Expertenvorträge zum Thema: „Banker 5.0 – Herausforderungen und Perspektiven in einem krisengeschüttelten Berufsfeld"

Nach einführenden Worten durch Prof. Wogatzki, in denen er die derzeitige Situation im Bankenbereich und die Folgen für das Image der Kreditinstitute und die Attraktivität des Berufsbildes "Banker"pointiert herausstellte, zeichnete Henning Duderstadt von dem Bankverein Werther vor rund 40 Zuhörern ein Bild der zukünftigen Herausforderungen für die Bankbranche und entwarf ein Anforderungsprofil für den Banker der Zukunft. Dieser müsse sich neben fachlicher Exzellenz vor allem auch durch Agilität, Flexibilität, Technikaffinität, Sensitivität, Reflektionsfähigkeit, ethische Grundfestigkeit und Querdenkertum auszeichnen. Wichtig für die (akademische) Aus- und Weiterbildung sei der Wille, "den Dingen auf den Grund" zu gehen. Zudem werde es zunehmend zu einer Differenzierung in den Tätigkeitfelder einer Bank und aufgrund der deutlich gestiegenen Anforderungen zu einer Akademisierung des Bankberufs kommen.

Felix Jancker, ebenfalls vom Bankverein Werther, stellte anhand seines eigenen beruflichen Weges dar, welche Aspekte für eine erfolgreiche Karriere für ihn bedeutsam waren.
Dabei strich er besonders hervor, dass natürlich Wille und Zielorientierung sehr wichtig seien. Er stellte aber überdies heraus, dass die Bewahrung der eigenen Authentizität und die innere Balance und Zufriedenheit – auch mit der beruflichen Tätigkeit – unabdingbar seien. Nach intensiver Befragung der Referenten und Diskussion endete die Veranstaltung bei "leichter Verpflegung" in Zwiegesprächen und kleineren Gruppendiskussionen der Teilnehmer.

v.l.: Felix Jancker, Henning Duderstadt (beide Bankverein Werther) und Professor Dr. Gerald Wogatzki (FHM).