Fachkraft berufliche Rehabilitation (FHM)

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Das weiterbildende Studium ist für pädagogische oder psychologische Fachkräfte des Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesens konzipiert.

Fachkraft berufliche Rehabilitation (FHM)

Berufsbegleitendes Studium
Studienort Bielefeld
Studienstart Februar, Juni, Oktober
Studiendauer 6 Monate
Studiengebühr 995,00 EUR bzw. 925,00 EUR für Mitarbeiter/innen der Stiftung Bidung und Handwerk (SBH) (in Raten zahlbar)
Studienvoraussetzungen Abschluss eines akademischen Studiums oder Berufsausbildung mit Berufserfahrung
Sonstiges 8 ECTS mit ca. 62 Präsenzstunden (i.d.R. donnerstags, freitags und samstags) und E-Learning

Die berufsbegleitende Weiterbildung zur „Fachkraft berufliche Rehabilitation (FHM)“ ist für pädagogische und psychologische Fachkräfte des Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen konzipiert. Angesprochen werden insbesondere Mitarbeiter bei Bildungsträgern oder sozialen Trägern, die mit der Betreuung und (Wieder-)Eingliederung von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen in den ersten Arbeitsmarkt beauftragt sind.

Bereits seit mehreren Jahren bietet das Institut für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (IWK) der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) mit der Weiterbildung zur „Fachkraft berufliche Rehabilitation (FHM)“ so die Möglichkeit, das eigene Wissen im Bereich der Beratung und Vermittlung innerhalb des Rehabilitationsprozesses zu vertiefen und das individuelle Kompetenzprofil zu schärfen. Durch den Einsatz erfahrener Dozent/innen aus Wissenschaft und Praxis gelingt es, die Vorlesungen praxisnah zu gestalten und dabei mit Theorien und wissenschaftlichen Modellen zu ergänzen. Der direkte Praxistransfer der Studieninhalte wird durch Case Studies gewährleistet, in denen die Kenntnisse aus den jeweiligen Studienseminaren anhand von Fallbeispielen umgesetzt und reflektiert werden.

Prof. Dr. Walter Niemeier

Prof. Dr. Walter Niemeier

Dekan Fachbereich Personal/Gesundheit/Soziales
Kompetenz- und Personalentwicklung
niemeier@@fh-mittelstand.de

Publikationen/Vita
Sophie Kewitz

Sophie Kewitz, B.A.

Institut für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (IWK)
kewitz@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 521 966 55232

Berufsbild und Perspektiven

In den vergangenen Jahren hat die berufliche neben der medizinischen Rehabilitation von Menschen, die von Krankheit oder Unfall betroffenen sind, wesentlich an Bedeutung gewonnen: Die knappen Ressourcen des Gesundheitswesens und die Notwendigkeit der schnellen Wiedereingliederung von erkrankten Arbeitnehmern bringt alle am Prozess der Rehabilitation Beteiligten in die Situation, schnell und effektiv zu agieren. Dabei hat es eine zunehmende Verschiebung der Finanzierung stationärer Angebote zu Gunsten ambulanter Angebote gegeben.

Das vorrangige Ziel ist die schnelle und an den Stärken des Klienten ausgerichtete Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt. Auf die Berater in der ambulanten Praxis kommen gestiegene Anforderungen zu: Auch Klienten mit komplexen psychischen und physischen Erkrankungen werden ambulante Angebote von ihrem Kostenträger unterbreitet, die von den pädagogischen und psychologischen Fachkräften in die Praxis umgesetzt werden müssen.

Die Studierenden lernen Ansätze, Instrumente und Kernprozesse der ambulanten beruflichen Rehabilitation kennen. Dazu gehört die Anamnese hinsichtlich bestehender Ressourcen und Einschränkungen des Klienten, sowie die Erlangung elementarer Kenntnisse zu den häufigsten Krankheitsbildern in der Praxis. Außerdem vermittelt das berufsbegleitende Studium Basiskenntnisse der relevanten Sozialgesetze sowie Überblick über die für die Finanzierung zuständigen Kostenträger.

Mit Abschluss des weiterbildenden Studiums sind die Absolventen befähigt, zielführend und systematisch individuelle Beratungskontexte der ambulanten beruflichen Rehabilitation zu gestalten, eine leidensgerechte Vermittlungsstrategie zu planen und umzusetzen, sowie eine professionelle Haltung im Umgang mit Auftraggebern, Netzwerkpartnern und Arbeitgebern einzunehmen.

Studieninhalte

Das Studienkonzept des weiterbildende Studiums umfasst sieben Module, die in zwei Präsenzschulungsblöcke unterteilt sind. Studienbriefe vertiefen die Inhalte der Präsenzphasen.

Modul I: Beratung/Grundbegriffe der beruflichen Rehabilitation

  • Sozialpolitische Einordnung und arbeitsmarktpolitische Relevanz
  • Der Rehaprozess
  • Maßnahmenarten im Bereich der beruflichen Rehabilitation

Modul II: Teilhabe am Arbeitsleben

  • Behinderung und Beruf
  • Selbstvermarktungsstrategien
  • Zwischen „Fördern und Fordern“

Modul III: Partner des Rehaprozesses

  • Kostenträger der beruflichen Rehabilitation
  • Wichtige Netzwerkpartner im Rehaprozess
  • Netzwerkmanagement

Modul IV: Krankheitsbilder

  • Die häufigsten psychischen und physischen Erkrankungen
  • Leidensgerechte Beratungs- und Vermittlungskonzepte
  • Lernbehinderung

Modul V: Rechtliche Grundlagen

  • Relevante Sozialgesetze
  • Anwendung in der Praxis

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