FHM Kompetenzmodell als Best Practice Beispiel für Erasmus+ Projekt „EURDiQ“ in Zypern vorgestellt

Das internationale EU-Projekt „EURDiQ“ beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Master-Studiengangs im Tourismus für Kirgistan und Russland. Hierbei sollen die europäischen Standards transferiert und nutzbar gemacht werden. Aus dem Grund stellten Dipl.Kffr. Marianna Gevorski und Pia Winkler M.A. das FHM-Kompetenzmodell und auch die Ergebnisse des Exzellenz-Projekts „Best Boss“ in Nicosia vor.

Am 03.05.2017 fand parallel zum Projekttreffen der Partner aus EURDiQ die internationale Konferenz FILOXENIA an der University of Nicosia statt. Thema des Jahres war „Sustainability“ (also im weitesten Sinne „Nachhaltigkeit“), wie es als Jahresmotto 2017 erkoren wurde. Zu den Beiträgen zum Thema „SMART Tourismus“ gehörte dann auch die Vorstellung der Ergebnisse aus dem Erasmus+ Projekt „Best Boss“, dass die FHM von 2014-2016 leitete. Pia Winkler M.A. vertrat hier die Fachhochschule und referierte damit in der mit 11.000 eingeschriebenen Studierenden größten Universität Zyperns vor den Studierenden und Industrievertretern der Insel. Die Konferenz stellte damit den Auftakt des Projekttreffens dar, zu dem erneut alle 17 Partner des Projekts anreisten. An den folgenden drei Tagen fanden zahlreiche Workshops und Seminare statt, die der Modulentwicklung für den gemeinsamen Studiengang dienten.

Hierzu reiste auch Dipl. Kffr. Marianna Gevorski aus der FHM-Zentrale Bielefeld an, um das Kompetenzmodell der FHM vorzustellen. Sie erläuterte die Schwerpunkte anhand des Studiengangs „Eventmanagement und Entertainment“ und stellte dadurch die Einzigartigkeit des Studienangebots, wie auch des Kompetenzmodells eindrucksvoll dar. So wurde auch die Vorreiter-Rolle der FHM deutlich, da diese das Kompetenzmodell als eine der ersten Hochschuleinrichtungen in dieser Art verwendete. Die russischen und kirgisischen Partner sind dazu allesamt mit einigen Lehrenden angereist, um die inhaltliche Ausgestaltung des Studiengangs bedarfsgerecht entwickeln zu können.

Hierin konnten sich die Partner auf 4 inhaltliche Schwerpunkte einigen, die im Master-Studiengang enthalten sein sollen: Sustainability, Destination Development & Management, Service & Innovation und Event- bzw. MICE-Management. In den kommenden Monaten werden diese und weitere acht Module inhaltlich von den Partnern erarbeitet und in acht Wochen in Kirgistan präsentiert. Vorher wird eine unabhängige Kommission bereits die Ergebnisse des Projekts überprüfen – dazu findet am 29.05.2017 ein Monitoring in Sankt Petersburg statt, zu dem die Partner eingeladen sind.