Kick-Off-Meeting zum Erasmus+ Projekt zur Integrierung von Geflüchteten

Die gegenwärtige Flüchtlingssituation ist ein wichtiger Bestandteil des europäisch-politischen Diskurses und weist nicht nur Erfolge auf. Umso mehr engagiert sich auch die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) mit verschiedenen Ansätzen auf diesem Gebiet, um ein weiteres Kompetenzfeld zu erschließen. Dazu wurde ein neues Erasmus+ Projekt auf den Weg gebracht: „New challenges – new answers: ECVET based competence validation and labour market inclusion model for migrants and refugees in Europe“ (kurz: NCNA).

Die gegenwärtige Flüchtlingssituation ist ein wichtiger Bestandteil des europäisch-politischen Diskurses und weist nicht nur Erfolge auf. Umso mehr engagiert sich auch die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) mit verschiedenen Ansätzen auf diesem Gebiet, um ein weiteres Kompetenzfeld zu erschließen. Dazu wurde ein neues Erasmus+ Projekt auf den Weg gebracht: „New challenges – new answers: ECVET based competence validation and labour market inclusion model for migrants and refugees in Europe“ (kurz: NCNA).

Vom 04.-05.10.2016 fand das Kick-Off-Meeting für das Projekt in Schwerin statt. Die FHM wird dem hohen Anspruch des Projekts gerecht, indem zwei Standorte sich mit der Thematik auseinandersetzen und so in bestem Falle das ganze Land Mecklenburg-Vorpommern abdecken werden: Rostock und Schwerin sind daher die gemeinsam ausführenden Standorte der FHM im Norden Deutschlands. Die wissenschaftliche Projektleitung liegt dabei bei Prof. Dr. habil Silke Pfeiffer, Unterstützung bekommt sie von Dustin Müller B.A. und Pia Winkler M.A.

Gegenstand des internationalen Forschungsprojektes sind asylberechtigte Flüchtlinge, die in den Arbeitsmarkt integriert werden sollen. Das EU-Projektteam beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Arbeitsintegrationsmodell für Geflüchtete unter Berücksichtigung ihrer individuellen Kompetenzen und Qualifikationen. Fokus wird dabei auf die Bereiche Holz, Metall, Konstruktion, Bau und Tourismus gelegt, in denen sowohl Experten als auch Geflüchtete hinsichtlich der Anforderungen des Arbeitsmarkts befragt werden. Erster Schritt ist darin die Befragung der Experten mithilfe eines standardisierten Fragebogens in allen Partner-Ländern und –Sprachen; zweiter Schritt sind dann individuelle Interviews mit Geflüchteten. Deren Vorerfahrungen, Qualifizierungen und Arbeitserfahrungen sollen dabei ebenso erhoben werden wie ihre beruflichen Perspektiven in Deutschland.

Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wird dann ein innovatives, zielgruppenorientiertes Bewertungsmodell für die Anerkennung vorheriger Erfahrungen & informellen Lernens von Geflüchteten entwickelt. Basis dafür sind unter anderem Lernergebnisse unter Berücksichtigung der Credit Points und Deskriptoren des Europäischen Qualifikationsrahmens und ECVET Tools. Ziel ist langfristig die nachhaltige Integration der Geflüchteten in die Arbeitsmärkte der Partnerländer.