Kölsches Brettspiel mit crossmedialem Twist: Masterkurs der FHM Köln präsentiert Abschlussprojekt „Domstadtliebe“

Die Entwicklung eines Spiels ist ein komplexer Prozess und ein solches Projekt „crossmedial“ anzugehen eine ganz besondere Herausforderung. Sechs Monate hatten die Studierenden des M.A. Crossmedia & Communication Management der FHM Köln Zeit für die Umsetzung ihres Abschlussprojektes. Ergebnis ist das einzigartige Brettspiel „Domstadtliebe“, welches am vergangenen Mittwoch offiziell vorgestellt wurde.

Aufgabe des Projektleiters Prof. Dr. Sascha Lord war es, ein crossmediales Projekt mit mindestens einem haptischen Produkt auf die Beine zu stellen. In der Umsetzung des größten Projekts zum Abschluss ihres Studiums war die acht-köpfige Gruppe vollkommen frei. Die Liebe zur Stadt Köln und eine gewisse Nostalgie zu Spielen aus Kindheitstagen trieben die Ideenfindung voran. „Die Stadt Köln ist der kleinste gemeinsame Nenner der Gruppe, welcher mit verschiedenen Gefühlen verbunden ist“, erklärt Projektleiterin Anna-Lea Knubben. Somit lag es für die Studierenden auf der Hand, Stadt und Gefühl zu vereinen und etwas zu schaffen, das dies vielfältig abbildet und generationenübergreifend genutzt werden kann. Die Wahl fiel auf ein Brettspiel über die Stadt Köln mit dem Namen „Domstadtliebe“, welches auf den ersten Blick wenig crossmedial erscheint.

Die Crossmedialität entspringt in erster Linie dem Entstehungsprozess: Der Masterkurs führte rund 80 Interviews mit geborenen und zugezogenen Kölnern, die sie auf der Straße ansprachen und nach persönlichen Geschichten in Verbindung mit der Stadt fragten. Aus den Interviews entstanden echte kölsche Spielcharaktere und die Erzählungen veröffentlichte die Gruppe, ergänzt um selbst recherchierte „Funfacts“ zur Stadt, auf den Social Media Plattformen Facebook und Instagram sowie auf einer eigenen Website. Die dort verfügbaren Informationen erleichtern es dem Spieler, Wissensfragen zu beantworten und das Ziel – den Kölner Dom – möglichst schnell zu erreichen. In sogenannten Ereigniskarten tauchen während des Spiels Geschichten aus den Interviews auf, die sich online in voller Länge nachlesen lassen. „Die Studierenden konnten die in der Theorie erlernte Verknüpfung verschiedener Medien in die Praxis umwandeln und dabei ihre Leidenschaft und ihr Wissen zur Stadt Köln erweitern und unter Beweis stellen.“, resümiert Projektbetreuer Professor Lord.

Die Abschlusspräsentation am vergangenen Mittwochabend im Little Lui, einer echt kölschen Studentenkneipe, war ein voller Erfolg und bis auf den letzten Platz besetzt. Mit dem Event kam ein weiterer crossmedialer Moment hinzu, auf welchem der gesamte Prozess, von der Namensfindung über Logoentwicklung und Sponsorenakquise bis hin zur Produktion des Brettspiels nachgezeichnet wurde. Zwei Dinge standen dabei jedoch klar im Vordergrund: Die Liebe zur Stadt und eine große Portion Nostalgie, die bei den rund 70 Besuchern und Spielern nicht zu kurz kamen.

Weitere Impressionen finden Sie unter #domstadtliebe auf Instagram sowie unter www.domstadtliebe.de, auf Instagram und Facebook.