Neu: Master-Studiengang Crossmedia & Communication Management jetzt dual mit Zeitungsverlagen

Die staatlich anerkannte, private Fachhochschule des Mittelstands (FHM) beschreitet gemeinsam mit den Zeitungsverlagen Neue Westfälische, Lippische Landeszeitung und Die Glocke neue Wege in der Qualifizierung des journalistischen Nachwuchses. In nur drei Jahren können Studierende des dualen Masterstudiengangs M.A. Crossmedia & Communication Management sowohl einen Master- als auch einen Volontariatsabschluss erwerben. Möglich wird dieses innovative Studienangebot durch eine enge Verzahnung der fachwissenschaftlichen Journalistenausbildung der FHM mit der redaktionellen Praxis in den Zeitungsverlagen.

„Mit diesem Angebot eröffnen wir besonders engagierten Studierenden die Möglichkeit, parallel zum Studium bereits ein Volontariat zu beginnen. Damit verkürzt sich die Ausbildungszeit um ein Jahr“, erläutert Professor Dr. Astrid Kruse, wissenschaftliche Leiterin des Studienprogramms.

Die drei Zeitungen und die FHM initiieren damit ein innovatives Angebot für angehende Journalisten, die sowohl Theorie als auch Praxis verbinden wollen. Das Masterangebot der FHM bietet aktuelle Lehrinhalte unter anderem zum Bild- und Videojournalismus, Mobile Management und zu Social Media Technologien. In einer vertiefenden Betrachtung werden Studierende für crossmediales Arbeiten im redaktionellen Arbeitsablauf sensibilisiert und gleichzeitig befähigt, crossmedialen Journalismus technisch umzusetzen.

Die Studierenden dieses dualen Masterangebots absolvieren zunächst zwei Jahre das Masterprogramm der FHM zu den geltenden Studiengebühren. In dieser Zeit durchlaufen sie zum einen das im Studium fest verankerte Pflichtpraktikum von drei Monaten im Zeitungsverlag der Kooperationspartner. Zum anderen arbeiten sie studienbegleitend einmal in der Woche in der jeweiligen Redaktion und werden dafür nach Tarif bezahlt. Sowohl der BDZV als auch der DJV haben das Projekt gebilligt. Das dritte Jahr steht dann ganz im Zeichen der redaktionellen Praxis in den Verlagen.

Die Zeitungsverlage freuen sich ebenfalls über den Mehrwert des Modells. „Diese Mehrwert-Ausbildung ist ein vorbildlich angelegtes Joint-Venture und eine sehr gute, moderne Antwort auf die Herausforderung der Digitalisierung des journalistischen Angebots. Eine tolle Kombination aus Theorie und Praxis sowie ein Anschub für Berufseinsteiger. Bei allen beteiligten Verlagen wird die Gesamtkoordination des Dualen Masters deshalb auch direkt in den Chefredaktionen angesiedelt, was die Bedeutung des Projektes unterstreicht“, so NW-Chefredakteur Thomas Seim. Der Geschäftsführer der LZ, Ralf Freitag ergänzt: „Dieses duale Studium ist eine gelungene Antwort auf die Frage nach den künftigen Kompetenzen im Medienwandel. Mit ihm gewinnen auch Lokalzeitungen wie die Lippische Landes-Zeitung an Attraktivität für junge Menschen auf dem Weg zu einem modernen Journalismus." Der Stellvertretende Chefredakteur der Glocke Dirk Baldus lobt vor allem den Gemeinschaftsgedanken des Ausbildungsprojekts: „Wir wünschen uns, dass die Volontäre aller drei Häuser gemeinsam neue journalistische Projekte auf den Weg bringen.“

Studierende dieses 36 Monate dauernden Programms werden von den Zeitungsverlagen nach geltendem Tarifvertrag vergütet. Die Verlage schreiben jeweils eine Stelle für einen dualen Master aus, alle Bewerber durchlaufen sowohl das Auswahlverfahren der Hochschule als auch das der Zeitungsverlage. Bewerbungen für den neuen, dualen M.A. Crossmedia & Communication Management können direkt an die jeweiligen Zeitungsverlage gerichtet werden

Carsten Heil (stellvertretender NW-Chefredakteur), Dirk Baldus (stellvertretender Chefredakteur Die Glocke), Professor Dr. Astrid Kruse (FHM-Dekanin Fachbereich Medien), Martin Teschke (Chef vom Dienst LZ).