Freiwilligenmanagement als potenzielles Arbeitsfeld: Einblicke in der Diakonie Michaelshoven e.V.

Studierende der Sozialen Arbeit waren zu Gast beim größten diakonischen Träger des Kölner Raums: der Diakonie Michaelshoven. Empfangen wurden sie von Diplom-Pädagoge und Psychotherapeut Carlos Stemmerich, der in der Diakonie als Freiwilligenkoordinator fungiert.

Stemmerich gab Einblicke in seinen täglichen Arbeitsablauf und klärte über die Entwicklung des Freiwilligenmanagements auf, welches er im Jahr 2009 in der Diakonie einführte. In diesem Teilbereich des Personalmanagements stehen die Betreuung der ehrenamtlichen Mitarbeiter und deren effizienter Einsatz im Fokus, sodass Planung, Organisation, Aus- und Bewertung der Freiwilligenarbeit in das Tätigkeitsfeld fallen. Der Pädagoge erläuterte zudem die Strukturen und Prozesse in der Freiwilligenkoordination und sprach über mögliche Schulungen und Einsatzgebiete der Ehrenamtlichen. Zur Ausübung dieser klassischen Managementtätigkeit ist eine Qualifizierung notwendig, die über Weiterbildungen erlangt werden kann. Hier werden spezifische Fach- und Methodenkompetenzen sowie die soziale Kompetenz geschult. Aufgrund des aktuellen Fachkräftemangels gewinnt der Bereich mehr und mehr an Bedeutung und stellt für die Studierenden ein attraktives Arbeitsfeld dar.

Die Diakonie Michaelshoven e.V. besteht seit mehr als 60 Jahren und unterstützt Menschen in Köln und Umgebung in allen sozialen Belangen. Die 2.000 Mitarbeiter und 400 Ehrenamtlichen betreuen jährlich rund 14.000 Menschen in mehr als 100 Einrichtungen.

Studierende der FHM zu Besuch bei der Diakonie Michaelshoven e.V.