Aktuelles an der FHM

FHM-Professor Dr. Tim Brüggemann überreicht Forschungsergebnisse zum „digitalen Berufswahlpass“ beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin

Professor Dr. Tim Brüggemann

09.05.2017

Vor gut 15 Jahren wurde der Berufswahlpass in Schulen eingeführt um Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung zu unterstützen. Der Berufswahlpass als Gemeinschaftsprodukt von 14 Bundesländern, dem Bundesbildungsministerium und der Bundesagentur für Arbeit zählt heute, mit einer jährlichen Auflage von ca. 200.000 Exemplaren, zu den verbreitetsten Maßnahmen am Übergang Schule-Beruf in Deutschland. In seinem Erscheinungsbild ist der Berufswahlpass ein DIN-A4-Ordner mit diversen Einlegeblättern und der Möglichkeit der Ablage weiterer (eigener) Dokumente in der Form eines Ringbuchs.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Berufswahlpass hat nach dieser langen Erfolgsgeschichte entschieden, das Berufsorientierungsinstrument Berufswahlpass neu zu konzipieren, damit junge Menschen auch in Zukunft weiterhin mit diesem Unterstützungsangebot arbeiten.

Unter der Leitung der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) forschte und entwickelte ein Konsortium von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Münster und Bielefeld an der pädagogischen und medialen Neukonzipierung dieses Instruments.

Prof. Dr. Tim Brüggemann vom FHM-Institut für Weiterbildung & Kompetenzentwicklung (IWK) übergab nun nach 12monatiger Projektlaufzeit den Projektbericht, eine Demo-Version des neu konzipierten digitalen Berufswahlpasses und berichtete gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Westfälischen Wilhelmsuniversität Münster von den Befunden der Forschungsphasen beim BMBF in Berlin.

Die Auftraggeber des BMBF und des Projektträgers Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zeigten sich hoch erfreut und bedankten sich für die hervorragende Arbeit der Wissenschaftler.