FHM-Teilnahme an internationaler Konferenz zur Digitalisierung im Iran

Anlässlich der internationalen Konferenz zu Cloud Computing und Digitalisierung reiste eine Delegation der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) vom 19.-22.12.17 in den Persischen Golf, um auf der Insel Kisch den Experten aus aller Welt zu lauschen und selbst mit einem Vortrag zu den aktuellen Trends aktiv beizutragen. Prof. Dr. Anne Dreier, Rektorin der FHM, reiste gemeinsam mit dem Geschäftsführer der FHM, Prof. Dr. Richard Merk, wie auch dem Prorektor für Forschung und Entwicklung Prof. Dr. Volker Wittberg unter Leitung von Dr. Hamid Doost Mohammadian als Iran Project Leader der FHM auf die Insel im Persischen Golf. Dort wurden sie am 20.12. von einer Delegation der Sharif University of Technology International Campus (SUTIC) empfangen. Unter anderem wurden sie begrüßt von Dr. Ali Selkgharafi, dem Kanzler der SUT und auch dem Leiter des Internationalen Campus‘ der Universität Dr. Amir Khoei. In den Gesprächen ging es um das Professional Post-Doktoranden Programm, ein Bachelor-Double-Degree-Programm wie auch die Etablierung eines Zentrums für Nachhaltigkeit, Energie-Management und Umweltschutz im Iran.

Basierend auf diesem Vertrag erfolgt im Januar 2018 der Auftakt für das Doktoranden-Programm, zu dem zwei Austausch-Professoren der FHM auf die Insel Kisch fliegen werden, um Lehrveranstaltungen im Bereich „Design Optimierung“ zu geben. Prof. Dr. Stephan Schmitz wird dafür am Jahresanfang gemeinsam mit Dr. Hamid Doost Mohammadian erneut zum Persischen Golf reisen.  Ein weiteres Ergebnis der Gespräche ist die Verständigung zur Durchführung einer internationalen Konferenz in Berlin Ende August an der FHM. Hier werden iranische Partner eingeladen, um zum Thema „Engineering Management“ zu referieren und gemeinsam mit internationalen Partnern zu debattieren.

Der folgende Tag stand daraufhin ganz im Zeichen der Konferenz. Die FHM stellte ihre neuesten Ergebnisse in den Bereichen Entrepreneurship und Digitalisierung vor. Die Delegation stellte dabei aktuelle Forschungsprojekte, wie den Digitalisierungsindex und die nun folgende Erweiterung vor. Anschließend konnten sich alle Beteiligten mit dem internationalen Publikum zu deren Auffassungen, Innovationen und Aussichten verständigen. Den Abschluss bildete schließlich die festliche Begehung der „Jalda Nacht“ – der längsten Nacht des Jahres.

Durch die Teilnahme an der internationalen Konferenz konnte das Image und die Wertschätzung der FHM im Iran weiter bestärkt werden. So konnten auch neue Trends in der Digitalisierung global betrachtet und debattiert werden, die wiederum in den Standorten der FHM ihren Niederschlag finden.