FHM Schwerin in Prag: Kick-Off-Meeting im EU-Projekt „MIECAT“

Vom 25.-27.10.2017 kamen die Partner des internationalen Erasmus+ Projekts MIECAT erstmalig in der größten Universität der Tschechischen Republik – der University of Economics – in Prag zusammen. MIECAT ist das Akronym für “Methodology of Interpretation of European Cultural Heritage through Attractions in Tourism” und damit die Bezeichnung für das dreijährige Projekt. Sechs Universitäten und Hochschulen in Europa erarbeiten hier ein gemeinsames Modul für einen Bachelor- oder Master-Studiengang. Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Schwerin übernimmt in diesem Projekt die Planung und Konzeption zu gastronomischen Traditionen im Rahmen des Welterbes. Wissenschaftliche Projektleitung übernimmt Prof. Dr. Treu, die wissenschaftliche Koordination liegt in den Händen von Pia Winkler M.A., die als Repräsentantin der FHM nach Prag reiste.

Dieser dreht sich um das Thema Welterbe und dessen Neu-Interpretation für den Tourismus. Konkret entsteht ein Modul, das an allen Hochschuleinrichtungen implementiert und dann von den Studierenden an allen Einrichtungen konsumiert werden kann. Unabhängig an welcher Institution sich die zukünftigen Studierenden dann ihr Wissen aneignen können sie dieses Modul in sechs verschiedenen europäischen Ländern besuchen und dafür die Credit Points anerkannt bekommen. Das Modul deckt dabei Themen wie architektonisches, musikalisches und gastronomisches Kulturerbe ab und erklärt anhand von Fallstudien die praktische Umsetzung und Anwendung.

Den Aufbau, die Inhalte und die Vergabe von Credit Points waren nur einige der Diskussionpunkte, die die interdisziplinären Partner in Prag besprachen. Das gemeinsame Treffen ist der Auftakt zu dem EU-Projekt, in dem es nun um die konkrete Planung und Integration des Moduls in bestehende Studiengänge geht. 

Die Partner in dem Projekt sind vielseitig und daher sicher auch für die Zielgruppe attraktiv. Das Modul entwickeln die Fachhochschule des Mittelstands (Deutschland), die Universidad Europea de Madrid (Spanien), die Fachhochschule Burgenland (Österreich), die Alexandru Ioan Cuza University of Iaşi (Rumänien), die University of Economics in Bratislava (Slowakei) und die University of Economics Prague (Tschechische Republik) gemeinsam.