Inklusion und Potentialanalysen – FHM überreicht Oberbürgermeister von Münster Abschlussbericht eines gemeinsamen Forschungsprojektes

Professor Dr. Tim Brüggemann, Leiter des FHM Instituts für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (IWK), betreute von Seiten der FHM drei Jahre lang das Forschungsprojekt „IBO“ (Inklusive Berufsorientierung). Im Auftrag des Amtes für Schule und Weiterbildung der Stadt Münster wurde an drei städtischen Schulen, die inklusiv arbeiten, erprobt, wie sich Potentialanalysen im Rahmen der schulischen Berufsorientierung umsetzen lassen. Finanziert wurde das Vorhaben von der Sparkasse Münsterland-Ost.

Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU) lud nun am Dienstag, den 16. Mai 2017 zu einer gemeinsamen Pressekonferenz an die Fürstin-von-Gallitzin Realschule nach Münster. Im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern, Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Schulen, der Städte Münster und Warendorf, dem Vorstand der Sparkasse Münsterland-Ost und der Presse wurden die Erfahrungen mit den durchgeführten Potentialanalysen besprochen und Prof. Dr. Tim Brüggemann und das Wissenschaftlerteam erläuterten die Vorgehensweise der wissenschaftlichen Begleitung und deren Befunde.

Insgesamt habe sich das Verfahren in Münster bewährt, so Prof. Dr. Brüggemann, aber mittels der gegebenen Handlungsempfehlungen kann die Effektivität in den nächsten Jahren noch gesteigert werden. Alle Anwesenden waren sich einig, dass eine Unterstützung am Übergang Schule-Beruf sinnvoll ist und die Potentialanalysen weiterhin individuell und passgenau umgesetzt werden müssen. Wie dies optimiert werden kann, wird im Bericht, den die Forscher den Verantwortlichen vor Ort übergaben, skizziert.

Oberbürgermeister Markus Lewe (3.v.r.) und die Leiterin der Fürstin-von-Gallitzin-Schule, Andrea Preuß, in der zweiten Reihe neben Markus Schabel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Münsterland Ost (r.) sowie des Leiters des Amtes für Schule und Weiterbildung, Klaus Ehling (l), und Prof. Tim Brüggemann, FHM Bielefeld (2.v.l.), Prof. Sylvia Rahn, Uni Wuppertal (4.v.l.), Ronald Fernkorn, Leiter Regionales Bildungsbüro (5.v.l.). Und natürlich die Schülerinnen und Schüler. Foto: Presseamt Münster.