Projektabschluss mit Kooperationspartner Kremer Racing: Elektromobilität im Motorsport

Wie könnte die Zukunft der Elektromobilität oder gar des E-Racing aussehen? Mit dieser Frage beschäftige sich ein Projektteam des Bereichs Sportjournalismus & Sportmarketing in Zusammenarbeit mit dem Kölner Motorsportteam Kremer Racing, einem Urgestein im Langstrecken-Rennsport.

Die Herausforderungen für die europäische Automobilindustrie werden sich in Zukunft noch verschärfen und die Entwicklung schreitet weiter in Richtung Elektromobilität voran – auch im Bereich des Motorsports. Kremer Racing sieht hier großes Potenzial und möchte seine über 50 Jahre Erfahrung im Langstreckensport für neue Entwicklungen nutzen. So beauftragte der Kooperationspartner der FHM Köln eine studentische Projektgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Groll damit, ein Konzeptpapier anzufertigen. Nach vier Monaten Recherche und Gesprächen mit verschiedenen Experten aus der Branche präsentierte das Team die Ergebnisse am vergangenen Donnerstag vor der Geschäftsführung von Kremer Racing. Das Konzeptpapier spiegelt die derzeitige Situation auf dem Markt wider, informiert über die Chancen und Risiken der Elektromobilitätsbranche mit besonderem Fokus auf Rundstreckenrennen  und gibt Handlungsempfehlungen für die Gewinnung strategischer Partner, die es zur Entwicklung eines Elektro-Rennwagens benötigt.

Nun gilt es die nächsten Schritte einzuleiten und die Umsetzung auszuloten. „Es war spannend sich thematisch mit etwas zu beschäftigen, dass faktisch noch nicht am Markt besteht. Da wir alle das Rennfahren im Blut haben, war es eine tolle Möglichkeit unsere Leidenschaft in der Praxis auszuprobieren“, so Henning Otto, Student im Bereich B.A. Sportmarketing & Sportjournalismus.