Internationales Projektmeeting in Sotchi

Vom 14.-18. September 2016 kam das internationale Projekt-Konsortium von EURDiQ in Sotchi (Russland) zusammen, um das weitere Vorgehen und die bisherigen Ergebnisse im Erasmus+ Projekt zu besprechen. Frau Pia Winkler vertrat dabei die FHM als deutscher Partner in diesem Projekt.

Vom 14.-18. September 2016 kam das internationale Projekt-Konsortium von EURDiQ in Sotchi (Russland) zusammen, um das weitere Vorgehen und die bisherigen Ergebnisse im Erasmus+ Projekt zu besprechen. Frau Pia Winkler vertrat dabei die FHM als deutscher Partner in diesem Projekt.

Hierzu gab die zyprische Delegation am 15. September einen Einblick in ihre Tourismusindustrie. Frau Yianna Orphanidou und Frau Melpo Iacovidou berichteten, dass sich das Land mit gut 1,5 Mio. Touristen jährlich langsam wieder von der Finanz- und Griechenlandkrise erholt. Dies dient bereits als gutes Beispiel für die Kompetenzen, die die späteren Studierenden später brauchen werden: „Krisenmanagement für Tourismus-Destinationen“ könnte eines der späteren Module im geplanten Master-Studiengang werden.

Die verschiedenen Möglichkeiten für Touristen in Kirgistan wurden von Frau Elvira Sagintay vorgetragen, die sowohl das Bildungssystem, als auch die Tourismus-Industrie des Landes vorstellte. Es folgten angeregte Diskussionen mit Vertretern der russischen Industrie und dem interdisziplinären Projekt-Team, wie sich überhaupt eine Verknüpfung der Universitäten Russlands mit der Wirtschaft herstellen ließe. Bisher ist davon leider noch nichts zu spüren; dies ist also eine weitere Herausforderung für das Projekt-Konsortium. Anlässlich des internationalen Besuchs wurde am 16. September die Besichtigung des Sanatoriums „Frunze“ von der Sochi State University organisiert. Die verschiedenen medizinischen Angebote, wie beispielsweise Physiotherapie, Dampfbad und Heilkuranwendungen wurden ebenso vorgestellt, wie das neue touristische Konzept dahinter.

Aufbauend auf den Gedanken des Modules „Krisenmanagement“ gingen am 17. September auch die russischen Partner im Olympic Park von Sotchi auf die Terror-Gefahr ein. 2014 fanden hier die Olympischen Spiele statt; 2017 und 2018 werden die FIFA-Spiele ausgetragen. Auch für Formel 1 findet sich hier eine beeindruckende Schaustätte. Die Vorbeugung gegen etwaige Attacken spielt also auch hier eine herausragende Rolle.
Bisher ist davon natürlich nichts zu spüren – die Vertreter der insgesamt 16 Projektpartner wurden durch den riesigen Park geführt und erhielten weitere Details in dessen nachhaltige Nutzung. Sei es für Sportvereine, Privatpersonen oder eine täglich stattfindende Eis-Show – der Olympic Park wird auch weiterhin bestmöglich genutzt und durch verschiedene Aktivitäten ausgelastet. Das wiederum soll auch weiterhin für positive Tourismus-Zahlen in Sotchi sorgen. Im November kommt das Projekt-Konsortium in London erneut zusammen, um über die Kompetenzfelder der einzelnen Länder zu diskutieren und Ableitungen für den Master-Studiengang zu finden.

EURDiQ bedeutet “European Dimension in Qualifications for the Tourist Sector “. Inhaltlich geht es um den Transfer und die Entwicklung europäischer Standards im Bildungssektor auf die russische und kirgisische Bildungsbranche, mit speziellem Fokus auf Tourismus. Ziel des dreijährigen Projekts ist ein internationaler Master-Studiengang für Russland und Kirgistan, ebenfalls im Bereich Tourismus.