85 Girls an der FHM Tec Rheinland

Am Donnerstag lud die staatlich anerkannte, private Fachhochschule des Mittelstands (FHM) bereits zum 6. Mal hintereinander zum Mädchen-Zukunftstag „Girls'Day“ auf den Hochschul-Campus in das alte Walzwerk ein. Rund 80 Mädchen im Alter von 11-15 Jahren waren aus dem gesamten Rhein-Erft-Kreis sowie den umliegenden Regionen angereist, um sich in spannenden Schnuppervorlesungen inklusive Mitmach-Aktionen über Fächer aus dem MINT-Segment (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu informieren, in denen bislang nur wenige Frauen eine Ausbildung machen oder ein Studium beginnen.

 

„Wir wollen den Schülerinnen zeigen, dass technische Berufe auch für Mädchen interessant sein können“, erläutert Julia Knechtges, Organisatorische Standortleitung am Campus Pulheim, die Beweggründe für diese Veranstaltung. Von Prof. Dr.-Ing. Doris Haas-Arndt erfuhren die jungen Besucherinnen, wie ein energiesparendes Haus funktioniert und worauf ein Wirtschaftsingenieur alles achten muss, wenn er ein umweltfreundliches Haus plant. Hierfür schauten sich die Teilnehmerinnen unter anderem ein Modellgebäude an, das beinahe ohne zusätzliche Energie betrieben werden kann.

 

In der Vorlesung „Mit Rückstoß ins Weltall – der Raketenstart“ lernten die Mädchen von Dipl.-Ing. Thomas Stiefelhagen mitunter die Funktionsweise einer Rakete kennen, und erfuhren, warum es so schwierig ist zum Mars zu reisen. Als krönenden Höhepunkt durften die Teilnehmerinnen gemeinsam mit dem Hochschullehrer selbst eine Rakete entwickeln und auch starten lassen.

 

Wie werden unsere Häuser in 20 Jahren aussehen? Wie werden wir in ihnen leben? Auf diese und weitere Fragen wusste Prof. Dr. Kornelia Drees in der Schnuppervorlesung „Bauen im neuen Jahrzehnt“ eine Antwort. Zudem hatten die Mädchen die Möglichkeit, gemeinsam mit der Dozentin ihr „Haus der Zukunft“ eigenständig zu entwerfen. Nach dem offiziellen Teil standen die Professoren den interessierten Girls'Day - Teilnehmerinnen noch für Fragen zum Beruf oder zu einem Studium an der FHM am Standort Pulheim zur Verfügung.

 

- Quelle/Fotos: OZ (FR)