Mode, Lifestyle, Beauty und Stars = Cosmopolitan!

6-monatiges Praktikum im Mode- & Lifestylehimmel

Hanna Fecht, FHM-Studentin im Bachelor Medienkommunikation & Journalismus, absolviert derzeit ihre SIP-Phase bei dem Lifestyle-Magazin Cosmopolitan.

„Die SIP-Phase stand vor der Tür und bei allen Professoren hieß es: Wenn Sie einen guten Praktikumsplatz haben wollen, dann bewerben Sie sich rechtzeitig. Bei den ganz großen Unternehmen am besten sogar ein Jahr vorher. Nun ja, damit hatten sie nicht so ganz Unrecht. Ich schrieb meine Bewerbung an das Lifestyle-Magazin Cosmopolitan und bekam den Praktikumsplatz, in der Textredaktion. Dass mir fast ein Jahr vorher zugesagt wurde, hatte unter anderem den Vorteil, dass ich mich entspannt zurücklehnen konnte, was die verzweifelte Suche nach einem Praktikum anging und ich somit rechtzeitig mit der Wohnungssuche in München starten konnte, was wiederum auch so seine Zeit braucht.

Meine Entscheidung ein Praktikum bei der Cosmopolitan zu machen hatte zum einen damit zu tun, dass ich das Magazin typischerweise für ein Mädchen meines Alters gerne lese - dass man sich mit der Zeitschrift für die man arbeitet identifizieren kann, ist für mich Voraussetzung. Bei der Cosmopolitan war das definitiv der Fall, denn mir gefällt das Frauenbild der Cosmopolitan, was, wie ich finde, auch immer noch großen Einfluss auf das Selbstbild und Selbstwertgefühl der Frauen hat. Andererseits sehe ich bei der Cosmopolitan qualitativ hochwertigen Journalismus im Mode- und Lifestyle-Bereich, mit Inhalten, die genaustens und sorgfältig recherchiert werden.

Aber nun zum Wesentlichen: Ich habe eine wahnsinnig nette Redaktion erwischt, was meiner Meinung nach in einem Praktikum die halbe Miete ist. Denn immerhin sieht man seine Kollegen jeden Tag. Ich werde auf Augenhöhe und nicht nach dem Motto "ach, das ist eh nur die Praktikantin" behandelt. Ich bin jetzt seit ca. zwei Monaten dort. Anfangs bekam ich hauptsächlich Rechercheaufgaben, denn eine gute Recherche ist, in diesem Metier, bekanntlich alles. Nach und nach durfte ich dann kurze Texte verfassen, beispielsweise zu kommenden Kinofilmen, die ich mir vorab im Rahmen von Pressevorstellungen anschauen durfte. Außerdem habe ich, im Namen der „Cosmo“, auch diverse andere Veranstaltungen besucht. Mein persönliches Highlight war ein "Family and Friends-Screening" von Til Schweigers neuem Film "Honig im Kopf". Ja, Til Schweiger persönlich - und noch ein paar andere namhafte Personen - waren vor Ort. Mittlerweile habe ich auch eigene Themenfelder bekommen, die ich bearbeiten und dazu sogar selbst eigene Texte verfassen darf. Bald werde ich wahrscheinlich eine Zeit lang in die Beautyredaktion und vielleicht auch mal in die Moderedaktion reinschauen, denn dort werden wiederum ganz andere Schwerpunkte gesetzt.

Ich lerne in dem Praktikum Prozesse und Abläufe kennen, wie beispielsweise den ständigen Austausch der Redakteure mit der Grafik- und der Bildredaktion, die ich im Studium niemals hätte erahnen können. Das ist nun mein zweiter Monat in der Redaktion und ich bin dementsprechend gespannt, was mich noch alles erwartet. Ich kann aber jetzt schon festhalten, dass der Journalismus mit all seinen Facetten mich nun noch mehr fasziniert. So ein Praktikum hat echt seinen eigenen Wert und ich möchte auch nach dem Studium unbedingt noch in andere Redaktionen oder auch in Nachrichtenagenturen reinschauen, denn jedes Magazin, jede Zeitung oder eben jede Agentur hat eine ganz eigene Art zu arbeiten. Später kann ich mir aber durchaus vorstellen, fest für eine Frauenzeitschrift zu arbeiten. Denn allen Vorurteilen zum Trotz: Bei einer Frauenzeitschrift zu arbeiten heißt NICHT, dass sich dort nur kalorienzählende und eigensinnige Ladys befinden, die sich gegenseitig das Leben schwer machen - ganz im Gegenteil, in unserer Redaktion wird  gerne genascht und unter den Kolleginnen und Kollegen wird genauso konzentriert wie freundlich miteinander gearbeitet.

Mein Tipp: Man sollte ein Praktikum im Vorfeld nicht auf die leichte Schulter nehmen! Auch wenn ich nun schon fast wie meine Professoren klinge aber wer sich rechtzeitig bewirbt, hat die Freiheit, zwischen verschiedenen Praktikumsplätzen zu wählen und sich den auszusuchen, bei dem man sich schon im Bewerbungsgespräch besonders wohlgefühlt hat. Denn es kann eine unglaublich tolle Zeit werden, wenn man ein gutes Unternehmen erwischt und ist zudem eine gute Grundlage für Kontakte in die zukünftige Berufswelt.“