partnerhochschulen aus den Ländern Kasachstan, Kirgisistan und Turkmenistan.

„Seit unserem letzten gemeinsamen Meeting im September 2015 haben zentralasiatische Kollegen und Kolleginnen die gemeinsamen Planungen recht erfolgreich umgesetzt“, meint der wissenschaftliche Projektleiter an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Professor Dr. Christoph Brake. „Während des Meetings wurden uns neun Trainingskonzepte für eLearning-Didaktik vorgestellt, die von bereits geschulten eLearning-Instruktoren an den Partnerhochschulen entwickelt und für Hochschullehrende angeboten wurden mit dem Ziel, diese im Umgang mit innovativen eLearning-Techniken zu qualifizieren. Insofern haben wir beobachtet, wie das einmal erworbene Know-how an den Hochschulen implementiert und verbreitet wird“, setzt Professor Brake fort. „Zugleich demonstrieren unsere zentralasiatischen Partner immer mehr Verständnis für Qualitätssicherung der zu entwickelnden eLearning-Angebote“, fügt die Projektkoordinatorin Olga Zubikova hinzu. „Hierbei wurde nochmal auf die Rolle der eLearning-Zentren eingegangen, die an den Partnerhochschulen im Laufe des Projekts etabliert worden sind: diese wachsen an ihren neuen Aufgaben und übernehmen immer mehr Verantwortung bei der Einführung des eLearning an Hochschulen“.

In den nächsten Monaten werden ausgewählte Hochschullehrende ihre "Pilot"-Kurse mit eLearning-Anteil an allen neun beteiligten Partnerhochschulen in Kasachstan, Kirgisistan und Turkmenistan selbstständig entwickeln und umsetzen. Die Zwischenergebnisse werden dem internationalen Projektkonsortium Ende Mai 2016 im litauischen Kaunas vorgestellt.

Dieses Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.