Erfolgreiches Symposium der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) zum neuen Studiengang MMA Mikronährstofftherapie & Regulationsmedizin

Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld hat am 1. Februar vor zahlreichen Gästen ein Symposium zu den Themen Prävention, Rehabilitation & Sport mit dem Titel „Mikronährstoffe – Therapie der Zukunft“ veranstaltet. Das Symposium mit den Referenten Professor Dr. Elmar Wienecke und Dr. Burkhard Poeggeler brachte den Gästen neue Ansätze über Behandlungsmöglichkeiten durch den gezielten und individuell angepassten Einsatz von Mikronährstoffen.

Jeder zweite Bundesbürger klagt über Befindlichkeitsstörungen: Über chronische Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten bis hin zu häufigeren Infekten, Kopfschmerzen oder Burnout. Viele dieser Krankheiten entstehen durch Stress, einer unausgewogenen Ernährung oder einer ungesunden Lebensführung. Professor Dr. Elmar Wienecke erläuterte: „Als ursächliche Therapie werden bei unserer Orthomolekular-Medizin nicht die Symptome behandelt, sondern präventiv auf möglichst natürliche Weise das Gleichgewicht der Vitalstoffe wiederhergestellt. Hier setzt der neue, deutschlandweit einzigartige Master of Medical Administration (MMA) Mikronährstofftherapie & Regulationsmedizin der FHM an, der im Oktober 2017 in Bielefeld starten wird: Der erfolgreiche Abschluss dieses Studiengangs ermöglicht es, Patienten zu beraten und individuell und umfassend mit den für sie erforderlichen Nährstoffen zu versorgen. Eine gesunde Ernährung und die Zufuhr mit individuell abgestimmten Mikronährstoffen schafft eine höhere Gesundheit und Lebensqualität!“

Nützliche Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren standen im Fokus des FHM-Symposiums: Wie kann man Mikronährstoffe sinnvoll einsetzen, um die mentale und physische Leistungsfähigkeit im ganz alltäglichen Leben, bei Führungskräften oder im Spitzensport zu optimieren?

Dr. Burkhard Poeggeler: „Der Anspruch muss es sein, die Menschen ganzheitlich, natürlich und dauerhaft zu unterstützen. Durch die Therapie mit Mikronährstoffen ist es möglich für mehr gesunde Jahre zu sorgen. In anderen Ländern wie Japan ist man auf diesem Gebiet weiter. Dort werden die Leute nicht nur älter, sondern bleiben auch länger gesund.“

Die Wissenschaftler berufen sich dabei auf eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien. Prof. Wienecke: „Mein Team und ich haben Studien zu über 60.000 Personen durchgeführt. Der therapeutische Ansatz mit Mikronährstoffen ist erfolgreich und notwendig. Dieser muss individuell und personalisiert stattfinden, dann ist er der Weg zu mehr Gesundheit. Vor allem Spitzensportler können durch Nahrung unmöglich genug Nährstoffe zu sich nehmen. Das haben wir bei 13.000 Spitzensportlern in Studien herausgefunden.“

Denn für zahlreiche Formen von Befindlichkeitsstörungen der heutigen Gesellschaft quer durch alle Personengruppen finden Therapeuten (z.B. Mediziner, Psychologen, Physiotherapeuten, Osteopathen) oftmals nur unzureichende Erklärungen. Der Master-Studiengang Mikronährstofftherapie & Regulationsmedizin (MMA) greift diese Problematik auf und qualifiziert Absolventen des Studiengangs in den Bereichen (Mikro) Ernährung und orthomolekulare Medizin. Denn durch die optimale Energiezufuhr lassen sich nachweislich vielfältige Überlastungsreaktionen und die dadurch entstehenden Befindlichkeitsstörungen vermeiden.

Denn das Gehirn reagiert nach den Grundsätzen der Biochemie: Fehlen spezielle Substanzen, können bestimmte Funktionsabläufe nicht mehr optimal ablaufen, frühzeitige Erschöpfungszustände und andere Befindlichkeitsstörungen sind die Folge. Zur weiteren Forschung und Entwicklung auf diesen Gebieten wird qualifiziertes Fachpersonal benötigt. Dieser Bedarf kann schon seit längerer Zeit durch die Absolventen eines reinen Medizin-, Sport-, oder Ernährungswissenschaftsstudiums an deutschen Hochschulen nicht mehr gedeckt werden. Trotz der hohen Anzahl an Studienplätzen in diesen Bereichen bekommen die Absolventen kein oder nur in unzureichender Form Wissen aus dem komplexen Feld der Mikronährstofftherapie und der Regulationsmedizin vermittelt. Für Studierende des Master-Studiengangs ergibt sich daher ein noch kaum erschlossenes, wachsendes und sehr attraktives Arbeitsfeld.

Info: Die Inhalte des Masters of Medical Administration (MMA) Mikronährstofftherapie & Regulationsmedizin bietet die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) auch als wissenschaftliche Weiterbildung an. Diese richtet sich an Berufspraktiker aus den oben skizzierten Bereichen, die sich weiterbilden möchten. Ein Bachelorabschluss ist dafür keine Voraussetzung.

Weiterbildung I: Medical Based Manager/in (FHM) Mikronährstofftherapie & Regulationsmedizin. Vermittlung von Fachwissen im Bereich Mikronährstofftherapie & Regulationsmedizin sowie der Lehre von wissenschaftlich fundierten Managementkompetenzen.

Weiterbildung II: Zertifikatsstudiengang Mikronährstofftherapie & Regulationsmedizin (FHM). Vermittlung von Fachwissen im Bereich Mikronährstofftherapie & Regulationsmedizin (ohne Managementkompetenzen).

Weitere Informationen: www.fh-mittelstand.de/regulationsmedizin

v.l. FHM-Dekan für Personal, Gesundheit & Soziales Professor Dr. Walter Niemeier, Professor Dr. Elmar Wienecke, Dr. Burkhard Poeggeler.