Banker modellieren zum Thema Ehrlichkeit

Die Studierenden des dualen Bachelorstudiengangs Banking & Finance 02+03 wurden im Rahmen des Moduls „Studium Generale“ im Dezember 2014 vor eine besonders kreative Herausforderung gestellt: FHM-Professor Dr. Gerald Wogatzki stellte den Kursen vor dem Hintergrund des FHM-Jahresmottos „Values for Future“ folgende Aufgabe „Schaffen Sie eine Skulptur zum Thema Ehrlichkeit“.

In Zeiten von Euro- und Bankenkrisen stehen Banker und Finanzexperten, wie es die FHM-Studierenden später selbst werden wollen, in der öffentlichen Kritik. Beraten Sie ihre Kunden ehrlich oder wirtschaften sie nur in die eigene Tasche? Im Studium Generale setzten sich die Studierenden gemeinsam mit Prof. Wogatzki intensiv mit diesen moralischen Fragen auseinander. In den von ihnen geschaffenen Skulpturen drücken sie auf künstlerische Weise das eigene Verständnis von Aufrichtigkeit aus.

Das Ergebnis sind zahlreiche ausdrucksstarke Werke, die die subjektiven Auffassungen von Ehrlichkeit, wie auch Botschaften die sie mit Ehrlichkeit verbinden, widerspiegeln.

Das Bild oben rechts stellt ein Auge dar. Der Künstler verbindet damit, dass Ehrlichkeit im Auge des Betrachters liegt. Jeder Mensch hat eine andere Auffassung und somit gibt es letztendlich keine Wahrhaftigkeit aufgrund der unterschiedlichen Sichtweisen.

Links daneben ist eine Flasche Korn abgebildet. Mit diesem stark alkoholischen Getränk in Verbindung zur Ehrlichkeit assoziiert der Studierende, dass Betrunkene immer die Wahrheit sagen. Dies ist darin begründet, dass aufgrund des betrunkenen Zustands die jeweilige Person alle Hemmungen fallen lässt und meistens ohne groß nachzudenken spricht.

Unten links sind eine Schlange sowie ein Apfel abgebildet. Der Studierende schafft hier einen Bezug zur biblischen Geschichte von Adam und Eva sowie dem Baum Erkenntnis schaffen.  Es ist Adam und Eva nicht gestattet die Früchte zu essen, dennoch lassen sie sich von der „falschen“ Schlange verführen und probieren von der verbotenen Frucht.