Die GENIALE 2014 - eine ganze Woche für kleine Forscher

Am Montag, den 11. August 2014 startet die staatlich anerkannte, private Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld in ihre „GENIALE“-Woche. Auf dem Programm standen Vorträge, Workshops und eine Ausstellungseröffnung für Kinder und Familien. Obwohl im Vorfeld schon bekannt war, dass alle Veranstaltungen restlos ausgebucht waren, hat uns die riesige Teilnehmer-Resonanz beeindruckt!

Los ging es mit Professor Dr. med. Michael Fantini und seiner „Reise durch den menschlichen Körper“. Mit allerlei Küchen- und Krankenhausutensilien erklärte Professor Fantini auf kindgerechte Art und Weise, wie unser Körper funktioniert. Die rund 60 kleinen und großen Teilnehmer staunten dabei nicht schlecht.

Im Anschluss kamen die älteren Besucher in einem Vortrag über interkulturelle Kommunikation von Dr. Rulf Treidel auf ihre Kosten. Er klärte darüber auf, warum in anderen Ländern andere Sitten herrschen und wie man sich z.B. als Urlauber auf Geschäftsreise am besten darauf vorbereitet, um nicht ins Fettnäpfchen zu treten.
Um 13.30 Uhr eröffneten Professor Jochen Dickel und die Studiengruppe „Kommunikationsdesign & Werbung (KDW06)“ ihre extra für die GENIALE konzipierte Ausstellung „Fremde Welten – Verblüffende Sinnestäuschungen“. In sieben Gruppen haben die Studierenden verschiedene Exponate erstellt: Begrüßt werden die Besucher von den Illusionen im Raum. Das Spiel mit Projektion und Perspektive offenbart dem Betrachter erst vom richtigen Standpunkt aus die Worte HEY und BYE. „Die Idee war einfach, aber das Zusammenfügen der Einzelteile zu einer Perspektive war dann doch komplizierter, als gedacht“ verrät Lisa Wiele. „Dabei haben wir auch extra die Perspektive aus Kindergröße berücksichtigt. Erwachsene müssen ein wenig in die Knie gehen, um die Wörter zu erkennen“ ergänzt ihre Kommilitonin Jasmin Helmke.
Zu den weiteren Ausstellungsstücken zählen ein Pendulum, die Bildinstallationen „Across the Universe“, „Upside Down“, „Verdrehte Stadt“ und „Mimesis“ sowie ein Rollenkino. Das studentische Dreierteam um Florian Jacob, Yannis Kausch und Marius Kobbe bastelten fünf Tage an der Holz- und Stahlkonstruktion. „Wir wollten etwas zum Thema Film machen. Da wir allerdings nur einfache Mittel zur Verfügung hatten, haben wir uns auf die gute alte Zeit zurückbesonnen und eine Retro-Kinomaschine konzipiert“, erzählt Yannis. „Es begann mit Modellen aus Pappe und brauchte eine lange Vorbereitungszeit sowie viele Versuche, bis sich die Einzelbilder für den Zuschauer zu einem Bewegtbild zusammengefügt haben.“

Am Nachmittag drehte sich bei Professor Dr. Patrick Lentz alles um Marken und Werbung und wie sie uns als Käufer beeinflussen. In einem Cola-Blindtest testeten die Teilnehmer drei verschiedene Cola-Sorten. Einmal ohne dass sie wussten welche Cola-Marke in welchem Becher war und einmal mit Wissen über den Inhalt. Die Test-Ergebnisse waren verblüffend

Der erste GENIALE-Tag der FHM ging schließlich mit zwei kreativen Workshops zu Ende: Beim Graffiti-Workshop wurden die ersten eigenen Kunstwerke mit der Spraydose auf Pappe verewigt. Beim anschließenden „Lightwriting“ zauberten Klein und Groß mit Taschenlampen fantasievolle Bilder aus Licht für die Fotokamera. Alle, die ihre Licht-Bilder gerne noch herunterladen wollen, können dies unter folgendem Link tun:
goo.gl/QTmJlu