"Apps und Co. zwischen Lenkung und Selbstermächtigung": FHM Studierende besuchen Tagung an der TH Köln

Runterladen, installieren, loslegen: Binnen weniger Sekunden lassen sich Apps in Betrieb nehmen. Ihre Nutzung ist für uns so selbstverständlich geworden wie die Verwendung einer Zahnbürste. Der Einfluss digitaler Technologien nimmt dabei auch im sozialen Sektor immer weiter zu. Doch wie lassen sich Apps und Co. für soziale Zwecke nutzen? Welche Angebote gibt es schon und welche möglichen Gefahren ergeben sich aus der vermehrten digitalen Kommunikation im sozialen Bereich?

All diese Fragen versuchte die interdisziplinäre Tagung „Apps und Co. zwischen Lenkung und Selbstermächtigung“ an der Technischen Universität Köln zu beantworten – und wenn nicht, dann doch zumindest diskursiv zu reflektieren.

Zwei Studiengruppen der FHM Köln – eine des BA Soziale Arbeit & Management und eine des BA Sozialpädagogik & Management – nahmen an der Tagung zusammen mit Professorin Nicole Stollenwerk teil.

Auf dem Programm der Studierenden standen sowohl Vorträge zur Digitalisierung im Allgemeinen als auch praxisorientierte Einheiten: Zum Beispiel wurden mehrere Apps für Kinder und Jugendliche vorgestellt. Wie muss eine App konzipiert sein, um bei Kindern in der Sicherheitserziehung anwendbar zu sein? Welche Tools oder Apps können Therapeuten nutzen?

Die angesetzten Kaffeepausen nutzen die angehenden Sozialarbeiter und Sozialpädagogen an diesem Tag nicht nur zum kurzen Durchatmen, sondern vor allem auch, um vermittelte Inhalte untereinander zu diskutieren.

Die meisten Teilnehmer waren zum ersten Mal auf einer fachlichen Tagung. Bachelorstudentin Jessica hat nach dem Tag ein positives Fazit gezogen: „Für uns war es sehr interessant zu sehen, wie umfangreich so eine interdisziplinäre Tagung überhaupt ist. Für mich habe ich nach den Vorträgen vor allem eines mitgenommen: In einer digitalisierten Welt können Weiterentwicklung und Fortschritt dann gelingen, wenn sich die verschiedenen Professionen (Therapeuten, Informatiker, Sozialarbeiter etc. Anm. der Red.) füreinander öffnen, miteinander arbeiten und ihr Wissen teilen.“