Can you escape? Studierende verwandeln Kölner Campus in Escape-Rooms

Am vergangenen Samstag hatten Besucher an der FHM Köln die einmalige Möglichkeit, einen „Escape Room“ in den Räumen der Fachhochschule zu erleben. Im Rahmen des Abschlussprojekts „45 Minutes – can you escape?“ griffen Studierende des B.A. Eventmanagement & Entertainment das populäre Eventkonzept auf und entwickelten es weiter. Unter der Leitung von Prof. Dr. Sascha Lord konzipierten die kreativen Köpfe fünf verschiedene Räume mit zahlreichen Rätseln.

Der Anreiz sogenannter Escape Rooms besteht im Sammeln und Kombinieren von Hinweisen sowie dem Lösen von Rätseln, um den Raum, in welchem der Teilnehmer eingeschlossen ist, innerhalb einer vorgegebenen Zeit zu öffnen. Seit dem vergangenen Sommer planten die angehenden Eventmanager ihr Abschlussprojekt, das alle Aufgabenbereiche eines Eventmanagers – von der Konzeptidee über die Finanzierung bis hin zur Aufgabenverteilung – umfasste. Das externe Unternehmen „Team-Escape“, welches Hauptsponsor der Veranstaltung war, unterstützte die Gruppe mit professionellen Tipps.

„Zu unseren Zielen zählte unter anderem eine hohe Reichweite in Social Media, um darüber mindestens 80 Prozent der Tickets zu verkaufen, was wir durch verschiedene Kooperationen und geschickte Marketingmaßnahmen erreicht haben. Wir sind sogar ausverkauft gewesen!“, erzählt Projektleiterin Janina Mentges.

Am Donnerstag wurden die monatelangen Planungen in die Tat umgesetzt und die Räumlichkeiten der FHM Köln bekamen neben einer neuen Einrichtung auch neue Geschichten: Der Raum „It´s gettin´ bloody“ stellte mafiöse Machenschaften dar, die es zu stoppen galt. Im Escape Room „Toxic“ brach ein tödliches Virus aus, dessen Temperatur nicht unter null Grad fallen durfte und das Lösen von Gleichungen und Kombinieren von chemischen Stoffen erforderlich war, um den Schlüssel für das Notstromaggregat zu finden. In „East go West“ begrüßte der typische DDR-Charme die Spieler und es mussten Morsezeichen und Informationen in Reisepässen für ein Gelingen der Flucht aus der DDR analysiert werden. Der liebevoll eingerichtete Raum „Lost in a fairytale“ handelte von Rätseln rund um klassische Märchengeschichten. Wer den Helden spielen wollte, der konnte im fünften Raum, „Superhero“, eine Bombe in Cologne City entschärfen. Hier wurde viel Wissen über die Superhelden der Marvel-Comics abgefragt, das bei der Entschärfung half. Nach Ablauf der jeweils 45 Minuten Spielzeit gab es für die Teilnehmer erfrischende Drinks und Selbstgebackenes, während ein DJ für Live-Musik und die Entspannung nach der Anspannung sorgte.

Dass es sich um eine tolle Idee und eine grandiose Umsetzung handelte, spiegelt das Feedback der Besucher wider, die von der Liebe zum Detail begeistert waren. „Wir als Gruppe können unfassbar stolz darauf sein, was wir gemeinsam als Team auf die Beine gestellt haben.“, resümiert Mentges.