Die hannoveraner Initiative „Welcome Board“ hält einen Gastvortrag an der FHM Hannover

Flüchtlinge und Musik? Das sind zwei Begriffe, die einfach zusammen gehören. Über 100.000 Flüchtlinge hat allein das Land Niedersachsen im vergangenen Jahr aufgenommen. Es ist naheliegend, dass sich unter Ihnen auch zahlreiche Musik- und Kulturschaffende befinden. Diese ausfindig zu machen und mit Ihnen gemeinsame Projekte zu realisieren, das ist die Aufgabe des „Welcome Boards“ – eine Initiative der Musikland Niedersachsen gGmbH und des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.

Über Ziele und Inhalte der Initiative referierte die Mitarbeiterin Jamila Al-Yousef vergangenen Freitag an der Fachhochschule des Mittelstands in Hannover. Unterstützt wurde Sie dabei vom Musiker Ahed Nofal – selbst Flüchtling aus Syrien. Die interessierten Zuhörer waren unsere berufsbegleitenden Studierenden des Studiengangs „Sozialpädagogik & Management“. Viele von Ihnen erzählten von eigenen Erfahrungen und Projekten mit Flüchtlingen in ihrem Arbeitsalltag. Somit kam es zu einem regen Austausch unter allen Beteiligten. 

Frau Al-Yousef stellte aber nicht nur die Arbeit des Welcome Boards vor, die von der Beratung und Vernetzung, über die Organisation von Auftritten und Veranstaltungen bis zu der Vermittlung von Praktika in Kulturbetrieben geht, sondern zeigte auch Hürden auf, die die Neuangekommenen zu bewältigen haben.

Für unsere Studierenden zudem spannend: Frau Al-Yousef befindet sich gerade in Ihrer Promotion zu diesem Thema. Hierbei gab Sie hilfreiche Einblicke in das wissenschaftliche Arbeiten und den damit verbundenen Herausforderungen – z.B. bei der Konzeption und Durchführung einer eigenen Erhebung.