FHM-Institut für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (IWK) berät Bundesländer im Auftrag des BMBF bei digitalem Entwicklungsprojekt

Prof. Dr. Tim Brüggemann – Leiter des IWK – war am vergangenen Freitag (14. Juli) beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn als wissenschaftlicher Berater gefragt. Unter der Leitung der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) wurde bereits im vergangenen Jahr im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ein Konzept entwickelt, um den Lernprozess am Übergang Schule-Beruf digital zu gestaltet und den zuvor analog existierenden Berufswahlpass inhaltlich und medial neu zu denken. In dem nun durchgeführten Workshop war es die schwierige Aufgabe, aus diesem „exzellenten Konzeptentwurf“, wie es Dr. Alfred Lumpe als Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufswahlpass betonte, ein „Entwicklungsprojekt unter Beteiligung ausgewählter Bundesländer in Richtung Berufswahlpass 4.0“ zu entwerfen.

Der Einladung zum Workshop waren zahlreiche Bundesländer gefolgt. Letztlich diskutierten nach einem inhaltlichen Input der wissenschaftlichen Berater, die Kultusministerien der Länder Berlin, Hamburg, des Saarlandes, Bremen und NRW mit den Vertretern des BMBF, der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufswahlpass und des BIBB über ein gemeinsames Verständnis zu einem möglichen Entwicklungsprojekt. 

Prof. Dr. Brüggemann zeigte sich nach dem ganztägigen Workshop zuversichtlich, dass „im Herbst konkrete Schritte in die gemeinsame Entwicklungsarbeit gestartet werden können“ und betonte, dass es wichtig sei „nicht zu viel Zeit zwischen der Konzeptentwicklung und Realisierung verstreichen zu lassen, damit sowohl das Thema als auch die Empfehlungen nicht ihre Aktualität verlieren.“

Als nächster Workshop-Termin wurde der September ins Auge gefasst. Auch hier wird das FHM-Institut für Weiterbildung & Kompetenzentwicklung wieder durch Prof. Dr. Brüggemann vertreten.

Prof. Dr. Tim Brüggemann, Leiter des FHM-Instituts für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (IWK)