Internationales Partnermeeting von NCNA in Finnland

Kurz vor Weihnachten kamen die internationalen Projektpartner von „NCNA – New Challenges, New Answers“ zum dritten Meeting in Rauma, Finnland zusammen. Vom 13.12.-15.12.2017 debattierten Dustin Müller B.A. vom FHM-Campus Rostock und Pia Winkler M.A. vom FHM-Campus Schwerin mit den Partnern über die bisherigen Entwicklungen und den weiteren Verlauf des Projekts.

Ein Kern-Produkt des interdisziplinären EU-Projekts bildet ein Handbuch mit 31 Job-Beschreibungen auf EQR-Level 2 aus den Sektoren Holz, Metall, Bau und Tourismus. Hier finden verschiedene Zielgruppen Möglichkeiten, Beispiele und Erklärungen zur Kompetenzerfassung von Flüchtlingen. Diese werden ergänzt mit praktischen Beispielen aus allen Partner-Ländern und den jeweiligen Nutzungshinweisen für die Anwender. Die letzten Abstimmungen und Feinheiten konnten in Rauma vorgenommen werden, sodass das Handbuch im kommenden Monat finalisiert und in alle Partner-Sprachen übersetzt wird. Dieses Dokument baut auch auf dem Forschungsbericht der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) auf, der Anfang des Jahres von den Mitarbeitenden entwickelt wurde.

Im letzten Jahr des Projekts steht nun die Entwicklung einer Online-Plattform im Fokus aller Beteiligten. Sie ist das dritte Kern-Ergebnis des zweijährigen Projekts und bietet die Möglichkeit eines persönlichen Integrations-Plans für Flüchtlinge. Die Plattform soll dabei helfen, Flüchtlinge in eine der vier Branchen vermitteln zu können, in dem sie zunächst ein Abbild der Kompetenzen, Kenntnisse und Fertigkeiten gibt und gleichermaßen potentielle Arbeitgeber bündelt, die hier einen Pool an potentiellen Kandidaten finden. Die Flüchtlinge sollen dabei individuell von den Partner-Einrichtungen betreut werden, um ihren Fortschritt sichtbar zu machen und eventuelle Schwächen oder Kompetenz-Lücken zu minimieren. Dafür findet im März 2018 ein Training für Experten und Helfende statt, bei dem die Pilot-Phase und die informelle Kompetenzgewinnung eine große Rolle spielen werden. Die FHM wird auch hier weiterhin effektiv unterstützen und an der Gestaltung des internationalen Projekts mitwirken.