FHM Bielefeld startet ERASMUS-Projekt mit internationalen Partnern zum Thema "Internet der Dinge"

An der Internationalen Telematic University UNINETTUNO in Rom fand am 24. und 25. Oktober 2016 mit Vertretern der Fachhochschuel des Mittelstands (FHM)das Kick-Off-Meeting des Projekts „Internet of Things for small and medium sized enterprises“ (IoT4SMEs) statt. Das Projekt aus dem europäischen Förderprogramm „Erasmus+ Strategische Partnerschaften“ wird sich in den nächsten drei Jahren (September 2016 – August 2019) mit der Erschließung der Potentiale der Internet-of-Things-Technologien (kurz IoT) für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) auseinandersetzen.

Das IoT4SMEs-Team wird hierbei berufsbegleitende Bildungsangebote für Fach- und Führungskräfte in KMUs erarbeiten und realisieren mit dem Ziel, eine didaktische Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung von innovativen IoT-Projekten anzubieten.

Das IoT4SMEs-Konsortium setzt sich aus vier Hochschulen sowie aus fünf nicht-akademischen Partnern aus Deutschland, Frankreich, Italien, Litauen, Portugal und Spanien zusammen. Die FHM fungiert dabei als akademischer Projektpartner und ist für die wissenschaftliche Aufbereitung von Bildungsangeboten zuständig. Koordiniert wird das Projekt durch die Internationale Telematic University UNINETTUNO (Rom, Italien).

„Das Internet der Dinge ist eine wichtige Voraussetzung für die durchgängige und nachhaltige Digitalisierung von Produktions- und Dienstleistungsprozessen. Dabei ist ein sicherer Umgang mit IoT notwendig sowie grundsätzlich die Bereitschaft der Unternehmensführung, in die Entwicklung des IoT-Sektors dauerhaft zu investieren. Mit dem IoT4SMEs-Projekt haben wir daher vor, Unternehmen für diese innovative Technologie zu sensibilisieren“, betont Professor Dr. Manfred Leisenberg, Professor für Informatik  und wissenschaftlicher Projektleiter an der FHM Bielefeld. Gemeinsam mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin und Projektkoordinatorin Frau Olga Zubikova wird er für die Projektumsetzung an der FHM zuständig sein.

Das erste Treffen diente vorrangig dazu, europäische Partner gegenseitig kennenzulernen und ein gemeinsames Verständnis für die Projektziele und –Aufgaben zu sichern. Auch konkrete Aktivitäten für die nächsten sechs Monate wurden besprochen und festgelegt. So werden Projektpartner eine umfassende länderspezifische Bedarfsanalyse durchführen sowie einen Bericht über den IoT-State-of-art entwickeln. Diese Erkenntnisse werden als Basis für die Gestaltung von künftigen IoT-Trainingsangeboten genutzt.  Während des nächsten Projektmeetings, das Anfang April 2017 in Madrid stattfinden wird, werden die Ergebnisse präsentiert.

Finanziert wird das Projekt durch das Programm Erasmus+ der Europäischen Union.

Kick-off Veranstaltung mit der FHM-Delegation.