Erst Theorie, dann Praxis: Studierende befragen die Kölner

Im Rahmen der Vorlesung „Bildung und Erziehung im Sport“ befragten die Medical Sports & Health Management-Studierenden von Dr. Wolfgang Engel über 70 Kölner Passanten zum Thema „Gesundheit und Bewegung“. Ziel der Befragung war es, Informationen über die Wahrnehmung der eigenen Gesundheit in verschiedenen Altersgruppen zu erlangen.

Die Ergebnisse der Umfrage wurden anschließend in der Vorlesung ausgewertet und dabei eine markante Tendenz beobachtet: Rauchen scheint einen negativen Einfluss auf den subjektiv empfundenen Gesundheitszustand zu haben.
Die Studierenden diskutierten zwei mögliche Erklärungen für dieses Ergebnis. Zum einen könnte die individuelle Wahrnehmung durch das schlechte Gewissen beeinflusst werden, sich als Raucher bezüglich der eigenen Gesundheit falsch zu verhalten. Auf der anderen Seite wäre es möglich, dass chronischen Krankheiten, an denen viele Raucher tatsächlich leiden, die Bewertung der eigenen Gesundheit verschlechtern.
Die Diskussion in der Gruppe um mögliche Konsequenzen für die Gesundheitserziehung ergab, dass beim Thema Rauchen nicht nur die „üblichen Abschreckungsmaßnahmen“ präventiv eingesetzt werden sollten, sondern auch verstärkt erzieherisch auf ein Bewusstsein hingearbeitet werden müsse, welches sich mit den weniger bekannten und somit auch nicht ganz so spektakulären Nebenwirkungen des Tabakkonsums auseinandersetzt.

Ein voller Erfolg für die Ersttrimester des Bachelor-Studiengangs „Medical Sports & Health Management“ an der FHM Köln, die neben neu erlangter Fachkompetenz auch ihre Sozialkompetenz unter Beweis stellen konnten.

Fit in der Befragung: Studierende des Bachelor-Studiengangs "Medical Sports & Health Management".