Internationaler Tourismus in Europa und Russland: Sankt Petersburg ergibt Vergleiche im Rahmen des Projekts EURDiQ

In dem internationalen Erasmus+ Projekt „EURDiQ“ sind die 16 Projektpartner wieder einen Schritt weitergekommen: Im fantastischen Sankt Petersburg wurden die touristisch-strategischen Entscheidungen und Ausrichtungen der einzelnen Länder präsentiert und vorgestellt. Ziel des Projekts ist der Transfer von Bildungsstandards in Europa auf die Systeme in Russland und Kirgistan, was sich im vollständigen Namen des Projekts auch wiederspiegelt: EURDiQ steht für “European Dimension in Qualifications for the Tourist Sector“.

In dem internationalen Erasmus+ Projekt „EURDiQ“ sind die 16 Projektpartner wieder einen Schritt weitergekommen: Im fantastischen Sankt Petersburg wurden die touristisch-strategischen Entscheidungen und Ausrichtungen der einzelnen Länder präsentiert und vorgestellt. Ziel des Projekts ist der Transfer von Bildungsstandards in Europa auf die Systeme in Russland und Kirgistan, was sich im vollständigen Namen des Projekts auch wiederspiegelt: EURDiQ steht für “European Dimension in Qualifications for the Tourist Sector“.

Bei gleichzeitiger Diskussion zum Status Quo der Bildungsstandards in den verschiedenen Partnerländern wurde so auch die momentane Tourismus-Situation festgehalten. Frau Olga Subakova von der Financial University in Moskau präsentierte eindrucksvoll die russische Denkweise in Bezug auf den Wirtschaftsfaktor Tourismus. Die Zahl der Reiseveranstalter nimmt ab, ebenso sind die Destinationen Ägypten und Türkei aufgrund der politischen Lage versagt. Gleichzeitig nimmt jedoch der Tourismus weiter zu; die Hauptzielgruppe findet sich in China wieder. Eine Einschätzung zum lettischen Markt folgte von Frau Ilona Ansone, die sich auf ein neues Qualitätssiegel in Lettland spezialisierte. Die Entwicklung des Tourismus-Sektors in Deutschland und die Einwirkungen der demografischen Veränderungen wurde anschließend von Frau Pia Winkler und Herrn Prof. Dr. Gerald Wetzel dargestellt. Diskussionen zu touristischer Infrastruktur und Bedingungen für das effektive Funktionieren innerhalb der Tourismuswirtschaft folgten ebenso wie erste Vorschläge für die Entwicklung des gemeinsamen Master-Studiengangs für Russland und Kirgistan.

Innerhalb der drei Arbeitstage vom 23. bis 25. Mai 2016 konnten auf diese Weise verschiedene europäische, russische und kirgisische Perspektiven und Erfahrungen ausgetauscht werden. Dabei konnten auch Beispiele aus dem Service-Bereich bei einem gemeinsamen Abendessen erlebt werden. Alle Fotos, Dateien und Dokumente werden dann auch bald auf dem neuen Internetauftritt www.eurdiq.eu verfügbar sein. In den weiteren Monaten werden nun auch alle Verträge unterzeichnet sein und die inhaltliche Arbeit im Projekt bis zum nächsten Treffen in Sochi vorangetrieben.